Betriebsrentner verlieren Anspruch an deutschen Arbeitgeber nach vereinfachter Sitzverlegung

Wie eine EU-Richtlinie bald Betriebsrentner nach Zypern, Malta oder Estland verweist

 

Der Rechtsanspruch auf Sicherheiten aus einer fälligen Rückdeckungsversicherung stand und steht künftig – aufgrund einer Regelung in der EU-Umwandlungsrichtlinie – noch mehr auf tönernen Füßen. Die Höhe der Kreditsicherheiten einer betrieblichen Altersversorgung sollten Arbeitnehmer/innen überprüfen (lassen). 

 

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IDW veröffentlicht Knowledge Paper zu Kryptowährungen

IDW-Mitteilung vom 5.7.2022

 

Kryptowährungen konnten sich in den letzten Wochen nicht dem allgemeinen Abwärtstrend an den Börsen entziehen. Die älteste und bekannteste Kryptowährung Bitcoin notiert aktuell bei rund 20.000 €, ein Rückgang von 50% seit April 2022. Während es zurzeit zu einer Marktbereinigung kommt, werden Kryptowährungen als solche weiterhin bestehen. Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat nun ein Knowledge Paper zu diesem Thema veröffentlicht.

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Versand vorläufiger Überbrückungshilfe-Bescheide seit dem 13.6.2022

 


Da die beihilferechtliche Sondergenehmigung der EU-Kommission in Bezug auf die Corona-Förderungen am 30.6.2022 ausläuft, entschied der Gesetzgeber, für noch nicht beschiedene Anträge der Corona-Hilfsprogramme fristwahrende vorläufige Bescheide durch die Bewilligungsstellen ab dem 13.6.2022 zu versenden. Diese Bescheide haben keinen endgültigen Charakter und sind an keinen Anspruch auf Auszahlung gebunden.

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Das Ende der Corona-Finanzhilfen

Frist des beihilferechtlichen Rahmens läuft zum 30.6.2022 aus

 


Die Frist für den europäisch-beihilferechtlichen Rahmen, auf dessen Basis die Corona-Finanzhilfen bewilligt werden, läuft zum 30.6.2022 aus. Eine Verlängerung ist nicht vorgesehen. Eine Bescheidung von Anträgen nach Auslaufen des beihilferechtlichen Rahmens ist nicht mehr möglich. Aus diesem Grund ist neben weiteren Konsequenzen unbedingt darauf zu achten, dass alle Anträge bis zu diesem Zeitpunkt zumindest vorläufig verbeschieden sind.

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Schlussabrechnungen für Corona-Finanzhilfen

Erste Einreichungen möglich

 


Die unterschiedlichen Corona-Finanzhilfen wurden zum Teil auf Grundlage von prognostizierten Unternehmenszahlen beantragt und bewilligt. Deswegen müssen im Rahmen von Schlussabrechnungen die finalen Zahlen erfasst werden, um jeweils die endgültige Förderung festzustellen. Die Einreichung der ersten Schlussabrechnungen ist seit dem 5.5.2022 möglich.

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Alternative Restrukturierungspfade: Wie auswählen?

 

In Krisenkonstellationen kann die Geschäftsführung meist unterschiedliche Restrukturierungspfade beschreiten, um dafür zu sorgen, dass am Ende ein refinanzierbares Unternehmen steht. Das bedeutet: Geschäftsrisiken, EBITDA und Eigenkapitalausstattung müssen in die Zielgrößen der finanziellen Grundregeln zurückgebracht werden. Wie kann man sich nun für den richtigen Pfad entscheiden? Was ist zu beachten?  |  mehr...


Staatliche Hilfen für vom Krieg in der Ukraine betroffene Unternehmen

Bundesregierung beschließt Liquiditätshilfen (Schutzschild)

 


Durch den russischen Angriffskrieg ist die derzeitige wirtschaftliche Situation vieler deutscher Unternehmen von großer Unsicherheit geprägt. Dies liegt unter anderem daran, dass die von der Staatengemeinschaft getroffenen Sanktionen nicht nur die russische Wirtschaft hart treffen, sondern zum Teil auch Auswirkungen auf Unternehmen in Deutschland haben. Die Bundesministerien für Finanzen (BMF) sowie für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) haben nun am 8.4.2022 ein Maßnahmenpaket zur Unterstützung der von den Sanktionen oder dem Kriegsgeschehen betroffenen deutschen Unternehmen vorgestellt.

