BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling


Durchgeblättert – Die Zeitschrift BC

 

Diese tolle Animation der BC hat unser Azubi Nico Pellkofer erstellt – in seinem allerersten Ausbildungsjahr zum Medienkaufmann Digital & Print im Verlag C.H.BECK!

Das nötige Hintergrundwissen hat er sich übrigens in seiner Freizeit angeeignet.

 

Wir freuen uns, dass wir jedes Jahr die Auszubildenden des Verlags für ein paar Wochen in unserer Redaktion begrüßen dürfen!


Umsatzsteuer International – Der Praxisleitfaden

 

Alle bisherigen BC-Beiträge zum Themenkomplex „Umsatzsteuer International“ gibt es nun gebündelt in einer Neuerscheinung des Verlags C.H.BECK in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Institut des BVBC e.V.:

„Umsatzsteuer International. Praxisleitfaden: Lieferungen und Dienstleistungen innerhalb der EU und zur Schweiz“.

Unter Mitwirkung von Umsatzsteuerexperten aus Frankreich, Österreich, Spanien, Tschechien und der Schweiz werden grenzüberschreitende Lieferungen und Leistungen detailliert in den Blick genommen.

Weitere Infos finden Sie hier.




IT-Spezial: Softwareanbieter im Portrait

 

Weitere Infos finden Sie hier.


... und mehr als eine Zeitschrift

 

Nutzen Sie unser zusätzliches BC-Informationsangebot!

  

 

 

 

 

BC-Zertifizierung: Jetzt im E-Learning-Bereich der BeckAkademie Seminare

 

Möchten Sie Ihre eigenen Fähigkeiten trainieren, Ihren Nachholbedarf erkennen und sich weiterbilden?

 

 

Mit der BC-Zertifizierung beweisen Sie Ihre Kompetenz und Ihre Bereitschaft, sich immer weiter fortzubilden.

Seit April 2021 erreichen Sie die BC-Zertifizierung im E-Learning-Bereich der BeckAkademie Seminare: https://elearning.beck-seminare.de/login.

Sollten Sie keine E-Mail mit Ihren neuen Zugangsdaten erhalten haben, können Sie stattdessen per E-Mail an redaktion.bc@beck.de einen Freischalt- bzw. Buchungscode beantragen. Weitere Infos finden Sie hier.

 

 



Datenbank BC BeckDirekt

 

Für alle BC-Abonnenten (auch BVBC-Mitglieder) inklusive!

Mit BC-Archiv seit 2000, Lexikon Steuer- und Bilanzrecht u.v.m.

Eine Handlungsanleitung zur Freischaltung finden Sie hier

 

 



Der BC-Newsletter

 

 

Erhalten Sie jeden Donnerstag die neuesten Fachinformationen der Bilanzwelt in unserem kostenlosen Newsletter.

Er versorgt Sie mit aktuellen Finanzgerichtsentscheidungen, umfassenden Hintergrundinformationen und Tipps zur praktischen Umsetzung.

Um den Newsletter wöchentlich zu beziehen, klicken Sie einfach auf das Symbol, dann auf „Anmelden“ und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an.




Mit der BC im Homeoffice

 

Auch im Homeoffice ist die BC jederzeit verfügbar – mit dem Online-Modul BC BeckDirekt.

Für alle BC-Abonnenten inklusive!

Das Modul umfasst neben den Inhalten der BC zusätzlich ein Lexikon Steuer- und Bilanzrecht, ein Rechtsprechungs-ABC Handels- und Steuerbilanz, ein Bilanzierungs-ABC Jahres-/Konzernabschluss u.v.m.

Wie Sie sich für die Datenbank freischalten können, erfahren Sie hier.

 




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+++ BC-Special zur Corona-Krise +++


IDW veröffentlicht Fachlichen Hinweis zur Schlussabrechnung für die Corona-Überbrückungshilfen



Am 26.9.2022 veröffentlichte das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) einen Fachlichen Hinweis für prüfende Dritte zu den von den prüfenden Dritten einzureichenden Schlussabrechnungen. Der Fachliche Hinweis ist in Anbetracht dessen, dass das erste Paket der Schlussabrechnungen (Paket I) bereits seit dem 5.5.2022 eingereicht werden kann, besonders zu begrüßen.

