Trendometer Controlling 2023

 

Was sind die angesagten Themen im Controlling im Jahr 2023? Klar ist, dass spätestens 2023 die Controlling-Instrumente den Anforderungen des inflationären Umfelds angepasst werden müssen. Nur dann gibt das Controlling dem Management die Instrumente an die Hand, die es benötigt, um mit der nötigen Transparenz sachgerechte Entscheidungen treffen zu können und das Unternehmen auch im Inflationsumfeld erfolgreich zu steuern. Was ist darüber hinaus zu tun?  |  mehr...


Handlungsdruck im Mittelstand

 

Die aktuelle Gemengelage in Form von spezifischen Krisenherden und allgemeinem Transformationsdruck trifft den Mittelstand zwar hart. Studienbasierte Praxisaussagen zeigen aber auch die KMU-spezifische Wandlungsfähigkeit auf, um gerade in Zeiten sich verändernder Rahmenbedingungen ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu wahren.

In der nachfolgend skizzierten Perspektive wird der aus einer DZ-Studie abgeleitete Handlungsdruck mit spezifischen Restrukturierungserfahrungen zusammengeführt, um Wege zur Bewältigung der Herausforderungen aufzeigen zu können.  |  mehr...


Transformationsgeld für Arbeitnehmer statt Staatshilfen für Unternehmen

 

Eine kritische Sicht auf immer neue Staatshilfen prägte die Eröffnung des diesjährigen Jahreskongresses der Insolvenzverwalter am 3.11.2022 in Berlin. Die schon im Vorjahr und nun sehr verschärft das Wirtschaftsgeschehen prägenden Disruptionen stellen den Berufsstand der Insolvenzverwalter vor große Herausforderungen: Zwar müsse eine Insolvenzwelle verhindert werden. Marktaustritte sind aber Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Wettbewerb. Der Verband der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID) empfiehlt, in solchen Fällen Mitarbeitenden den Wechsel in neue Arbeitsverhältnisse über ein Transformationsgeld zu erleichtern.  |  mehr...


Restrukturierung als Teamwork

 

Auf der Suche nach einer Erfolgsformel für Unternehmensrestrukturierungen sind in einer neuen Expertenstudie vier Ansatzpunkte herausgearbeitet worden: Demnach kommt es darauf an,

(1) in Anwendung des richtigen Restrukturierungsmodells

(2) unter Einsatz des geeigneten Restrukturierungsteams

(3) dann den entsprechend befähigten CRO (Chief Restructuring Officer – Interimsmanager) zu finden und

(4) den richtigen Mix aus Menschen, Methoden und Monitoring auszuwählen.

In diesem Rahmen wurde vertieft das Miteinander verschiedener Experten im Restrukturierungsteam analysiert.  |  mehr...


Ermittlung der Zahlungsunfähigkeit: Neue VID-Empfehlungen

 

Im Krisen- oder gar Insolvenzumfeld kommt dem Begriff der Zahlungsunfähigkeit eine entscheidende Rolle zu. Da es aber an einer eindeutigen gesetzgeberischen Festlegung fehlt, bestehen hier recht weite Interpretationsspielräume. Wünschenswert ist eine klare Definition und Ermittlung der rechnerischen Zahlungsunfähigkeit insbesondere aus Sicht der Geschäftsleitenden eines Unternehmens, die bei Verletzung der Insolvenzantragspflicht extrem hohen Haftungsrisiken ausgesetzt sind.  |  mehr...


Neue Anforderungen im Sanierungsbereich aus IDW ES 9 n.F. und IDW ES 15

 

Beim IDW ES 9 n.F. handelt es sich um eine Neufassung des Standards, die die Bescheinigung nach § 270d InsO (Vorbereitung einer Sanierung; Schutzschirm) und Beurteilung der Anforderungen nach § 270a InsO (Eigenverwaltungsplanung) weiter konkretisiert.

Der IDW ES 15 ist ein neuer Standardentwurf des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW), der die Anforderungen an die Bescheinigung nach § 74 Abs. 2 StaRUG (Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz) und die Beurteilung der Voraussetzungen der Stabilisierungsanordnung regelt.

