Corona-Krise: Kapitalmaßnahmen als Gestaltungsinstrument

 

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat eine weltweite Eintrübung der Konjunktur und in vielerlei Hinsicht negative Auswirkungen auf die Wirtschaft zur Folge. Neben krankheitsbedingten Ausfällen in der Belegschaft sind Einschränkungen in der Geschäftstätigkeit, Lieferengpässe und Absatzschwierigkeiten wesentliche Problemfelder, mit denen derzeit die meisten Unternehmen konfrontiert sind. Deutlich negative Auswirkungen auf Umsatz- und Ergebnisgrößen sind die Folge. Verschärft wird die aktuell schwierige Lage durch die Unsicherheit, ab wann eine Erholung einsetzt und wie schnell und wie intensiv diese stattfinden kann.

 

 

 |  mehr...


Liquiditäts-Tool und Stress-Test

 

Bereits seit vielen Wochen kämpfen Unternehmen mit den Auswirkungen der Corona-Krise. Für die Unternehmen heißt das in erster Linie, kurzfristig die Kosten zu senken, um die Liquidität sicherzustellen. Langfristig werden alle Unternehmen aber andere Lehren aus der jetzigen Situation ziehen müssen.  |  mehr...


Liquiditätsplanung: Kostenloser Bonitätsnachweis für Hilfskredite

 

Damit Unternehmen in der Corona-Krise an die von der Bundesregierung beschlossenen und von der staatlichen Förderbank KfW bereitgestellten Fördermittel kommen, müssen sie einen Antrag über ihre Hausbank stellen. Eine Voraussetzung für die Bewilligung der Darlehen ist, dass das Unternehmen vor der Corona-Krise wirtschaftlich gesund war und jetzt nur wegen der Auswirkungen der Pandemie Kreditbedarf hat. Ein kostenloses Creditreform-Angebot könnte vielen schnell und sicher helfen.  |  mehr...


KfW-Schnellkredit für den Mittelstand am 15.4.2020 gestartet

BMF-Pressemitteilung vom 14.4.2020

 

Mit dem KfW-Schnellkredit ist ein weiterer wichtiger Baustein des umfassenden Schutzschirms der Bundesregierung für den Mittelstand gestartet. Mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren wird dieser Kredit vom Bund zu 100% abgesichert; die Hausbanken tragen kein eigenes Risiko. Im Rahmen der Antragstellung ist keine weitere Risikoprüfung erforderlich.  |  mehr...


Klarstellung für Entschädigungen: Rückzahlung nur bei Überkompensation

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Pressemitteilung vom 15.4.2020

 

Betriebe müssen Corona-Soforthilfe nicht zwangsläufig zurückzahlen, wenn sie zusätzlich Geld z.B. von einer Betriebsschließungsversicherung erhalten.  |  mehr...


Corona-Krise: Bis zu 4.000 € Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler

Bundeswirtschaftsministerium, Pressemitteilung vom 3.4.2020

 

Gefördert werden ab sofort Beratungen für von Corona betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 € ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020.  |  mehr...


Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige

Bundesregierung, Unterrichtung von 23.3.2020 (BT-Drs. 19/18105)

 

Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen, soll ein Soforthilfe-Programm der Bundesregierung zugutekommen. Im Einzelnen:  |  mehr...


Begutachtung der gesetzlichen Verkaufsunterlagen – IDW S 14

 

Mit dem IDW S 14 hat das IDW jüngst eine Verlautbarung zur Begutachtung der gesetzlichen Verkaufsunterlagen über öffentlich angebotene Vermögensanlagen nach dem Vermögensanlagengesetz verabschiedet. In der Verlautbarung geht das IDW auf den Gegenstand sowie die Adressaten und Grenzen derartiger Gutachten ein.  |  mehr...


Kann das „Neue Sozialpartnermodell Betriebsrente“ zunehmende Altersarmut verhindern?

– Welche Nachteile auch die neue betriebliche Altersversorgung (bAV) nicht beseitigt –  |  mehr...


Die digitale Währung „Bitcoin“ als alternatives Währungskonzept

mehr...


Eigenkapital sicherer als Fremdkapital? Verkehrte Welt bei der Bankensanierung

mehr...


SEPA: Neues Zahlungsverfahren ab 1.2.2014 – Anpassungserfordernisse im Unternehmen

Videoclip der CURSOR Software AG (auf YouTube)


Die bessere Finanzierungsalternative: intern statt extern suchen

Working Capital im deutschen Mittelstand  |  mehr...


SEPA – Der europäische Zahlungsverkehr ''rückt zusammen''

mehr...


Praxisleitfaden Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

mehr...

Philine Nau
Unternehmensfinanzierung - Wege aus der Sackgasse

Die dünne Eigenkapitaldecke deutscher Unternehmen (Eigenkapitalquote von durchschnittlich 30 %) erschwert zunehmend die Beschaffung von Fremdkapital. Laut einer Studie der Siemens Financial Services GmbH, bei der 500 Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern befragt worden sind, suchen daher deutsche Finanzentscheider zunehmend Wege aus der traditionellen Kreditfinanzierung: So wollen künftig rund 50 % der Befragten Leasing oder Factoring als Alternativen zum Bankkredit nutzen.