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Corona-Hilfen: Fristverlängerung bei den Schlussabrechnungen bis 30.6.2023



Der Gesetzgeber verlängert die Frist zur Einreichung der Schlussabrechnung im Zusammenhang mit den beantragten Corona-Förderungen um ein halbes Jahr.

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+++ Aktuelle Fachnachrichten +++


Angemessenheit von Pensionszusagen

FG Nürnberg, Urteil vom 20.4.2021, 1 K 186/19 (Revision zugelassen, Az. BFH: I R 42/21)

 


Die Angemessenheit von Pensionszusagen an Minderheits-Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH ist dann nicht gegeben, wenn die Versorgungsanwartschaft zusammen mit der Rentenanwartschaft aus der gesetzlichen Rentenversicherung 75% der am Bilanzstichtag bezogenen Aktivbezüge übersteigt.

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BVBC-AK: Software-Unterstützung für die Nachhaltigkeitsberichterstattung

 

Neben den neuen EU-Nachhaltigkeitsberichterstattungsstandards (ESRS – European Sustainability Reporting Standards) war eine Softwarelösung für das Nachhaltigkeitsreporting und -management von KMU ein zentrales Thema der zweiten Sitzung des BVBC-Arbeitskreises Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSR) in Duisburg. KMU fehlt es demnach häufig an Experten; meist wird der Nachhaltigkeitsauftrag von einer Person „nebenbei“ erledigt. Hohe Kosten schrecken ab, spezifische Tools fehlen. Vor diesem Hintergrund kann eine geeignete Softwarelösung helfen, um am Ende benchmarkfähige Daten mit vertretbarem Aufwand zur Verfügung zu stellen.  |  mehr...


Taggleiche Durchleitung von Anschaffungskostendarlehen durch ein privat genutztes Girokonto

BFH-Urteil vom 3.5.2022, IX R 34/19

 

Die Alchemisten der Antike und des Mittelalters versuchten, durch Vermischung von Stoffen etwas Wertvolles zu erschaffen. Im Steuerrecht führt eine Vermischung dagegen selten zu wünschenswerten Wertsteigerungen, sondern zieht häufig unerwünschte steuerliche Nebenwirkungen nach sich. Doch es gibt Ausnahmen, wie der BFH nun in einem Urteil darlegt.

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Die Veräußerung eines Kundenstamms an eine Tochtergesellschaft näher betrachtet

 

In einem kürzlich erschienenen Artikel des IDW Life Magazins wurde die Frage gestellt, ob ein Unternehmen seinen dazugehörigen Kundenstamm an eine Tochtergesellschaft veräußern könnte. Dies wollen wir im Folgenden zusammenfassen.

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AfA-Berechtigung des Erwerbers nach entgeltlichem Erwerb eines Anteils an einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft

BFH-Urteil vom 3.5.2022, IX R 22/19

 

1. Ist nach dem entgeltlichen Erwerb eines Anteils an einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft streitig, in welcher Höhe dem Erwerber auf die (anteilig miterworbenen) abnutzbaren Wirtschaftsgüter des Gesamthandsvermögens AfA zusteht und in welchem Umfang der auf der Gesellschaftsebene ermittelte und ihm zugerechnete Ergebnisanteil deshalb korrigiert werden muss, ist der Erwerber zum Klageverfahren der Gesellschaft gegen den Feststellungsbescheid notwendig beizuladen.

2. Hat der Gesellschafter einer vermögensverwaltenden Personengesellschaft seinen Anteil entgeltlich erworben, kann er AfA auf die anteilig miterworbenen abnutzbaren Wirtschaftsgüter des Gesamthandsvermögens nur nach Maßgabe seiner Anschaffungskosten und der Restnutzungsdauer des jeweiligen Wirtschaftsguts im Zeitpunkt des Anteilserwerbs beanspruchen.

3. Bei der Ermittlung der AfA-Berechtigung des Erwerbers nach entgeltlichem Anteilserwerb erhöhen die dem Anteil entsprechenden Gesellschaftsschulden die Anschaffungskosten des Erwerbers, soweit sie den anteilig miterworbenen abnutzbaren Wirtschaftsgütern des Gesamthandsvermögens direkt zugeordnet werden können.