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Restrukturierungs- und Sanierungspraxis in unruhigem Fahrwasser

 

Anlässlich der diesjährigen BDU-Fachkonferenz Sanierung zeigte sich der Vorsitzende des BDU-Fachverbands Sanierungs- und Insolvenzberatung Burkhard Jung am 4.3.2022 hinsichtlich der Marktaussichten in der Restrukturierungsbranche vorsichtig optimistisch. Nachdem zuletzt Corona lange alles überlagert hatte, ist nun überraschend der Russland-Krieg in der Ukraine ein Ereignis mit noch völlig unabsehbaren Auswirkungen. Erste Mandanten berichteten bereits nach wenigen Kriegstagen über Zahlungsausfälle.  |  mehr...


Aufwind für Restrukturierungsmanager

 

Trotz der nach wie vor niedrigen Zahl der Unternehmensinsolvenzen sehen viele Experten einen deutlichen Anstieg der Restrukturierungsfälle im neuen Jahr 2022. Neben der anhaltenden Corona-Pandemie werden für diese Erwartungshaltung im sog. Restructuring Report gestiegene Rohstoffpreise und gestörte Lieferketten als Gründe ebenso angeführt wie der Klimawandel, der Fachkräftemangel oder der Megatrend Digitalisierung – all das belastet die Unternehmen zum Teil massiv. Zu den besonders betroffenen Branchen zählen Automotive, Handel und Touristik. Know-how im Restrukturierungsmanagement dürfte in 2022 sehr gefragt sein.  |  mehr...


Massiver Restrukturierungsdruck in 2021

 

Die viel länger als erwartet laufende sog. 2. Corona-Welle sorgt dafür, dass trotz aller Hilfen die Liquiditätsprobleme vieler Unternehmen immer mehr zunehmen. Restrukturierungsexperten erwarten, dass 2021 zum Schicksalsjahr einzelner Branchen wird. Besonders hart wird es den stationären Handel, die Fluggesellschaften, die Touristik und die Automobilzulieferer treffen.  |  mehr...


Bilanz-Restrukturierung gem. StaRUG: Herausforderungen für Finanzabteilungen

 

Das zum 1.1.2021 in Kraft getretene sog. Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) hält Instrumente bereit, die im Vorfeld der bisher bekannten Insolvenzverfahren eine Sanierung oder Restrukturierung des Unternehmens ermöglichen sollen. Dass dies juristische Analysen erfordert, liegt bei einem dem Insolvenzrecht nahestehenden Themenfeld auf der Hand. Weniger offensichtlich ist es, dass mit diesem neuen Gesetz die Aufgabenfelder von Finanzexperten auf den Prüfstand gehören, um die Leistungsfähigkeit des zusätzlich geschaffenen Instrumentariums zwecks Sicherung der Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ausschöpfen zu können.  |  mehr...


Ehrenpreis 2021 der BVBC-Stiftung

Mit finanzieller Resilienz die Zukunftsfähigkeit absichern

 

Die Jury für die Ehrenpreis-Verleihungen der BVBC-Stiftung hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, Herrn Prof. Dr. Stefan Behringer (Hochschule Luzern) als Autor des KSI-Beitrags „Finanzielle Resilienz: Notwendige Lehren aus der Krise – Krisentragfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Unternehmen“ zum Ehrenpreisträger 2021 zu wählen. Die offizielle Verleihung soll im Rahmen des BVBC-Bundeskongresses 2021 vorgenommen werden, der vom 15.4. bis 17.4.2021 in Mannheim stattfinden soll.

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Risikomanagement bei Mitarbeiterentsendung

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Ursachen und Erfolgsfaktoren von Restrukturierungsmaßnahmen (2005)

Trotz der sich jüngst abzeichnenden Konjunkturerholung wächst der internationale Wettbewerbs-, Produktivitäts- und Effizienzdruck auf deutsche Unternehmen. Kurz- und mittelfristig wird dies zu weiterem Restrukturierungsbedarf führen.