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Verlängerte Überbrückungshilfe IV bis Juni 2022

Antragstellung für Januar bis Juni 2022 nunmehr möglich

 


Die Maßnahmen zur Corona-Förderung wurden mit der Überbrückungshilfe IV auch auf das Jahr 2022 ausgeweitet. Nachdem eine Beantragung zunächst nur für das erste Quartal 2022 möglich war, kann nun auch eine Antragstellung für das zweite Quartal 2022 vorgenommen werden. Der Förderzeitraum der Überbrückungshilfe IV beinhaltet damit nach Verlängerung das gesamte erste Halbjahr 2022, womit er unmittelbar an den Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III Plus anschließt. Die Antragsfrist endet am 15.6.2022.

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Ukraine-Krise und Corona-Überbrückungshilfen

Keine Förderfähigkeit von sanktionsbedingten Einbußen der Ukraine-Krise bei den Überbrückungshilfen

 


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz stellte kürzlich klar, dass Einbußen infolge von Sanktionen gegen Russland oder Belarus nicht im Rahmen der Corona-Überbrückungshilfen förderfähig sind. Obgleich Überbrückungshilfen tendenziell für sanktionsferne Unternehmen gewährt werden, obliegt es den Sorgfaltspflichten der prüfenden Dritten, eine Plausibilisierung und anlassbezogene Prüfung der antragstellenden Unternehmen hinsichtlich sanktionsbedingter Einbußen vorzunehmen, um ungerechtfertigte Förderungen zu vermeiden.

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Zukunftsthema Nachhaltigkeit für CFO als „New Normal“

 

Die Corona-Pandemie hat viele grundlegende Veränderungen angestoßen. Für den Finanzbereich haben sich zusätzliche Herausforderungen aufgetan: Ohne die Adressierung der Themen „Nachhaltigkeit“, „Digitalisierung“ und „Fachkräftemangel“ gelingt hier keine erfolgreiche Transformation, so das Kernergebnis der CFO-Studie 2022 der Managementberatung Horváth. Aktuell rücken steigende fossile Energiepreise das Thema „Nachhaltigkeit“ noch stärker in den Fokus.  |  mehr...


Kapitalmarktzugang für KMU

 

Im Rahmen des EU-Aktionsplans für die Kapitalmarktunion aus dem September 2020 wird weiterhin angestrebt, kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) sowie Wachstumsunternehmen einen verbesserten Kapitalmarktzugang zu verschaffen. Eine dazu am 25.2.2022 abgeschlossene Konsultation verfolgte speziell das Ziel der Vereinfachung des Kapitalmarktzugangs für KMU. In einer kritischen Stellungnahme vom 1.3.2022 werden seitens des Berufsverbands der Investment Professionals (DVFA) Forderungen erhoben, die den KMU-spezifischen Finanzbedarf adressieren.  |  mehr...


Corona-Wirtschaftshilfen bis Juni 2022 verlängert

BMF-Mitteilung vom 16.2.2022


Auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 16.2.2022 wurde unter anderem beschlossen, dass die derzeitigen Corona-Wirtschaftshilfen bis zum Juli 2022 verlängert werden. Dies betrifft im Wesentlichen die Überbrückungshilfe IV und die Neustarthilfe 2022, deren Förderbedingungen im Rahmen der Verlängerung unverändert bleiben sollen. Die jeweiligen FAQ (Frequently Asked Questions, deutsch: häufig gestellte Fragen) werden zeitnah überarbeitet, um die Verlängerung abzubilden.

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Übertragung von ESG-Kriterien in den Planungsalltag

 

ESG-orientierte Geschäftsmodellanpassungen sind wichtiger Gegenstand des kürzlich in der BC vorgestellten „Trendometers 2022“. Was aber bedeutet das konkret: ESG ist weit mehr als ein weiterer Pflichtbaustein im Jahresabschluss oder „nur“ Gegenstand des Nachhaltigkeitsreporting. Unternehmen, die die Kriterien nicht erfüllen, werden aus dem Markt verschwinden. Sie sind nicht sanierungs-, nicht restrukturierungs- und somit auch nicht finanzierungsfähig.  |  mehr...


