Christian Horn

Verbraucherschutz bei Internetgeschäften


Christian Horn, LL.M. Candidate 2002, Tulane Law School, ist Rechtsreferendar und promoviert bei Prof. Dr. Uwe Blaurock am Institut für Wirtschaftsrecht der Universität Freiburg i. Br.

Angesichts der verbreiteten kommerziellen Nutzung des Internet im B2C-Bereich gewinnen verbraucherschutzrechtliche Fragen weiter an praktischer Bedeutung. Der Gesetzgeber hat in jüngster Zeit mit der Schaffung zahlreicher Vorschriften auf die neuen Herausforderungen, die das Internet an das Verbraucherschutzrecht stellt, reagiert. Literatur und Rechtsprechung müssen die neuen Regelungen nun konkretisieren und praxisrelevante Fragen beantworten, etwa nach den Anforderungen an die Website eines Anbieters, durch deren Gestaltung ein Internetnutzer leichter als im herkömmlichen Handel übervorteilt werden kann. Im folgenden Beitrag wird erörtert, inwieweit das mit In-Kraft-Treten des Schuldrechtsmodernisierungsgesetzes nunmehr in das BGB integrierte deutsche Verbraucherschutzrecht (v.a. vormals AGBG, VerbrKrG, FernAbsG) einen hinreichenden Verbraucherschutz unter den spezifischen Bedingungen des Internethandels gewährleistet (I-III). Da der Internethandel auch nationale Grenzen überschreitet, ist zugleich die Frage zu beantworten, wann bei grenzüberschreitendem Handel via Internet deutsches Verbraucherschutzrecht anwendbar ist (IV). Dabei beschränkt sich die Darstellung auf einen Überblick über ausgewählte aktuelle Probleme.


MMR 2002, 209 Der kostenpflichtige Volltext ist ca. ab Mitte April in beck-ONLINE abrufbar.