BVerfG: Anwaltswerbung im Internet


GG Art. 12 Abs. 1; BRAO §§ 43b, 59b Abs. 2 Nr. 3; BORA § 7
BVerfG Beschluss 12.9.2001 1 BvR 2265/00

Leitsätze der Redaktion

1. Eine Anzeige, die informativ sowie formal und inhaltlich angemessen gestaltet ist und keinen Irrtum erregt, ist dem Rechtsanwalt grds. erlaubt.

2. Eine Werbung - hier der Internetauftritt - wird nicht dadurch unzulässig, dass sie vom gewohnten Bild abweicht. Auch Ironie und Sprachwitz in werbenden Anzeigen müssen grundrechtsfreundlich erkannt und können nicht automatisch als unzulässige Anpreisung interpretiert werden.


MMR 1/2002