Sowohl bei der Früherkennung von Krisen als auch in der Umsetzungsphase von Verbesserungsmaßnahmen im Unternehmen sind Controlling und Rechnungswesen gefordert. Eine Untersuchung, welche die Roland Berger Strategy Consultants im November 2005 veröffentlicht hat, bietet hierzu einen Vergleich zwischen europäischen und deutschen Unternehmen. Das Controlling kann daraus handfeste Hinweise ziehen, wann Restrukturierungsprojekte eingeleitet werden sollten und welche Maßnahmen dabei in Frage kommen.  |  mehr...


Ursachen und Erfolgsfaktoren von Restrukturierungsmaßnahmen (2003)

Erhebliche Kreditverteuerung und -verknappung, zunehmende Unternehmensinsolvenzen und wachsende Internationalisierung (Verlagerung der Bereiche Einkauf, Produktion, Services etc. ins Ausland) führen bei deutschen Unternehmen kurz- und mittelfristig zu weiterem Restrukturierungsbedarf.

Controlling und Rechnungswesen sind sowohl bei der Früherkennung von Krisen als auch in der Umsetzungsphase von Verbesserungsmaßnahmen im Unternehmen gefordert. Eine umfangreiche Studie, welche die Roland Berger Strategy Consultants im November 2003 veröffentlicht hat, gibt konkrete Anhaltspunkte, wann das Controlling die „Warnkelle“ zur Einleitung von Restrukturierungsprojekten heben sollte und welche Maßnahmen dabei in Frage kommen.

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Von Philine Nau
Warnsignale für eine drohende Insolvenz

Das gängige Controllinginstrumentarium (u.a. Deckungsbeitragsrechnung, Soll-Ist-Vergleich, Kosten-/Erlösstrukturanalysen, Kennzahlen) allein ist häufig unzureichend, um Unternehmenszusammenbrüche vorzeitig erkennen und abwenden zu können. Unter dem Motto „Von den Fehlern anderer lernen“ werden im Folgenden Ergebnisse einer Untersuchung von 52 Insolvenzfällen vorgestellt, die zeigen, was im Vorfeld einer Insolvenz zumeist falsch gemacht wird. Insbesondere für das Vertriebscontrolling werden wichtige Anhaltspunkte zur frühzeitigen Krisenabwehr gegeben.  |  mehr...

Von Dr. K. Jan Schiffer, Stefan Wehner und Claus J. Peters
Wichtige Symptome für Unternehmenskrisen - Reaktionsmöglichkeiten

In Zeiten von Stagnation oder gar Rezession geraten Unternehmen zunehmend in die Krise. Sie werden u.a. gezwungen, ihre Kapazitäten anzupassen (zu reduzieren) oder die Herstellung von Produkten mit zu niedrigen Margen einzustellen. Rechnungswesen und Controlling haben dabei Führungsinformationen zu liefern, mit denen Unternehmenskrisen vorausschauend erkannt und rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

Welche Früherkennungssignale gibt es für Unternehmenskrisen, und welche erfolgversprechenden Maßnahmen zur Firmensanierung können ergriffen werden? Mit einer kompakten Checkliste geben die Autoren hierzu handfeste Antworten für die Rechnungswesenpraxis.


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Mittelständische Wirtschaft im Krisenmodus: Risikoevaluierung wird immer wichtiger

 

Die lange Zeit erstaunlich moderaten Krisenauswirkungen im Mittelstand haben im Herbst 2022 an Schärfe stark zugenommen. Mit welchen Strategien die Unternehmen nach zwei Pandemie-Jahren versuchen, den neuen Krisensituationen zu begegnen und parallel den allgemeinem Transformationsdruck zu bewältigen, ist Gegenstand einer IfM-Studie, die am 15.11.2022 präsentiert wurde. Einer wenig später am 17.11.2022 vorgestellten Horváth-Studie ist zu entnehmen, dass die große Mehrheit der Top-Führungskräfte (93%) mit noch mehr Handlungsdruck in 2023/2024 rechnet.  |  mehr...