Verlängerung der Steuererklärungsfristen durch das ATADUmsG


Angesichts der weiterhin andauernden, durch die Corona-Pandemie verursachten Ausnahmesituation hat der Gesetzgeber mit dem ATAD-Umsetzungsgesetz vom 25. Juni 2021 (BGBl. IS. 2035) die Erklärungsfristen in beratenen wie in nicht beratenen Fällen (§ 149 Absatz 2 und 3 AO) sowie die zinsfreien Karenzzeiten (§ 233a Absatz 2 Satz 1 und 2 AO) für den Besteuerungszeitraum 2020 um drei Monate verlängert. Hier lesen Sie das gesamte Schreiben.    

Abgrenzungsfragen „Häusliches Arbeitszimmer“ und „Home-Office-Pauschale“


BMF-Schreiben vom 9.7.2021, IV C 6 – S 2145/19/10006 :013; DOK 2021/0744585

 

Bei den Einkommensteuererklärungen für die Kalenderjahre 2020 und 2021 stellt sich insbesondere im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie die Frage: Sind die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer (1.250 € bei Nichtvorhandensein eines anderen Arbeitsplatzes, Vollabzug der Aufwendungen bei Tätigkeitsmittelpunkt) oder die sog. Home-Office-Pauschale (5 € täglich für maximal 120 Tage = 600 € jährlich) als Werbungskosten zu berücksichtigen? Wie ist das Verhältnis der beiden Regelungen zueinander?

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Niederlande: Vierte Verlängerung der Konsultationsvereinbarung


Berlin, 5.7.2021. Die ursprünglich am 6.4.2020 abschlosssene Konsultationsvereinbarung zur Besteuerung von Grenzpendlern während der Pandemie mit dem Königreich der Niederlande wurde ein viertes Mal bis zumindest zum 30. September 2021 verlängert.    

Frankreich: Vierte Verlängerung der Konsultationsvereinbarung zur Besteuerung von Grenzpendlern


Berlin, 25.6.2021. Die ursprünglich am 13.5.2020 abschlosssene Konsultationsvereinbarung zur Besteuerung von Grenzpendlern während der Pandemie mit Frankreich wurde ein viertes Mal bis zumindest zum 30. September 2021 verlängert.
   

Belgien: Sechste Verlängerung der Konsultationsvereinbarung


Berlin, 18.6.2021. Die ursprünglich am 6.5.2020 abschlosssene Konsultationsvereinbarung zur Besteuerung von Grenzpendlern während der Pandemie mit Belgien wurde ein sechstes Mal bis zum 30. September 2021 verlängert. 
   

Konsultationsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich



Berlin, 18.6.2021. Im Hinblick auf die steuerliche Behandlung des Arbeitslohns von Arbeitnehmern sowie von im öffentlichen Dienst Beschäftigten im Homeoffice, Kurzarbeitergeld und Kurzarbeitsunterstützung sowie Homeoffice-Betriebsstätten wurde mit der Republik Österreich am 17. Juni 2021 eine Konsultationsvereinbarung geschlossen. Sie ersetzt die Konsultationsvereinbarung vom 15. Januar 2021. Die Konsultationsvereinbarung ist am 18. Juni 2021 in Kraft getreten und gilt mindestens bis zum 30. September 2021. Das Dokument ist hier abrufbar.   
   

Corona-Finanzhilfen – Ertragsteuerliche Behandlung im Verbund


FinMin Schleswig-Holstein, KSt-Information Nr. 9/2021 vom 7.5.2021, VI 313-S 2743-013

 

Bei Unternehmen in einem Verbund gilt in Bezug auf Corona-Finanzhilfen, dass nur ein Unternehmen für alle Verbundunternehmen einen Antrag stellen kann. Bei Antragsbewilligung gehen dem antragstellenden Unternehmen hierbei sämtliche Förderzahlungen zu. Dem schließt sich die Frage nach der ertragsteuerlichen Behandlung auf Ebene der jeweiligen Verbundunternehmen an, die das Finanzministerium Schleswig-Holstein nun kürzlich adressierte.