Welche weiteren Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung Bilanzbuchhalter und Controller bei der Betreuung des Finanzmanagements in ihrem Unternehmen beachten sollten, finden Sie hier.  |  mehr...

Von Prof. Dr. Detlef Heinrich
Beispiel einer Kapitalflussrechnung – Aussagefähigkeit

mehr...


Viele Wege führen zur Liquidität

Eines der zentralen Themen eines Unternehmens sollte – unabhängig von der Konjunktur – die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit in Verbindung mit dem Aufbau eines Risikofrüherkennungssystems sein. Doch was ist zu tun, um das eigene Liquiditätsmanagement „auf Kurs zu halten“ bzw. „in sichere Gewässer“ zu führen? mehr (pdf-Datei)


"Flüssig bleiben" durch strukturiertes Vorgehen

Dreh- und Angelpunkt der Unternehmenssicherung bleibt – unabhängig von konjunkturellen Einflüssen – die ausreichende Ausstattung mit liquiden Mitteln. Im Krisenfall können sog. Altlasten, etwa offene Forderungen oder noch zu begleichende Verbindlichkeiten, die Liquiditätsbalance akut gefährden. In solchen Situationen sind die Intensivierung der unternehmerischen (Liquiditäts-)Planung und eine Verkürzung der Planungsfrequenz angezeigt. mehr (pdf-Datei)


Steuerung von Kreditrisiken – Tipps für das Debitorenmanagement

Zahlungsverzögerungen und Forderungsausfälle bei Waren- und Dienstleistungsgeschäften stellen ein hohes Risiko für die Liquidität eines Unternehmens dar. So gilt es, durch die Pflege und Verwaltung der Debitoren insbesondere mit Blick auf Kreditrisiken Ausfälle zu vermeiden und Außenstände zu reduzieren. mehr (pdf-Datei)


Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr – Tipps für das Debitorenmanagement

Die Zahlungsmoral der Unternehmen in Deutschland hat sich im 2. Quartal 2007 erneut verbessert. Die vereinbarungsgemäßen Zahlungen der Gesamtwirtschaft sind auf 68,98% gestiegen. Am pünktlichsten zahlten Pharmaindustrie und Banken ihre Rechnungen (Quelle: Dun & Bradstreet, D&B NewsLetter zur Zahlungsmoral in Deutschland, 2. Quartal 2007). Dennoch: Die Forderungsbeitreibung ist einer der Hauptproblembereiche im Rechnungswesen. Wegen wiederholter Änderungen der Gesetzesbestimmungen zum Schuldnerverzug in den vergangenen Jahren treten immer wieder Unsicherheiten auf: Wann tritt Zahlungsverzug ein? Muss gemahnt werden? Wie hoch können die Verzugszinsen veranschlagt werden? mehr (pdf-Datei)


Die Forderungs-Ausfallrisiken im Blick – Konsequentes Debitorenmanagement

Lieferantenkredite werden erfahrungsgemäß von Kunden gern wahrgenommen: Denn die Krediteinräumung durch den Lieferanten ist – im Vergleich zur Bankenfinanzierung – leichter zu erhalten; zudem entstehen Zins- und Liquiditätsvorteile. Den vertriebsfördernden Vorteilen stehen allerdings vor allem zwei Nachteile beim Lieferanten gegenüber: zusätzlicher Kapitalbeschaffungsaufwand für die Finanzierung der Zahlungsfrist-Verlängerung und die steigende Gefahr von Forderungsverlusten bei Insolvenz von Kunden. Hier gilt es, das Risiko von Forderungsausfällen konsequent im Blick zu haben, um die Liquidität zu sichern sowie Ertragseinbußen zu vermeiden. mehr (pdf-Datei)


Vorausschauendes Debitorenmanagement – Tipps für die Rechnungswesenpraxis

Innerhalb des Finanz- und Rechnungswesens spielen die Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen, die oft fast ein Drittel der Aktivseite einer Bilanz ausmachen, eine bedeutende Rolle. Zur besseren Einschätzung von Debitorenrisiken sowie zur Vermeidung oder Reduzierung von Forderungsausfällen sind vorbeugende Maßnahmen entscheidend. mehr (pdf-Datei)

Von Dr. Manfred Ertl
Ausgestaltung einer Liquiditäts- und Mehrjahresfinanzplanung

Finanzcontrolling sichert die Unternehmensexistenz  |  mehr...

Manfred Ertl
Debitorenmanagement

Liefer- und Leistungsgeschäfte, bei denen dem Kunden ein Zahlungsziel eingeräumt wird, sind einer Kreditgewährung gleichzusetzen. Unabdingbar ist es in diesem Zusammenhang, ein maximales Kreditlimit einzurichten und laufend zu überwachen. Um ein erfolgreiches Debitorenmanagement zu gewährleisten, sind folgende Voraussetzungen und Maßnahmen zu beachten.  |  mehr...

Prof. Dr. Frank-J. Witt
Der vollständige Finanzplan (VOFI)

Zwischen dem Erfolgs- und dem Investitionscontrolling wird der VOFI als Bindeglied eingesetzt. Dieses neuere Controllinginstrument bietet dem Controller die Möglichkeit, sämtliche finanziellen Einflussgrößen beim Invesitionsvergleich offen zu legen. Der Anwender sollte dabei folgende Praxistipps beachten.  |  mehr...