Veranstaltung: Regulierung der Medienkonzentration in Europa - Perspektiven für Deutschland


Unter diesem Titel wird das Institut für Europäisches Medienrecht (EMR), Saarbrücken, am 17.10.2002, 14 bis ca. 16 Uhr ein Expertengespräch i.R.d. diesjährigen Medientage München durchführen.

Die Digitalisierung und die Entwicklungen bei den Übertragungsplattformen stellen die Regulierung der Medienkonzentration vor neue Herausforderungen. Nach einer Einführung in die Thematik, die die Linien der Regulierungsansätze in ausgewählten Mitgliedstaaten der EU (Frankreich, Spanien, Italien) darstellen soll, werden die aktuellen Erkenntnisse des Reformprozesses im Vereinigten Königreich präsentiert. Aus Sicht der Wettbewerbs-, insb. der Fusionskontrollpolitik der Europäischen Gemeinschaft sind die bisherige Praxis sowie die Untersuchungen zur zukünftigen Definition der sachlich relevanten Märkte im Bereich der Medien von besonderem Interesse. Hieran anschließend soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die aktuellen technischen und wirtschaftlichen Prozesse eine Anpassung des bestehenden Ordnungsrahmens erforderlich machen könnten. Ein detailliertes Programm der Veranstaltung kann unter http://www.medientage-muenchen.de abgerufen werden.

Diese Meldung wurde der Rubrik "EMR - die medienrechtliche Monatsschau" entnommen. Das Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) berichtet monatlich über die jüngsten Entwicklungen im Bereich Medienrecht und -politik aus den europäischen Institutionen und den Staaten Europas. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei Neuerungen für den Rundfunk und die neuen Medien, insbesondere mit Blick auf die europarechtlichen Bezüge. Die EMR-Monatsschau wird freundlicherweise unterstützt durch die Veröffentlichung "IRIS - Rechtliche Rundschau der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle". Nähere Informationen im Internet unter www.emr-sb.de oder über EMR, Nell-Breuning-Allee 6, 66115 Saarbrücken; E-Mail:


MMR 2002, Heft 9, XVIII