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Schweiz: Verlängerung der Konsultationsvereinbarung


Berlin, 7.5.2021. Die Konsultationsvereinbarung zum DBA Schweiz wurde bis zum 30. Juni 2021 verlängert    

BT hat Abzugsteuerentlastungsmodernisierungsgesetz beschlossen


Berlin, 5.5.2021. Der Bundestag hat das AbStEntModG beschlossen, und zwar in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung. Eingang fand auch eine Corona-Maßnahme.      mehr...

Weitere Verlängerung von Konsultationsvereinbarungen


Berlin, 23.3.2021. Die Konsultationsvereinbarungen zur Besteuerung von Grenzpendlern während der Pandemie mit Belgien und den Niederlanden wurden verlängert.     

Weitere Verlängerung der verfahrensrechtlichen Steuererleichterungen


Berlin, 18.3.2021. Das BMF hat das Schreiben vom 22.12.2020 zur Verlängerung der verfahrensrechtlichen Steuererleichterungen leicht geändert und neu veröffentlicht.    

Verlustrücktrag bis 17.4.2021 sichern!


 

Am 17.3.2021 ist das Dritte Corona-Steuerhilfegesetz in Kraft getreten. Ein wesentlicher Inhaltspunkt ist die nochmalige Erhöhung des steuerlichen Verlustrücktrags; sofern der Steuerbescheid 2019 bereits bestandskräftig ist, besteht dringender Handlungsbedarf – bis zum 17.4.2021 muss der Antrag auf den vorläufigen Verlustrücktrag gestellt sein.     mehr...

Corona-Finanzhilfen: Bilanzielle und ertragsteuerliche Behandlung


 

Die Regelungen rund um die Corona-Finanzhilfen des Bundes und der Länder, wie die Corona-Überbrückungshilfen sowie die November- und Dezemberhilfe, sind von hoher Dynamik gekennzeichnet und führen in diesem Zusammenhang zu großer Unsicherheit in der Praxis. Dies gilt auch für die hiermit verbundene handelsrechtliche sowie steuerrechtliche Behandlung. Angelehnt an die Diskussionen rund um die handelsrechtliche Bilanzierung wird nachstehend auf die (ertrag-)steuerliche Erfassung entsprechender Corona-Finanzhilfen eingegangen.     mehr...

In der Regel keine hohen Steuernachzahlungen bei Kurzarbeit


Finanzbehörde Hamburg, Mitteilung vom 12.3.2021

 

Anfang März 2020 gab die Bundesregierung auf Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Bundestag bekannt, dass beim Kurzarbeitergeld im Jahr 2020 aufgrund des Progressionsvorbehalts mit Steuereinnahmen von 1,6 Mrd. € gerechnet werde. Dies führte zu einer Vielzahl von Pressemeldungen, bei denen nicht immer die tatsächlichen steuerrechtlichen Gegebenheiten korrekt wiedergegeben wurden. Die Hamburger Finanzbehörde hat daher in einer Pressemitteilung Stellung zu dem Sachverhalt bezogen.

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Auf­he­bung des BMF-Schrei­bens zur un­ter­ge­setz­li­chen Ver­län­ge­rung der Steu­er­er­klä­rungs­frist des § 149 Ab­satz 3 Halb­satz 1 AO für den Veranlagungszeitraum2019


Angesichts der durch die Corona-Pandemie verursachten Ausnahmesituation hat der Gesetzgeber die durch BMF-Schreiben vom 21. Dezember 2020 (BStBl 2021 I S. 44) um einen Monat verlängerte Erklärungsfrist für das Kalenderjahr 2019 für Steuererklärungen, die durch Angehörige der steuerberatenden Berufe erstellt werden, allgemein um fünf bzw. sechs Monate verlängert. Des BMF-Schreibens vom 21. Dezember 2020 (BStBl 2021 I, S. 44) bedurfte es daher nicht mehr und wird aufgehoben.    

