AG Hannover: Internetauktion


BGB §§ 433 Abs. 2, 156
AG Hannover Urteil vom 7.9.2001 501 C 1510/01; rechtskräftig

Leitsätze der Redaktion

1.Bei Versteigerungen stellt die Präsentation der Ware zu einem Mindestgebotspreis eine Aufforderung an den Bieter dar, ein verbindliches Preisangebot zu machen, wobei das Gebot als Vertragsangebot zu werten ist, das mit Überbietung oder Veranstaltungsende erlischt und mit dem nicht empfangsbedürftigen Zuschlag angenommen wird.

2.Das Verwenden eines automatischen Bieters macht das Gebot nicht unwirksam.

Anm. d. Red.: Zum Abschluss und zur Wirksamkeit eines Kaufvertrags bei einer Internetauktion vgl. auch BGH MMR 2002, 95 m. Anm. Spindler.


MMR 2002, 262 Der kostenpflichtige Volltext ist ca. ab Mitte April in beck-ONLINE abrufbar.