Beilage MMR 4/2002: RAIMUND SCHÜTZ/THORSTEN ATTENDORN: Das neue Kommunikationsrecht der Europäischen Union - Was muss Deutschland ändern?


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Inhalt

A. Das neue Kommunikationsrecht der EU4

1. Das Richtlinienpaket 4

2. Aufhebung von neun bisherigen Gemeinschaftsakten 4

3. Weiterhin bestehende Gemeinschaftsakte 4

4. Zusammenfassung der wesentlichen Neuregelungen 4

I. Allgemeiner Regelungsrahmen 5

1. Anwendungsbereich und Ziele: Konvergenz 5
a) Elektronische Kommunikationsnetze 5
b) Elektronische Kommunikationsdienste/keine Inhalte 5
c) Regulierungsziele 6

2. Vorgaben für Nationale Regulierungsbehörden 7
a) Status der NRB 7
b) Informationsrechte 7
c) Vorgaben für Regulierungsverfahren und Kommissionsbeteiligung 7

3. Vorgaben für nationale Rechtsschutzmöglichkeiten 7
a) Rechtsschutz gegenüber Regulierungsentscheidungen 7
b) Rechtsschutz bei Streitigkeiten zwischen Anbietern 8

4. Normung 8

II. Deregulierung: Das neue Genehmigungsrecht 8

1. Lizenzierungsregime: Die neue Allgemeingenehmigung 8
a) Verfahren 9
b) Genehmigungsinhalt 9
c) Bedingungen 9

2. Frequenz- und Nummernzuteilung 9
a) Grundsatz: Vergabe von Funkfrequenzen und Nummern im Zusammenhang mit der
Allgemeingenehmigung 10
b) Ausnahme: Einzelvergabe von Funkfrequenzen und Nummern 10
c) Sonderfall: Vergabe von Funkfrequenzen in Knappheitssituationen 10

3. Wegerechte 11

4. Abgaben 11
a) Verwaltungsabgaben (Art. 12 GeRL) 11
b) Entgelte für die Gewährung von Nutzungsrechten ¦und Wegerechten (Art. 13 GeRL) 11

5. Überwachung 12

6. Beschränkter Bestandsschutz für bestehende Genehmigungen 12

III. Das neue Konzept der beträchtlichen Marktmacht (SMP) 12

1. "Beträchtliche Marktmacht" - Allgemeine Vorgaben 13
a) Marktdefinition 13
b) Marktanalyse 13

2. Marktdefinitionsverfahren 14
a) Empfehlung der Kommission 14
b) Marktdefinition durch die NRB 14

3. Marktanalyseverfahren 14

IV. Regulierung von SMP-Unternehmen 15

1. Vorleistungsmärkte 15
a) Verpflichtungen in Bezug auf den Zugang zu Netzeinrichtungen und deren Nutzung 16
b) Verpflichtung zu Preiskontrolle und Kostenrechnung 17
c) Gleichbehandlungsverpflichtung 17
d) Transparenzverpflichtung 18
e) Verpflichtung zur getrennten Buchführung 18
f) Mindestangebot an Mietleitungen 18

2. Endkundenmärkte 18
a) Dienste für Endnutzer 18
b) Betreiberauswahl und Betreibervorauswahl 18

V. Regulierung des Zugangs gegenüber Unternehmen ohne SMP-Status 19

1. Anwendungsfälle der Regulierung nicht marktmächtiger Unternehmen 19

2. Primat der Verhandlungen 19

3. Regulierungsrahmen bei Scheitern der Verhandlungen 19

VI. Universaldienstregim 20

1. Universaldienstmerkmale 20
a) Umfang 20
b) Dienstequalität 20
c) Erschwinglichkeit 21

2. Universaldienstverpflichtete Unternehmen 21

3. Finanzierung des Universaldienstes 21

4. Annex: Pflichtdienste 21

VII. Verbraucherschutzverpflichtungen von Netzbetreibern und Diensteanbietern 22

1. Kontrahierungszwang und Vertragsmindeststandards 22

2. Veröffentlichungspflichten 22

3. Netzintegrität 22

4. Teilnehmerauskunftsdienste und -verzeichnisse 22

5. Europäische Notrufnummer und Telefonvorwahlen 22

6. Zugang zu geografisch nicht gebundenen Nummern 22

7. Nummernübertragbarkeit 22

8. Bereitstellung zusätzlicher Dienstmerkmale 23

9. Verpflichtungen von Unternehmen, die den Endkundenzugang kontrollieren 23

VIII. Besondere Pflichten zur Gewährleistung der Versorgung mit Inhalten 23

1. Pflichten für Netzbetreiber 23
a) Rundfunk-Übertragungspflichten 23
b) Breitbild-taugliche Netzkonfiguration 23

2. Pflichten für Anbieter von Conditional-Access-Systemen, APIs und EPGs 23

3. Pflichten für Hersteller von Digitalfernsehgeräten 24

B. Umsetzungsbedarf in Deutschland 24

I. Allgemeiner Rechtsrahmen 25

1. Anwendungsbereich 25

2. Zielbestimmungen 25

3. Vorschriften über die Regulierungsbehörde 25
a) Unabhängigkeit der Regulierungsbehörde 25
b) Auskunftsrechte und -pflichten der Regulierungsbehörde 25