Homeoffice-Pauschale – Berücksichtigung von Fahrtkosten und Aufwendungen für ÖPNV-Zeitfahrkarten


FinMin. Thüringen, Erlass vom 17.2.2021, S 1901-2020 Corona – 21.15, 30169/2021

 

Mit dem Jahressteuergesetz 2020 (BGBl. I 2020, 3096) wurde u.a. die Möglichkeit eingeführt, einen pauschalen Betrag für jeden Tag, an dem der Steuerpflichtige seine betriebliche oder berufliche Betätigung ausschließlich in der häuslichen Wohnung ausübt, als Werbungskosten abzuziehen (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b S. 4 EStG).

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Übungsleiterpauschale und Ehrenamtspauschale für Mitarbeiter in Corona-Impfzentren


 

Durch das Jahressteuergesetz 2020 vom 21.12.2020 (BGBl. I 2020, 3096, BStBl. I 2021, 6) sind zum 1.1.2021 die Übungsleiterpauschale auf 3.000 € jährlich (zuvor 2.400 € jährlich; § 3 Nr. 26 EStG) und die Ehrenamtspauschale auf 840 € jährlich (zuvor 720 € jährlich; § 3 Nr. 26a EStG) angehoben worden. Bis zu diesen Freibeträgen sind Einnahmen aus bestimmten Tätigkeiten für einen begünstigten Auftraggeber steuer- und auch sozialversicherungsfrei (§ 1 Abs. 1 S. 1 Nr. 16 SvEV).

Für Beschäftigte in den Corona-Impfzentren gilt hinsichtlich der Inanspruchnahme dieser Freibeträge Folgendes:     mehr...

Drittes Corona-Steuerhilfegesetz


Beschluss des Bundestags vom 26.2.2021, BT-Drs. 19/26970; Zustimmung des Bundesrats am 5.3.2021, BR-Drs. 188/21

 

Mit dem Dritten Corona-Steuerhilfegesetz sollen Unternehmen zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Erholung mit gezielten Maßnahmen unterstützt werden. Hierzu zählen eine Verbesserung der Möglichkeiten der Verlustverrechnung, um zusätzliche Investitionsanreize zu bewirken. Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Erholung der besonders betroffenen Gastronomie nach Beendigung der derzeit notwendigen Schließungen unterstützt. Mit der befristeten Verlängerung der Anwendbarkeit des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen werden Unternehmen der Gastronomiebranche zur Bewältigung der Krisenfolgen deshalb steuerlich entlastet.

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Neue Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung


BMF-Schreiben vom 26.2.2021, IV C 3 – S 2190/21/10002 :013; DOK 2021/0231247

 

Mit dem Bund-Länder-Beschluss vom 19.1.2021 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer angekündigt, dass zur Stimulierung der Wirtschaft und zur Förderung der Digitalisierung bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend ab 1.1.2021 sofort abgeschrieben werden können. Es wurde eine schnelle untergesetzliche Regelung avisiert, von der vor allem alle, die im Home-Office arbeiten, profitieren sollen.

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Drittes Corona-Steuerhilfegesetz in Vorbereitung


Gesetzentwurf vom 9.2.2021, BT-Drs. 19/26544

 

Mit dem Dritten Corona-Steuerhilfegesetz sollen Unternehmen zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Erholung mit gezielten Maßnahmen unterstützt werden. Hierzu zählen eine Verbesserung der Möglichkeiten der Verlustverrechnung, um zusätzliche Investitionsanreize zu bewirken. Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Erholung der besonders betroffenen Gastronomie nach Beendigung der derzeit notwendigen Schließungen unterstützt. Mit der befristeten Verlängerung der Anwendbarkeit des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen werden Unternehmen der Gastronomiebranche zur Bewältigung der Krisenfolgen deshalb steuerlich entlastet.

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Home-Office im Ausland als Betriebsstätte?


