Dr. Wolfram Viefhues

Rückschlag für den Internetzugang via Stromleitung


Das Essener Unternehmen RWE Powerline zieht sich aus der Datenübertragungstechnik über die Stromleitung zurück. Als Grund für den Ausstieg aus der Übertragung von Sprache, Daten und Bildern über das RWE-Stromnetz wurden Probleme mit der Technik genannt - vor allem gebe es beim Zulieferer Schwierigkeiten bei der Fertigung der Modems, mit denen die Daten übertragen werden.

Die Lieferschwierigkeiten seien dafür verantwortlich, dass man beim Aufbau der Powerline-Netze in Essen und Mülheim an der Ruhr von den geplanten 20.000 Anschlüssen noch weit entfernt sei. Kritisiert wurde auch die Rechtslage in Europa, nach der die Betreiber von Powerline-Netzen garantieren müssen, dass ein festgelegter Störwert nicht überschritten werde. RWE will jetzt seine Powerline-Angebote auf Inhouse-Lösungen reduzieren. Aus der Technik haben sich im letzten Jahr bereits die Siemens AG und der Energieversorger Eon zurückgezogen.

Informationen unter: http://www.wiwo.de/wiwo13?fn=ww&sfn=slink&oaid=160232.

RiAG Dr. Wolfram Viefhues, OLG Düsseldorf.


MMR 2002, Heft 7, XXIV