Neuorientierung des Finanzierungsverhaltens im Mittelstand

 

Der Mittelstand wird häufig als das „Rückgrat” der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Als erfolgsrelevante Stärken gelten insbesondere die Krisenresistenz (Widerstandskraft) und eine ausgeprägte Flexibilität bezüglich Nachfrageänderungen. Allerdings setzen viele Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) fast ausschließlich auf die klassischen Finanzierungsinstrumente wie Innenfinanzierung, Bankkredite und Gesellschaftereinlagen/-kredite – und verschließen sich damit einer Finanzierung am Kapitalmarkt oder durch Investoren. Experten halten das Ziel, die Krisenresistenz und die Flexibilität als Erfolgsgaranten zu bewahren, auf Dauer nur für erreichbar, wenn sich im Zusammenhang mit internationalen Investitionen das Finanzierungsverhalten grundlegend ändert.  |  mehr...


Corona-Förderung für das Jahr 2022: Überbrückungshilfe IV

Verlängerung der Corona Förderung im Jahr 2022 – Freischaltung und Ausgestaltung


Die Maßnahmen zur Corona-Förderung wurden auch auf das Jahr 2022 ausgeweitet. Der Förderzeitraum der Überbrückungshilfe IV beinhaltet das erste Quartal 2022 und schließt damit an den Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III Plus an. Die Überbrückungshilfe IV erfuhr gegenüber der Überbrückungshilfe III Plus nur geringfügige inhaltliche Änderungen. Eine erstmalige Antragstellung ist ab dem 7.1.2022 und derzeit bis zum 30.4.2022 möglich.

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Fristenverlängerung für die Antragstellung auf Überbrückungshilfe III Plus und für die Schlussabrechnungen

 

 

Unternehmen, die auch weiterhin aufgrund der Corona-Pandemie wesentliche Umsatzausfälle zu verzeichnen haben, können derzeit die Überbrückungshilfe III Plus beantragen. Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe III Plus lief ursprünglich zum 31.12.2021 aus, wurde nun aber bis zum 31.3.2022 verlängert. Gleichzeitig wurde die Frist für die Schlussabrechnungen sämtlicher Corona-Finanzhilfen vom 30.6.2022 auf den 31.12.2022 nach hinten verlegt.  |  mehr...


Mehr Erfolg bei der Kapitalaufnahme mit Risikoblick des Finanzierers

 

Bei der Kreditaufnahme müssen sich Unternehmen seitens der Finanzierer durchleuchten lassen: Es liegt quasi in der Natur des Bankers, durch die Risikobrille auf Unternehmensgeschicke zu blicken und Prozesse zu hinterfragen. Letztlich muss jede Fremdfinanzierung einem Risikocheck standhalten. Dabei kann es für Finanzmanager sehr nützlich sein, einmal die Risikobrille des Bankers aufzusetzen, um besser abschätzen zu können, worauf es beim Rating ankommt.  |  mehr...


Corona-Überbrückungshilfe III Plus

Neuer Förderzeitraum und neue Antragsfristen

 

Die Überbrückungshilfe III Plus konnte ursprünglich für die Fördermonate Juli bis September 2021 bis spätestens zum 31.10.2021 beantragt werden. Nun wurde der Förderzeitraum bis zum Dezember 2021 ausgeweitet. Auch die Antragsfrist wurde verlängert und auf den 31.12.2021 verschoben.

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Friständerung zur Einreichung der Schlussabrechnungen für Corona-Hilfen

 

Im Rahmen der verschiedenen Corona-Hilfsprogramme gestellte Anträge und erhaltene Förderungen sind im Zuge einer verpflichtenden „Schlussabrechnung“ nochmals zu überprüfen. Die Frist dieser Schlussabrechnungen wurde nun verlängert. Prüfende Dritte können nunmehr bis 30.6.2022 (vorher teilweise 31.12.2021) die Schlussabrechnung für die Überbrückungshilfe I bis III inklusive der Überbrückungshilfe III Plus sowie für die November- und Dezemberhilfe einreichen.