 

Viele Arbeitnehmer arbeiten derzeit coronabedingt ausschließlich aus dem Home-Office. Sofern der Arbeitnehmer in einem anderen Staat lebt, stellt sich für die Unternehmen die Frage, ob insoweit eine Betriebsstätte mit steuerlichen Folgen in einem anderen Staat begründet wird.     mehr...

Angekündigte Sofort-AfA für bestimmte digitale Wirtschaftsgüter


Bund-Länder-Beschluss vom 19.1.2021

 

Zur Stimulierung der Wirtschaft und zur Förderung der Digitalisierung sollen bestimmte digitale Wirtschaftsgüter rückwirkend zum 1.1.2021 sofort abgeschrieben werden können.

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Verlängerung der Abgabefrist für durch Steuerberater erstellte Steuererklärungen des Veranlagungszeitraums 2019


 

Aufgrund der Corona-Krise und der daraus folgenden starken Beanspruchung von Unternehmen wie auch Beratern sollen die Abgabefristen für die Steuererklärungen des Veranlagungszeitraums 2019 verlängert werden. Der Deutsche Bundestag hat in diesem Zusammenhang am 19.1.2021 über das Gesetz zur Änderung des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung getagt und es dem Finanzausschuss zur weiteren Beratung übertragen. Die Abgabefrist für durch Steuerberater erstellte Steuererklärungen für den Veranlagungszeitraum 2019 soll um sechs Monate bis zum 31.8.2021 verlängert werden.     mehr...

Behandlung des Kurzarbeitergelds bei der Berechnung der Lohnsumme im Sinne des § 13a Abs. 3 ErbStG


 

Die COVID-19-Pandemie stellt eine Bedrohung für die Existenz vieler Unternehmen dar. In diesem Zusammenhang hat eine Vielzahl von Unternehmen Kurzarbeit bzw. Kurzarbeitergeld beantragt. Die Beantragung von Kurzarbeitergeld kann neben den akuten betrieblichen Auswirkungen auch gravierende erbschaftsteuerliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die obersten Finanzbehörden der Länder haben sich in diesem Zusammenhang zur Behandlung des Kurzarbeitergelds bei der (Ausgangs-)Lohnsumme im Sinne des § 13a Abs. 3 ErbStG abgestimmt. Auch das IDW hat in einem fachlichen Hinweis bereits zur bilanziellen Behandlung des Kurzarbeitergelds Stellung genommen. Der Bezug von Kurzarbeitergeld – unabhängig von dessen Erfassung bzw. Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung – führt zu keinen erbschaft- oder schenkungsteuerlichen Nachteilen.

 

 

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Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus


Berlin, 22.12.2020. Den duch die Corona-Pandemie wirtschaftlich Geschädigten wird durch eine weitere Verlängerung der steuerlichen Maßnahmen zur Vermeidung unbilliger Härten entgegengekommen. Das Schreiben ergänzt das BMF-Schreiben vom 19. März 2020, BStBl. I S. 262).    

Steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene


Berlin, 23.12.2020. Ergänzung und Verlängerung des zeitlichen Anwendungsbereichs des BMF-Schreibens vom 9. April 2020 (IV C 4 - S 2223/19/10003 :003) und der Ergänzung vom 26. Mai 2020 (IV C 4 - S 0174/19/10002 :008)    

Belgien: Verlängerung der Konsultationsvereinbarung


Berlin, 23.12.2020.Vierte Verlängerung der Konsultationsvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Belgien vom 6. Mai 2020; Besteuerung von Grenzpendlern.    

Sicherung der Besteuerung von Corona-Unterstützungsleistungen


Verordnung zur Änderung der Mitteilungsverordnung, Beschluss des Bundesrats vom 6.11.2020, BR-Drs. 518/20

 

Öffentliche Stellen, die Corona-Unterstützungsleistungen oder ähnliche Förderungsmaßnahmen bewilligen, werden verpflichtet, diese Zahlungen an die Finanzverwaltung mitzuteilen.

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