ESMA definiert Erwartungen an die Zwischenberichterstattung 2020 bezüglich der Auswirkungen des Corona-Virus


 

Die European Securities and Markets Authority (ESMA) formuliert Erwartungen an die Art und Weise, wie Unternehmen die Auswirkungen des Corona-Virus in ihren Quartals- und Halbjahresfinanzberichterstattungen darstellen. Vor diesem Hintergrund beziehen sich die Erläuterungen im Wesentlichen auf die Zwischenberichterstattung nach IAS 34 und auf die Veröffentlichung von sogenannten Interim Management Reports. Adressiert werden vor allem die Aktualisierung von unterschiedlichen Anhangangaben, wie zur Unternehmensfortführung, zu Bewertungsunsicherheiten und zu Schätzungsänderungen, und Angaben zur Einschätzung und zum Umgang der Geschäftsleitung mit den Herausforderungen des Corona-Virus.     mehr...

COVID-19: Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket


Eckpunktepapier der Bundesregierung vom 3.6.2020

 

Als Reaktion auf die verschlechterte weltwirtschaftliche Lage sowie zur Bekämpfung der direkten Folgen der Pandemie für die Wirtschaft im Inland hat die Bundesregierung kurzfristig ein Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket beschlossen. Nachstehend werden die für das Rechnungswesen bedeutsamen Vorhaben dargestellt.     mehr...

ESMA veröffentlicht Erklärung zur Berücksichtigung von COVID-19 in der Zwischenberichterstattung


IRZ, Heft 6, Juni 2020, S. 273

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) hat am 20. Mai 2020 eine Erklärung veröffentlicht, in der sie ihre Erwartungen an eine Zwischenberichterstattung in 2020, insbesondere die Halbjahresfinanzberichterstattung, zu den Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie COVID-19 formuliert (siehe zur Erstellung von IFRS-Zwischenabschlüssen 2020 auch Richter, IRZ 2020, 227 ff.).

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Als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie: IASB schlägt Verschiebung der Pflichtanwendung der Änderungen an IAS 1 vor


IRZ, Heft 6, Juni 2020, S. 271

Der IASB hat am 4. Mai 2020 den Standardergänzungsentwurf ED/2020/3 „Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig — Verschiebung des Zeitpunkts des Inkrafttretens (Vorgeschlagene Änderung an IAS 1)“ herausgegeben.

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IASB verabschiedet Änderungen an IFRS 16 für COVID-19-bedingte Mietzugeständnisse


IRZ, Heft 6, Juni 2020, S. 271

Als kurzfristige Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie hat der IASB am 24. April 2020 den Entwurf eines Ergänzungsstandards ED/2020/2 „Auf die Coronavirus-Pandemie bezogene Mietkonzessionen (Vorgeschlagene Änderung an IFRS 16)“ herausgegeben. Die Vorschläge sollen eine Erleichterung für Leasingnehmer durch eine optionale Ausnahme von der Neubeurteilungspflicht für Leasingverhältnisse nach IFRS 16 zur Verfügung stellen, sofern Leasinggeber/Vermieter den Leasingnehmern/Mietern Erleichterungen in Form von Stundung oder (teilweisem) Erlass von Miet- und Leasingzahlungen gewähren.

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IASB beabsichtigt kurzfristige Änderung des IFRS 16


 

Die Corona-Pandemie kann sich auch auf die Mietverhältnisse und die dahinter stehenden Mietzahlungen bzw. Vertragsvereinbarungen auswirken. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt das IASB eine kurzfristige Änderung von IFRS 16 für das Jahr 2020, um zu verhindern, dass sich durch Corona bedingte Zugeständnisse der Vermieter auf die Bilanzierung auswirken.     mehr...

Gastronomie: Steuersatzsenkung für Speisen als Herausforderung für Buchführungsexperten


Corona-Steuerhilfegesetz, Koalitionsbeschluss vom 6.5.2020

 

Das Gesetz enthält u.a. die am 22.4.2020 vom Koalitionsausschuss angekündigte Absenkung des Mehrwertsteuersatzes von 19% auf 7% und soll damit insbesondere Restaurants und Gaststätten bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie gezielt unterstützen. Mit der Steuersatzsenkung will man nach Angaben des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom 6.5.2020 Gaststätten und Restaurants einen kräftigen Schub geben, wenn sie wieder öffnen. Auf einen kräftigen Schub ihrer Arbeitsbelastung müssen sich aber auch die mit der Verbuchung dieser Geschäftsvorfälle befassten Buchhaltungsexperten einstellen, denn im Detail stellen sich viele Abgrenzungsfragen.     mehr...

Bankenfachausschuss (BFA) des IDW zu Konsequenzen von COVID-19 auf Impairments nach IFRS 9


IRZ, Heft 5, Mai 2020, S. 221

Vor dem Hintergrund der aktuellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie hat sich der Bankenfachausschuss (BFA) des IDW mit der Bildung von Wertberichtigungen bei Finanzinstrumenten nach IFRS 9 auseinandergesetzt und am 27. März 2020 einen fachlichen Hinweis veröffentlicht.

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ESMA zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Werthaltigkeitsbeurteilungen nach IFRS 9


IRZ, Heft 5, Mai 2020, S. 221

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) hat am 25. März 2020 eine öffentliche Verlautbarung (public statement) veröffentlicht. Darin werden folgende Kernaussagen zur Anwendung des dreistufigen Werthaltigkeitstests des IFRS 9 für Finanzinstrumente vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie getroffen:

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Auswirkungen von COVID-19 auf die Arbeiten des IASB


IRZ, Heft 5, Mai 2020, S. 220

In einer Sondersitzung des IASB am 17. April 2020 wurden die zeitlichen Auswirkungen der Beschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie auf die Arbeiten des Gremiums diskutiert. Als Ergebnis der Überlegungen wurden folgende Änderungen beschlossen, die auch in den Arbeitsplan des IASB eingeflossen sind:

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IASB zu Werthaltigkeit nach IFRS 9 unter COVID-19


IRZ, Heft 5, Mai 2020, S. 220

Der IASB hat am 27. März 2020 ein Dokument mit dem Titel „IFRS 9 and covid-19“ veröffentlicht, das Fragen im Zusammenhang mit Wertminderungstests für Finanzinstrumente nach IFRS 9 vor dem Hintergrund der Unsicherheit durch die Coronavirus-Pandemie adressiert. Die Veröffentlichung hat keinen autoritativen Charakter und es werden keine Vorschriften geändert, aufgehoben oder ergänzt. Stattdessen erachtet der IASB die bestehenden Regelungen als ausreichend und will mit der Veröffentlichung die konsistente Anwendung dieser Regelungen sicherstellen.

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IDW veröffentlicht fachliche Hinweise zu Auswirkungen der Ausbreitung des Corona-Virus


IRZ, Heft 4, April 2020, S. 177

Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hat einen fachlichen Hinweis zu den Folgen des Corona-Virus auf die Rechnungslegung veröffentlicht und geht dabei in Teil 1 auf folgende für IFRS-Anwender in Deutschland relevanten Themenbereiche ein:

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Konzernrechnungslegung: Auswirkungen der Corona-Krise


 

Die aktuelle Corona-Pandemie beeinflusst auch die Konzernrechnungslegung. Neben organisatorischen Anforderungen können Werthaltigkeitsprüfungen notwendig werden, die sich – bei unterjähriger Berichterstattung – auch nicht bis Ende 2020 verschieben lassen, sondern zum jeweiligen Stichtag auf Basis der bestmöglichen Schätzung vorgenommen werden müssen.     mehr...