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Verlängerung der Überbrückungshilfen bis 31.12.2021

BMF-Mitteilung vom 8.9.2021

 

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus über den 30.9.2021 hinaus bis zum 31.12.2021. Die aktuellen Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus werden hierbei weitgehend beibehalten. Ebenfalls verlängert wird die Neustarthilfe Plus, mit der von coronabedingten Umsatzeinbrüchen betroffene Solo-Selbstständige unterstützt werden.

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Neustarthilfe Plus

Verlängerung und Erhöhung der Neustarthilfe

 

Um Unternehmen auch bis zum Ende der Corona-Pandemie finanziell zu unterstützen, hat die Bundesregierung eine Verlängerung und Ausweitung der bisherigen Corona-Überbrückungshilfe III als sog. Überbrückungshilfe III Plus und der Neustarthilfe als sog. Neustarthilfe Plus beschlossen. Anträge auf Neustarthilfe Plus sind nunmehr seit dem 16.7.2021 möglich. Zeitgleich wurden neue FAQ (Frequently Asked Questions, deutsch: häufig gestellte Fragen) mit den wesentlichen Eckpunkten des Programms veröffentlicht, die sich an der bisherigen Neustarthilfe orientieren. Auch die Überbrückungshilfe III Plus wurde jüngst freigeschaltet.

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Corona-Krise: Überbrückungshilfe III Plus freigeschaltet

 

Mit der Corona-Überbrückungshilfe III Plus wird der derzeitige Förderzeitraum der Überbrückungshilfe III auf die Fördermonate Juli, August und September 2021 ausgeweitet, wobei die grundsätzlichen Regelungen im Wesentlichen fortbestehen. Im Ergebnis sind weiterhin Unternehmen mit einem Umsatzrückgang von mindestens 30% in Bezug auf die bereits bekannten förderfähigen Fixkosten antragsberechtigt.

Als Neuerung wurde allerdings eine sog. Restart-Prämie für steigende Personalkosten im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme von Geschäftsaktivitäten eingeführt.

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Niedrige Insolvenzzahlen als Trugschluss?

 

Mit der fortgesetzten Abwehr der sog. Corona-Wellen in Form von Wirtschaftshilfen wird vielerorts als Erfolg gefeiert, dass die ohnehin niedrigen Insolvenzzahlen weiter gedrückt werden konnten. Wer sich als Liquiditätsplaner freut, sollte jedoch das den Bilanzbuchhaltern aus HGB-Bilanzen bekannte Vorsichtsprinzip nicht unterbewerten. Denn die Lage insgesamt ist in mancher Hinsicht mit sehr großen Unsicherheiten behaftet.  |  mehr...


FAQ zu Beihilferegelungen (für alle Programme) aktualisiert

BMF-Mitteilung vom 10.6.2021

 

Bei den Beihilfe-FAQ (Frequently Asked Questions, deutsch: häufig gestellte Fragen) haben sich insbesondere in folgenden Punkten Änderungen ergeben:

– Hinweise zum Anwendungsbereich handels- und steuerrechtlicher Vorgaben,

– Klarstellung zur Einhaltung beihilferechtlicher Vorschriften bei der Ermittlung des Zuschussbetrags,

– Hinweis für öffentliche und gemeinnützige verbundene Unternehmen zur Umgehung der beihilferechtlichen Obergrenzen des befristeten Rahmens der EU.

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Corona-Krise: Überbrückungshilfe III Plus angekündigt

Verlängerung und Ausweitung der Förderung, BMF-Mitteilung vom 9.6.2021

 

Um Unternehmen auch bis zum Ende der Corona-Pandemie finanziell zu unterstützen, hat die Bundesregierung eine Verlängerung und eine Ausweitung der bisherigen Corona-Überbrückungshilfe III als sog. Corona-Überbrückungshilfe III Plus beschlossen. Dies wurde notwendig, da die Corona-Überbrückungshilfe III lediglich die Fördermonate November 2020 bis Juni 2021 abdeckt und die Corona-Krise noch nicht vollständig überwunden ist.

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Überbrückungshilfe III: Weiteres Update und neuer Eigenkapitalzuschuss

BMF-Pressemitteilung vom 1.4.2021

 

Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, erhalten einen neuen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Darüber hinaus werden die Bedingungen der Überbrückungshilfe III auch insgesamt nochmals verbessert.