4. Die Anschaffungskosten des Anteilserwerbers sind, soweit sie den Buchwert der erworbenen Beteiligung übersteigen, den anteilig miterworbenen Wirtschaftsgütern des Gesamthandsvermögens nach dem Verhältnis der in ihnen ruhenden stillen Reserven einzeln zuzuordnen.

5. Beim anteiligen Miterwerb von bebauten Grundstücken des Gesamthandsvermögens ist – soweit es um die AfA des Anteilserwerbers geht eine erneute Aufteilung der anteiligen Anschaffungskosten auf Grund und Boden einerseits und Gebäude andererseits erforderlich.

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Rücklage für Ersatzbeschaffung: Weitere Verlängerung der Reinvestitionsfristen

BMF-Schreiben vom 20.9.2022, IV C 6 – S 2138/19/10002 :003; DOK 2022/0939203

 

Die in EStR 6.6 Abs. 4 S. 3 bis 6, Abs. 5 S. 5 und 6 sowie Abs. 7 S. 3 und 4 EStR geregelten Fristen für die Ersatzbeschaffung oder Reparatur bei Beschädigung nach Bildung einer Rücklage nach EStR 6.6 Abs. 4 verlängern sich jeweils um drei Jahre, wenn die Rücklage ansonsten am Schluss des nach dem 29.2.2020 und vor dem 1.1.2021 endenden Wirtschaftsjahres aufzulösen wäre. Die genannten Fristen verlängern sich um zwei Jahre, wenn die Rücklage am Schluss des nach dem 31.12.2020 und vor dem 1.1.2022 endenden Wirtschaftsjahres aufzulösen wäre. Sie verlängern sich um ein Jahr, wenn die Rücklage am Schluss des nach dem 31.12.2021 und vor dem 1.1.2023 endenden Wirtschaftsjahres aufzulösen wäre.

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Resilienz als Erfolgsfaktor im Risikomanagement

 

Die sog. Resilienz (Widerstandsfähigkeit) befähigt mittelständische Unternehmen, auch in Krisenzeiten zu bestehen. Dass eine solche Widerstandsfähigkeit auch bitter nötig ist, zeigen nun vor allem die teilweise desaströsen Folgen der Energiekrise. Höchstrenommierte Sprecher und Sprecherinnen unterstrichen dies erst kürzlich anlässlich des 76. Deutschen Betriebswirtschafter-Tags (DBT) am 20./21.9.2022 in Düsseldorf.  |  mehr...


Inflationsausgleichsgesetz (InflAusG): Regierungsentwurf

 

Am 14.9.2022 hat das Bundeskabinett den Entwurf für das Inflationsausgleichsgesetz beschlossen. Die Beratung über das Gesetz im Bundestag (1. Lesung) fand am 22.9.2022 statt.  |  mehr...


Jahressteuergesetz 2022 (JStG 2022)

Regierungsentwurf, Beschluss des Bundeskabinetts vom 14.9.2022

 

Anlass des JStG 2022 sind vor allem erforderliche Anpassungen an EU-Recht und EuGH-Rechtsprechung sowie Reaktionen auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs. Nachstehend werden die für das Rechnungswesen relevanten Neuregelungen aufgeführt, wobei die Änderungen im Regierungsentwurf gegenüber dem Referentenentwurf in blauer Farbe hervorgehoben werden.

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Haftung der Organgesellschaft für nach Beendigung der Organschaft entstandene Steuern

BFH-Urteil vom 5.4.2022, VII R 18/21

 

In der Politik und im Wirtschaftsleben trifft man immer wieder auf einen Menschentypus, der für alles zuständig, aber für nichts verantwortlich sein will. Steuerlich gesprochen: Man verursacht gerne Steuern, solange man nicht selbst der Steuerschuldner ist. Der BFH scheint von diesem Konzept aber nicht so beindruckt zu sein.

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Goodwill in Bilanzen führt zu M&A-Risiken

 

Eine neue Studie zum „Goodwill“ in Bilanzen hat zu dem Ergebnis geführt, dass stark mitbestimmte Unternehmen bei M&A-Transaktionen weniger ins Risiko gehen. Der größere Teil der dennoch getätigten Zukäufe erfolgte im Ausland. Zugleich wird bei Akquisitionen relativ selten diversifiziert, d.h., meistens wurden Unternehmen aus der eigenen Branche übernommen.  |  mehr...