4. Rechtsschutzmöglichkeiten 26
a) Rechtsschutz gegenüber Regulierungsentscheidungen 26
b) Rechtsschutz bei Streitigkeiten zwischen Anbietern 26

II. Lizenzrecht 27

1. Einführung des Regimes der Allgemeingenehmigung 27
a) Wegfall des Einzellizenzregimes 27
b) Einführung der Allgemeingenehmigung 27
c) Bedingungen 28
d) Anzeigepflicht und Überwachung 28
e) Bescheinigung 28

2. Nummernvergabe 28

3. Frequenzzuteilung 29
a) Frequenzzuordnung 29
b) Systematik von Lizenzen und Frequenzen, Nutzungsbedingungen und Frequenzzuteilung 29
c) Frequenzzuteilungsverfahren 29
d) Frequenzzuteilung an Inhalteanbieter 30

4. Wegerechte und Kollokation 30
a) Wegerechte 30
b) Kollokation/gemeinsame Infrastrukturnutzung 30

5. Verwaltungsabgaben und Nutzungsentgelte 30
a) "Verwaltungsabgaben" (Art. 12 GeRL) 30
b) "Entgelte" (Art. 13 GeRL) 31

III. Umsetzung des SMP-Konzepts 32

1. Das zweischrittige Vorverfahren der SMP-Regulierung 32
a) Gesetzliche Verankerung der Verfahrensschritte 32
b) Schaffung von Rechtsschutzmöglichkeiten 32

2. Materielle Neuerungen durch die Anwendung des SMP-Konzepts? 33
a) SMP und marktbeherrschende Stellung 33
b) Kurze Fallbeispiele 33

3. Materielle Vorgaben für Marktanalyseverfahren 34

IV. Regulierung von SMP-Unternehmen 34

1. Abstrakte Regulierung von SMP-Unternehmen 34
a) Vorleistungsmärkte 34
b) Endkundenmärkte 36

2. Konkrete Einzelfallregulierung 37

3. Formulierungsvorschlag 38

V. Regulierung des Zugangs zwischen Unternehmen ohne SMP-Status 38

1. Umfang der Verhandlungspflicht und Anordnungsbefugnis 38

2. Inhaltliche Vorgaben für Zugangs- und Zusammenschaltungsvereinbarungen39

VI. Universaldienst 39

1. Universaldienstmerkmale 39

2. Sicherstellung des Universaldienstes 41

3. Finanzierung des Universaldienstes 41

VII. Verbraucherschutzverpflichtungen von Netzbetreibern und Diensteanbietern 42

1. Kontrahierungszwang, Vertragsmindeststandards und Veröffentlichungspflichten 42

2. Teilnehmerauskunftsdienste und -verzeichnisse 42

3. Zugang zu geografisch nicht gebundenen Nummern 42

4. Nummernübertragbarkeit 42

5. Streitbeilegungsverfahren 43

VIII. Besondere Pflichten zur Gewährleistung der Versorgung mit Inhalten 43

1. Pflichten für Netzbetreiber 43
a) Rundfunk-Übertragungspflichten 43
b) Breitbild-taugliche Netzkonfiguration 43

2. Pflichten für Anbieter von Conditional-Access-Diensten, APIs und EPGs 43

3. Pflichten für Hersteller von Digitalfernsehgeräten 43

C. Zusammenfassung: Umsetzungsbedarf in Deutschland 44

1. Grundlagen der Regulierung 44

2. Lizenzregime, Nummern, Frequenzen, Wegerechte und Gebühren 44

3. Universaldienstregime 44

4. Entgeltregulierung 44

5. Zugang und Zusammenschaltung 44

6. Allgemeine Missbrauchsaufsicht 45

7. Verbraucherschutz 45

8. Medienrecht 45

D. Zusammenfassende Bewertung 45

E. Anhang: Auszüge aus den Richtlinien 46

I. Rahmenrichtlinie (RaRL) 46

II. Zugangsrichtlinie (ZuRL) 49

III. Genehmigungsrichtlinie (GeRL) 52

IV. Universaldienstrichtlinie (URL) 54

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