Sinkende Preise machen Videokonferenzsysteme auch für kleinere Firmen interessant


Nicht nur knapper werdende Reisekostenbudgets und der erhebliche Zeitverlust durch Reisen, sondern auch die Terrorangst machen Videokonferenzen auch für die Wirtschaft attraktiver. Die Anbieter von Konferenzsystemen melden jährliche Wachstumsraten von bis zu 30% und sinkende Preise, die auch für Mittelständler interessant geworden sind.

Die Qualität von Bild und Ton hat sich extrem verbessert; die Bedienung der Geräte ist inzwischen so einfach wie das Telefonieren. Paketlösungen für den PC sind mit Anschaffungskosten von rund  1000 die billigste Lösung, um einzelne Arbeitsplätze per Videokonferenz zu verbinden. Für echte Meetings mit mehreren Teilnehmern sind mobile Kompaktgeräte mit integrierter Kamera und Mikrofon ab  5000 zu haben, die einfach auf den Fernseher gestellt und mit der Videobuchse und dem ISDN-Anschluss verbunden werden. Für größere Versammlungen und Präsentationen sind komplette Raumsysteme geeignet, die mit mindestens  15.000 zu Buche schlagen. Auch diese Systeme amortisieren sich schnell, wenn neben den reinen Reisekosten auch Effizienzgewinne und Abwesenheitszeiten in die Kalkulation einbezogen werden.

http://www.welt.de/daten/2002/05/06/0506wa330378.htx und zusätzlich als technischer Überblick http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/12413/1.html.


MMR 2002, Heft 7, XXII