Zur Wirksamkeit der Annahme des Jahresabschlusses durch die Gesellschafter im Umlaufverfahren

LG Hamburg, Urteil vom 1.7.2022, 418 HKO 83/21

 

Das Ende der abendländischen Zivilisation ist nah. Nachdem das bayerische Kultusministerium bekannt gegeben hat, dass nach 48 Jahren „Faust I“ aus dem gymnasialen Lehrplan gestrichen wird, widerspricht nun auch das Landgericht (LG) Hamburg den Weisheiten des Dr. Faust. So kann man zwar, was man schwarz auf weiß besitzt, getrost nach Hause tragen. Rechtlich gültig muss ein solch schriftliches Dokument aber nicht unbedingt sein.

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Maßnahmen gegen die Inflation: Konkrete Schritte sind jetzt wichtig

 

Die hohe und immer weiter steigende Inflation stellt Unternehmen nach zwei Jahren Ausnahmezustand durch die COVID 19-Pandemie vor noch größere Herausforderungen. Grund hierfür sind die steigenden Preise für Energie und Rohstoffe, was sich direkt und indirekt auf sämtliche Branchen durchschlägt. Steigende Transportkosten sind aufgrund der höheren Energiepreise sowie der immer wieder unterbrochenen Lieferketten ebenfalls ein Kostentreiber.

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Nachhaltigkeitsberichterstattung – Wer muss wann berichten?

 

Nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) werden künftig ca. 50.000 Unternehmen in der EU dazu verpflichtet sein, einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen. Darunter fallen unter anderem große Unternehmen unabhängig von einer möglichen Kapitalmarktorientierung sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), sofern diese an einem EU-regulierten Markt notiert sind. Die Umsetzung der Berichtspflicht soll gestaffelt über mehrere Jahre erfolgen.  |  mehr...


Zur Höhe der Gebühr bei Rücknahme eines Antrags auf verbindliche Auskunft

BFH-Urteil vom 4.5.2022, I R 46/18

 

Für die Erteilung einer verbindlichen Auskunft mit einem Gegenstandswert von über 10.000 € fällt eine Gebühr an (§ 89 Abs. 5 AO). Die Höhe der Gebühr richtet sich dabei nach dem Gerichtskostengesetz (GKG). Bei einem Gegenstandswert von über 500.000 € erhöht sich die Gebühr um 198 € (vor dem 1.1.2021: 180 €) je weitere 50.000 € Gegenstandswert (§ 34 GKG). Doch was, wenn der Antrag kurz vor Erteilung der Auskunft zurückgezogen wird?

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Außenwirtschaftliche Meldungen als vielfach unbekannte Bußgeldfalle

 

Zwar kann in Deutschland jedermann ohne Beschränkungen oder behördliche Genehmigungen Zahlungen an ausländische Personen bzw. Unternehmen leisten oder aus dem Ausland empfangen. Allerdings sind insbesondere bei unternehmerischer Betätigung die statistischen Meldevorschriften im Außenwirtschaftsverkehr zu beachten, um sonst drohende Bußgelder zu vermeiden.  |  mehr...


Überarbeitete Verordnung über die Berufsausbildung zum Steuerfachangestellten und zur Steuerfachangestellten

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 22.8.2022 (BGBl. I 2022, 1390)

 

Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 22.8.2022 ist die Neuordnung der Steuerfachangestellten-Ausbildung abgeschlossen. Die neuen Regeln treten ab dem 1.8.2023 in Kraft und lösen damit die alte Verordnung aus dem Jahr 1996 ab.

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Verwendbarkeit einer Konzernplanung in der Unternehmensbewertung

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 9.5.2022, 26 W 3/21

 

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat sich in einem Squeeze-out-Verfahren (zwangsweiser Ausschluss von Minderheitsaktionären aus einer Gesellschaft durch den Mehrheitsanteilseigner) zu den Anforderungen an eine bewertungsrelevante Planung geäußert und in diesem Zusammenhang zur Verwendbarkeit einer Konzernplanung bei einer Unternehmensbewertung. So kann die Zugrundelegung einer aus der Konzernplanung abgeleiteten Planung sachgerecht sein, wenn das zu bewertende Unternehmen dem Konzern angehört.