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November- und Dezemberhilfe – Beihilferechtliche Erweiterungen

 

Die Fördermöglichkeiten im Rahmen der November- und Dezemberhilfe wurden nochmals umfassend erweitert.  |  mehr...


Überbrückungshilfe III sowie November- und Dezemberhilfe – Praxisleitfaden

 

Die Bundesregierung hat die Corona-Überbrückungshilfen erneut verlängert, nach häufiger Kritik deutlich vereinfacht und die Antragsvoraussetzungen nochmals geändert.  |  mehr...


IDW fordert zukunftsgerichtete Corona-Hilfsmaßnahmen

 

Zahlreiche eher kurzfristig orientierte Maßnahmen laufen bereits, um Unternehmen kurzfristig zu helfen, Pandemie-Belastungen zu verkraften. Über deren Optimierung hinaus mahnt das IDW an, schon jetzt eine mittel- und langfristige Perspektive ergänzend aufzubauen. Gefordert werden Maßnahmen, die geeignet sind, die Resilienz (Widerstandsfähigkeit) der Unternehmen insgesamt gegen künftige Krisen zu stärken. Dazu zählen neben der gesetzlichen Verankerung einer Pflicht zur Zukunftsplanung von Unternehmen und geschäftsmodellbezogenen Angabepflichten im Lagebericht auch ganz konkrete Verbesserungen steuer- und bilanzrechtlicher Art, so eine aus Buchhaltungssicht besonders interessante „Corona-Rücklage“ zwecks Liquiditätssicherung.  |  mehr...


Corona-Krise – Vereinfachung und Ausweitung der Corona-Überbrückungshilfe III

 

Die Corona-Pandemie hat weiterhin große Auswirkungen auf das wirtschaftliche und soziale Leben. Aus diesem Grund und insbesondere angesichts der länger andauernden Einschränkungen soll die bereits für den Anschluss an die Corona-Überbrückungshilfe II als separates Förderprogramm angekündigte Corona-Überbrückungshilfe III im Vergleich zu ihrer bisherigen Ausgestaltung weiter vereinfacht und nochmals ausgeweitet werden. In diesem Sinne kündigte das Bundesministerium der Finanzen am 19.1.2021 unterschiedliche Anpassungen des Programms an, insbesondere hinsichtlich der Antragsvoraussetzungen und der Ermittlung der Förderhöhe. Die Änderungen sollen die Beantragung vereinfachen sowie eine höhere Förderung eines größeren Kreises an Unternehmen ermöglichen.

 

 

 

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Corona-Krise: Überblick zur Dezemberhilfe und Überbrückungshilfe III

 

Bund und Länder haben aufgrund der hohen Infektionsdynamik bereits im November 2020 einen bundesweiten (Teil-)Lockdown beschlossen, welcher aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen noch einmal bis zum 10.1.2021 verlängert wurde – unterbrochen durch die Weihnachts-Sonderregelungen. Die gesetzlich angeordneten Schließungen führen bei einer Vielzahl von Unternehmen erneut zu starken Einschränkungen bis hin zur kompletten Einstellung des Geschäftsbetriebs.

 

 

Betroffenen Unternehmen wird in diesem Zusammenhang bereits im Rahmen der außerordentlichen Wirtschaftshilfe (sog. Novemberhilfe) finanzielle Unterstützung gewährt, um einen Ausgleich für entstehende Umsatzeinbußen zu schaffen. Anträge für die Novemberhilfe können seit dem 25.11.2020 gestellt werden. Aufgrund der Verlängerung der Schließungen – zunächst bis zum 20.12.2020 – wurde zudem beschlossen, die Unterstützung im Rahmen der sog. Dezemberhilfe zu verlängern. Zudem wurde sich darauf verständigt, die Corona-Überbrückungshilfe im Rahmen einer Phase III nochmals bis Ende Juni 2021 zu verlängern und auch die Antragsmöglichkeiten erneut auszuweiten.

