Johannes Ranke

M-Commerce - Einbeziehung von AGB und Erfüllung von Informationspflichten


Johannes Ranke ist Assessor und Mitglied der Projektgruppe verfassungsverträgliche Technikgestaltung (provet) an der Universität Kassel. Er promoviert i.R.d. DFG-Graduiertenkollegs "Infrastruktur für den elektronischen Markt" an der TU Darmstadt über Rechtsfragen des M-Commerce.

Der Geschäftsverkehr mittels mobiler Endgeräte auf Basis ortsunabhängig nutzbarer Mobilfunksysteme (kurz: M-Commerce) gewinnt stetig an Bedeutung. Insbesondere der Zugriff auf im Internet zur Verfügung stehende Dienste wird durch neue Technologien und Markteinführungen für den Endverbraucher immer attraktiver. Um dem Wunsch nach einer größtmöglichen Mobilität gerecht zu werden, sind die mobilen Endgeräte meist klein und handlich gestaltet und verfügen dementsprechend über kleine Displays. Daraus folgt, dass allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) und Informationspflichten möglicherweise nur bedingt visualisierbar sind. In diesem Beitrag werden die Möglichkeiten zur Einbeziehung von AGB sowie zur Bereitstellung der gesetzlich geforderten Informationen im M-Commerce dargestellt und mögliche Handlungsoptionen für Diensteanbieter diskutiert.


MMR 2002, 509 Der kostenpflichtige Volltext ist ca. ab Mitte August in beck-ONLINE abrufbar.