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Betriebsnaher Kindergarten: Zugangsbeschränkung gefährdet die Gemeinnützigkeit!

BFH-Urteil vom 1.2.2022, V R 1/20

 

Die Tätigkeit einer gemeinnützigen Körperschaft muss gemäß § 52 Abs. 1 S. 1 AO darauf gerichtet sein, die Allgemeinheit zu fördern. Davon ist nur dann auszugehen, wenn im Grundsatz jedermann freien Zutritt zur Körperschaft oder zu ihren Leistungen hat und sich der geförderte Personenkreis dementsprechend zumindest als Ausschnitt der Allgemeinheit darstellt und die Allgemeinheit repräsentiert.

Bei einer Kinderbetreuungseinrichtung, die sich bei der Platzvergabe vorrangig an den Belegungspräferenzen ihrer Vertragspartner orientiert, ist das nicht der Fall.

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Zunehmende Zahlungsausfälle gefährden Liquiditätsziele

 

Das Zahlungsverhalten in Deutschland hat sich deutlich verschlechtert. Im 1. Halbjahr 2022 verzeichneten Lieferanten und Kreditgeber im B2B-Geschäft (Business-to-Business – Leistungsaustausch findet ausschließlich zwischen Unternehmen statt) einen durchschnittlichen Zahlungsverzug von 10,51 Tagen, nachdem es im 2. Halbjahr 2021 nur 9,97 Tage waren. Hinter dieser abstrakten Zahl versteckt sich das Problem, dass mit zunehmenden Zahlungsverzögerungen bei Kreditgebern und Gläubigern die Gefahr von Forderungsausfällen wächst.  |  mehr...


Berücksichtigung einer Leasingsonderzahlung bei Anwendung der sog. Kostendeckelungsregelung zur Privatnutzung betrieblicher Kfz

BFH-Urteil vom 17.5.2022, VIII R 26/20

 

Die private Nutzung eines Firmenwagens löst auf Ebene des Steuerpflichtigen einen geldwerten Vorteil aus. Dieser kann pauschal mithilfe der sog. 1%-Bruttolistenpreisregelung ermittelt werden. Übersteigt der ermittelte geldwerte Vorteil die tatsächlich angefallenen Kosten, so sieht das BMF-Schreiben vom 18.11.2009, BStBl. I 2009, 1326, eine Begrenzung der pauschalen Wertansätze (die sog. Kostendeckelung) vor. Doch – welche Kosten sind beim Leasing eines Fahrzeugs und der Ermittlung des Gewinns mittels Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) anzusetzen?

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Hinzuschätzungen von Betriebseinnahmen bei unklarer Mittelherkunft von verdeckten Einlagen?

FG Münster, Urteil vom 18.5.2022, 10 K 261/17 K,U (Revision zugelassen)

 

Kann ein Gesellschafter-Geschäftsführer nicht nachweisen, woher die finanziellen Mittel für eine verdeckte Einlage stammen, so besteht der Verdacht, dass die finanziellen Mittel aus nicht erklärten Einkünften der Gesellschaft herrühren. Doch reicht dieser Verdacht für eine Hinzuschätzung von Einnahmen aus?

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Steuerabzug nach § 50a EStG bei Softwareauftragsentwicklung

BMF-Schreiben vom 2.8.2022, IV B 8 – S 2303/19/10004 :001; DOK 2022/0641147

 

Mit dem BMF-Schreiben wird auf die am 7.6.2021 in Kraft getretene Änderung des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) reagiert. In der Gesetzesänderung wurden unter anderem die §§ 32a und 41 UrhG in den Katalog der nicht auf Computerprogramme anzuwendenden Vorschriften aufgenommen. Da trotz dieser Änderungen das Urheberrecht an Computerprogrammen weiterhin nicht rechtlich übertragen werden kann, stellt sich bei der entgeltlichen Überlassung an Dritte zur Nutzung grundsätzlich weiterhin die Frage des Steuerabzugs nach § 50a Abs. 1 Nr. 3 EStG.