 

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Eigenkapitalstärkung mittels Beteiligungskapital

 

Die sog. 2. Corona-Welle läuft länger als erwartet, da die am 28.10.2020 beschlossenen und seit dem 2.11.2020 geltenden Maßnahmen das Infektionsgeschehen noch nicht ausreichend eindämmen. Die Liquiditätsprobleme vieler Unternehmen nehmen damit nochmals zu. Neben den weiterlaufenden Überbrückungshilfen und der sog. November-Hilfe 2020 könnte für Finanzverantwortliche auch ein in der Fachpresse bisher nicht so stark hervorgehobener Ansatz interessant sein, der die Eigenkapitalstärkung über Beteiligungsangebote des Bundes speist.  |  mehr...


Freistaat Bayern stockt „Corona-Novemberhilfe“ auf

 

Die Bayerische Staatsregierung hat in der Kabinettssitzung am 10.11.2020 beschlossen, dass die aus Bundesmitteln zur Verfügung gestellte „Corona-Novemberhilfe“ – für bayerische Unternehmen, die bereits vorher von regionalen, coronabedingten Schließungsmaßnahmen betroffen waren – um bis zu 38% aufgestockt wird.  |  mehr...


Liquiditätssicherung mittels Corona-Wirtschaftshilfe November 2020

BMF-Mitteilung vom 5.11.2020

 

Mit dem weiteren Auflaufen der sog. 2. Corona-Welle schienen manche Dämme zu brechen, weshalb die Politik am 28.10.2020 handelte und die aus den Medien hinlänglich bekannten Maßnahmen beschloss, die seit dem 2.11.2020 gelten.

Neben den weiterlaufenden Überbrückungshilfen gibt es nun die sog. „Außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 2020“. Sie bietet eine weitere zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Details und Bedingungen der Hilfen hat nunmehr das Bundesfinanzministerium (BMF) bekannt gegeben.

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Neue Corona-Hilfen in Aussicht gestellt

BMF-Mitteilung vom 29.10.2020

 

Der partielle „Lockdown“ ab dem 2.11.2020 bis vorerst Ende November 2020 wird viele Unternehmen und Selbstständige u.a. aufgrund vorübergehender Schließungen wirtschaftlich treffen. Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium planen daher eine Erweiterung der bestehenden (finanziellen) Hilfsangebote.

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Corona-Überbrückungshilfe

Antragsfristverlängerung für Phase I

 

Um schwer von der Corona-Krise getroffene Unternehmen zu unterstützen, stellen Bund und Länder im Rahmen der sog. Corona-Überbrückungshilfe Liquiditätshilfen zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund wurde zunächst eine erste Phase (Phase I) für die Fördermonate Juni bis August 2020 aufgesetzt, bevor ab Oktober eine zweite Phase (Phase II) für die Fördermonate September bis Dezember 2020 anläuft.

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Corona-Überbrückungshilfe

Neue Rahmenbedingungen für Phase II

 

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Liquiditätssicherung mittels Corona-Überbrückungshilfen

 

Bereits seit Monaten müssen viele Unternehmen die negativen Auswirkungen der Corona-Krise bewältigen. Noch immer oder mancherorts auch schon wieder hat die Sicherstellung der Liquidität Priorität. Die am 8.7.2020 vom Bund gestartete Corona-Überbrückungshilfe soll helfen. Gegen Missbrauch soll schützen, dass die Beantragung nur indirekt über bestimmte Berufsträger möglich ist.  |  mehr...


Corona-Krise: Kapitalmaßnahmen als Gestaltungsinstrument

 

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat eine weltweite Eintrübung der Konjunktur und in vielerlei Hinsicht negative Auswirkungen auf die Wirtschaft zur Folge. Neben krankheitsbedingten Ausfällen in der Belegschaft sind Einschränkungen in der Geschäftstätigkeit, Lieferengpässe und Absatzschwierigkeiten wesentliche Problemfelder, mit denen derzeit die meisten Unternehmen konfrontiert sind. Deutlich negative Auswirkungen auf Umsatz- und Ergebnisgrößen sind die Folge. Verschärft wird die aktuell schwierige Lage durch die Unsicherheit, ab wann eine Erholung einsetzt und wie schnell und wie intensiv diese stattfinden kann.

