Aktualisierung und Erweiterung des fachlichen Hinweises des IDW zu Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Rechnungslegung


IRZ, Heft 5, Mai 2022, S. 215

Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hatte bereits am 8. März 2022 einen fachlichen Hinweis mit dem Titel „Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Rechnungslegung und deren Prüfung“ veröffentlicht. Darin wird die Abbildung der wirtschaftlichen Konsequenzen des Konflikts in Abschlüssen insbesondere hinsichtlich der Berichtspflichten in Anhang und Lagebericht zum 31. Dezember 2021 thematisiert. (Siehe Böckem/Rabenhorst, IRZ 2022, 155.)

Dieser fachliche Hinweis wurde am 8. April 2022 in einem ersten Update um Ausführungen zu den möglichen Konsequenzen für die Rechnungslegung nach deutschem Handelsrecht und nach IFRS auf Abschlüsse und Zwischenabschlüsse im ersten Quartal 2022 ergänzt. Eingegangen wurde hierbei insbesondere auf die Beurteilung von Beherrschungsverhältnissen nach IFRS 10, die Werthaltigkeitsprüfung nach IAS 36, Verfügungsbeschränkungen bei Zahlungsmitteln, Rückstellungen und Fremdwährungsumrechnung. Darüber hinaus wurden Aspekte der Darstellung und der notwendigen Anhangangaben thematisiert.

In einem zweiten Update wurden am 14. April 2022 v.a. Aspekte der Auswirkung des Konflikts auf Finanzinstrumente ergänzt, die im ersten Update nur übersichtsartig dargestellt worden waren. In der aktualisierten Fassung wird nunmehr zwischen den möglichen Auswirkungen auf die Klassifizierung von Finanzinstrumenten, auf Wertminderungen nach IFRS 9, auf bilanzierte Sicherungsbeziehungen und auf die zugehörigen Angaben differenziert.

Der fachliche Hinweis kann auf der Internetseite des IDW (www.idw.de) eingesehen werden.