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Nacherhebung der Kapitalertragsteuer für eine offene Gewinnausschüttung in den Fällen des § 27 Abs. 5 S. 2 KStG

BFH-Urteil vom 17.5.2022, VIII R 14/18

 

1. Wird für eine offene Gewinnausschüttung gemäß § 27 Abs. 5 S. 2 KStG eine bescheinigte Einlagenrückgewähr in Höhe von 0 € fingiert (unterstellt), überlagert die Fiktion bereits im Ausschüttungszeitpunkt den Umstand, dass nach der Verwendungsrechnung des § 27 Abs. 5 S. 3 bis 5 KStG kein ausschüttbarer Gewinn verwendet wird.

2. Greift die Fiktion (Annahme) des § 27 Abs. 5 S. 2 KStG, entstehen die Kapitalertragsteuer und die damit verbundenen kapitalertragsteuerlichen Pflichten der steuerentrichtungspflichtigen Kapitalgesellschaft nicht erst mit der Bekanntgabe des gesonderten Feststellungsbescheids für das Einlagekonto als das die Fiktion auslösende Ereignis, sondern mit dem Zufluss der Ausschüttung.

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Ukraine-Krieg: Fachlicher Hinweis des IDW (3. Update)

Fachlicher Hinweis des IDW (3. Update, August 2022) – Rechnungslegung und deren Prüfung nach dem 24.2.2022

 

Am 11.8.2022 hat das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) sein drittes Update der Fachlichen Hinweise zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Rechnungslegung und Prüfung veröffentlicht. Das neue Update befasst sich mit den Auswirkungen von Sanktionen auf Verträge sowie auf die Arbeit des Abschlussprüfers.

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Nachhaltigkeitsberichterstattung: Vorbereitung auf ESG-Reportingpflichten im Mittelstand

 

Die auf EU-Ebene weiterhin gepushte Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung verlangt auch von vielen mittelständischen Unternehmen schon jetzt große Aufmerksamkeit. In einem neu vorgelegten Whitepaper ist von massivem Handlungsdruck aufgrund der Ausweitung der nicht-finanziellen Berichtspflichten auf den Mittelstand die Rede. Da bei Untätigkeit empfindliche Strafen drohen, wird empfohlen, die Erfüllung der neuen Anforderungen jetzt anzugehen, zumal Stakeholder (z.B. Investoren, Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter) auf umweltfreundliche und soziale Maßnahmen drängen.  |  mehr...


Viertes Corona-Steuerhilfegesetz

Beschluss des Deutschen Bundestags vom 19.5.2022 (BT-Drs. 20/1906); Zustimmung des Bundesrats am 10.6.2022 (BR-Drs. 223/22)

 

 

Auch mit dem Vierten Corona-Steuerhilfegesetz sollen die wirtschaftlichen und sozialen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie so gering wie möglich gehalten werden.

Zusätzliche Investitionsanreize werden u.a. mit der Verbesserung der Möglichkeiten der Verlustverrechnung und der Verlängerung der degressiven Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sowie der steuerlichen Investitionsfristen gesetzt. Auch so wichtige Instrumente wie die Homeoffice-Pauschale, die Steuerbefreiung der Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld und die Frist zur Abgabe von Steuererklärungen 2020 in beratenen Fällen werden noch einmal verlängert.

Für Bilanzierende wichtig ist die im Bundestagsbeschluss neu hinzugekommene Abschaffung der bilanzsteuerlichen Abzinsung von Verbindlichkeiten.

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Neu: Der „Praxisratgeber HGB-Konzernabschluss“ von BC-Autor und -Beirat WP/StB Ralf Pöller

 

 

Schritt für Schritt – durch Mustergliederungen und Praxisfälle mit Zahlenbeispielen und Buchungssätzen – zum korrekten Konzernabschluss:

  • Vereinheitlichung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen
  • Währungsumrechnung
  • Kapital- und Schuldenkonsolidierung
  • Zwischenerfolgseliminierung
  • Aufwands-/Ertragskonsolidierung
  • Beteiligungsertragseliminierung.

