Digitale Hauptstädte 2002


Im Auftrag der Initiative D21 - ein gemeinnütziger, branchenübergreifender Verein von rund 300 Unternehmen - wurden die Angebote aller deutschen Großstädte in den Bereichen E-Administration (elektronische Verwaltung) und E-Democracy (elektronische Demokratie) verglichen sowie die Nutzerfreundlichkeit der kommunalen Internetseiten überprüft.

Die Ergebnisse zeigen eine breite Streuung in der Qualität der Angebote. Sieger in der Kategorie "E-Verwaltung" ist die Stadt Essen für ihr Angebot essen.de. Der erste Platz der Kategorie "E-Demokratie" geht an die Stadt Stuttgart für die gute Vernetzung von Politikern, Bürgern und Vereinen. Insgesamt zeigt die Untersuchung, dass E-Government nicht nur eine Frage des Budgets ist; vielmehr kommt es darauf an, kreative Ideen mit umsetzbaren und durchdachten Lösungen zu realisieren. So gehören z.B. Städte mit prekärer Haushaltslage zu den besten E-Government-Städten. Denn mit Dortmund, Halle, Leipzig, Essen und Magdeburg befinden sich einige Kommunen mit ausgesprochen schwieriger Haushaltslage in der Spitzengruppe. Die Studie schlägt vor, die Aktivitäten der Städte zu bündeln, gemeinsame Strategien zu schaffen und eine flächendeckende Infrastruktur zur Nutzung der elektronischen Signatur aufzubauen.

Der gesamte Text der Studie "E Town 2002 Deutschlands Digitale Hauptstädte" kann heruntergeladen werden unter http://www.initiatived21.de/broschure/etown2002.pdf


MMR 2002, Heft 8, XII