 

 

 

 

 

Weitere Infos im Beck-Shop unter https://beck-shop.de/17388136


BC-Themen-Wunschzettel

Wer nicht die Bedürfnisse des anderen kennt, kann ihnen nicht immer gerecht werden. Das gilt auch für die Themenausrichtung einer Fachzeitschrift.
Das BC-Redaktions- und Schriftleiterteam ist deshalb "ganz Ohr" für Ihre fachlichen Erfordernisse.
Bitte beantworten Sie kurz & bündig die folgenden beiden Fragen im BC-Themen-Wunschzettel!

 


+++ Top Online-Beiträge +++


„Advanced Planning“: Status Quo und Möglichkeiten fortgeschrittener Planungsansätze

Ein modernes Planungskonzept für ein besseres Controlling?  |  mehr...


Excel-Tipps 51 ff.

Pivot-Tabellen – Datenanalyse mithilfe des Datenschnitts Zeitachse (ab Excel 2013)

 


Ab Excel 2013 steht in Pivot noch ein weiterer Datenschnitt-Typ (siehe bereits BC-Tipp 45), die sog. Zeitachse (oder auch Timeline), zur Verfügung. Wie der Name schon andeutet, können damit Datenfilter über beliebige Zeitschienen gesetzt werden. Das heißt: Mit der Zeitachse können Daten einfach und schnell auf Basis eines vorgegebenen Zeitfensters gefiltert werden. Die Timeline kann – je nach Datenmaterial und Analysezweck – auf Jahre, Quartale, Monate oder sogar Tage gestellt werden (vgl. die untere Abb.).

 

 

 

 

Diese Funktion ist sehr nützlich (und wie die „normalen“ Datenschnitte) vergleichsweise einfach und intuitiv einsetzbar – aber eben wesentlich flexibler für Datumsanalysen.

Die Timeline wird unter PIVOTTABLE → TOOLS → ANALYSIEREN → FILTERN → ZEITACHSE EINFÜGEN eingefügt.

  

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”



 

 

 

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Excel-Tipps 1 bis 50

1. Top-/Flop-X-Analysen

 

In den meisten Management-Reports oder Dashboards (engl. Armaturenbrett, Instrumententafel) empfiehlt es sich, eine Top-X-Analyse durchzuführen – also nicht etwa auf alles zu schauen, sondern nur auf die Top (oder gegebenenfalls auch Flop) 3,5 oder auch 10 besten Produkte, Verkäufer, Absatzgebiete etc. Damit soll dem Management nur wirklich Relevantes in einem Report/Dashboard präsentiert werden.

Hierzu kann eine (Pivot-)Tabelle mit dem Top-X-Filter gefiltert werden, und zwar unter DATEN → FILTERN → ZAHLENFILTER → TOP 10…. Es kann hier sowohl nach den obersten und untersten X-Elementen als auch nach Prozent gefiltert werden.

Zudem kann auch die bedingte Formatierung verwendet werden, um die gewünschten Werte optisch herauszustellen. Dies geht unter START → BEDINGTE FORMATIERUNG → OBERE/UNTERE REGELN.

 

 

 

Dipl.-Kfm. Daniel Unrein, Leiter Corporate Controlling in einem internationalen Dienstleistungs-Unternehmen, Verfasser des bei Vahlen erschienenen Fachbuchs „Excel im Controlling”

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Erst wägen, dann wagen
Ratschläge für Ihr Gehaltsgespräch

Gehaltsverhandlungen können zu heiklen Situationen im Berufsleben führen (u.a. bei gegensätzlichen Vorstellungen zur Gehaltshöhe). Doch wer ein höheres Gehalt wünscht, kommt um diesen Punkt meist nicht herum.

Eine erfolgreiche Verhandlung mit dem zuständigen Vorgesetzten erfordert ein angemessenes Auftreten während des Gesprächs (z.B. Ruhe und Sachlichkeit) sowie eine gründliche Vorbereitung. Der Autor gibt Ihnen konkrete Hinweise, was Sie dabei berücksichtigen müssen. Diese sind auch für das Vorstellungsgespräch anwendbar.  |  mehr...


Praxisleitfaden Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

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„Working Capital“

Wichtige Links für Rechnungswesenpraktiker  |  mehr...


BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling

Die Fachzeitschrift BC – Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling (www.bc-online.de) – informiert Sie aktuell und praxisnah über alle Themen, die für Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Controlling relevant sind.

 

 

 

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