 

 

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Liquiditäts-Tool und Stress-Test

 

Bereits seit vielen Wochen kämpfen Unternehmen mit den Auswirkungen der Corona-Krise. Für die Unternehmen heißt das in erster Linie, kurzfristig die Kosten zu senken, um die Liquidität sicherzustellen. Langfristig werden alle Unternehmen aber andere Lehren aus der jetzigen Situation ziehen müssen.  |  mehr...


Liquiditätsplanung: Kostenloser Bonitätsnachweis für Hilfskredite

 

Damit Unternehmen in der Corona-Krise an die von der Bundesregierung beschlossenen und von der staatlichen Förderbank KfW bereitgestellten Fördermittel kommen, müssen sie einen Antrag über ihre Hausbank stellen. Eine Voraussetzung für die Bewilligung der Darlehen ist, dass das Unternehmen vor der Corona-Krise wirtschaftlich gesund war und jetzt nur wegen der Auswirkungen der Pandemie Kreditbedarf hat. Ein kostenloses Creditreform-Angebot könnte vielen schnell und sicher helfen.  |  mehr...


KfW-Schnellkredit für den Mittelstand am 15.4.2020 gestartet

BMF-Pressemitteilung vom 14.4.2020

 

Mit dem KfW-Schnellkredit ist ein weiterer wichtiger Baustein des umfassenden Schutzschirms der Bundesregierung für den Mittelstand gestartet. Mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren wird dieser Kredit vom Bund zu 100% abgesichert; die Hausbanken tragen kein eigenes Risiko. Im Rahmen der Antragstellung ist keine weitere Risikoprüfung erforderlich.  |  mehr...


Klarstellung für Entschädigungen: Rückzahlung nur bei Überkompensation

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Pressemitteilung vom 15.4.2020

 

Betriebe müssen Corona-Soforthilfe nicht zwangsläufig zurückzahlen, wenn sie zusätzlich Geld z.B. von einer Betriebsschließungsversicherung erhalten.  |  mehr...


Corona-Krise: Bis zu 4.000 € Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler

Bundeswirtschaftsministerium, Pressemitteilung vom 3.4.2020

 

Gefördert werden ab sofort Beratungen für von Corona betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 € ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen gelten befristet bis Ende 2020.  |  mehr...


Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige

Bundesregierung, Unterrichtung von 23.3.2020 (BT-Drs. 19/18105)

 

Kleinstunternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbständige und Angehörige der Freien Berufe, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen, soll ein Soforthilfe-Programm der Bundesregierung zugutekommen. Im Einzelnen:  |  mehr...


Begutachtung der gesetzlichen Verkaufsunterlagen – IDW S 14

 

Mit dem IDW S 14 hat das IDW jüngst eine Verlautbarung zur Begutachtung der gesetzlichen Verkaufsunterlagen über öffentlich angebotene Vermögensanlagen nach dem Vermögensanlagengesetz verabschiedet. In der Verlautbarung geht das IDW auf den Gegenstand sowie die Adressaten und Grenzen derartiger Gutachten ein.  |  mehr...


Kann das „Neue Sozialpartnermodell Betriebsrente“ zunehmende Altersarmut verhindern?

– Welche Nachteile auch die neue betriebliche Altersversorgung (bAV) nicht beseitigt –  |  mehr...


Die digitale Währung „Bitcoin“ als alternatives Währungskonzept

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Eigenkapital sicherer als Fremdkapital? Verkehrte Welt bei der Bankensanierung

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SEPA: Neues Zahlungsverfahren ab 1.2.2014 – Anpassungserfordernisse im Unternehmen

Videoclip der CURSOR Software AG (auf YouTube)


Die bessere Finanzierungsalternative: intern statt extern suchen

Working Capital im deutschen Mittelstand  |  mehr...


SEPA – Der europäische Zahlungsverkehr ''rückt zusammen''

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Entwurf !!!

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Praxisleitfaden Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr

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Philine Nau
Unternehmensfinanzierung - Wege aus der Sackgasse

Die dünne Eigenkapitaldecke deutscher Unternehmen (Eigenkapitalquote von durchschnittlich 30 %) erschwert zunehmend die Beschaffung von Fremdkapital. Laut einer Studie der Siemens Financial Services GmbH, bei der 500 Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern befragt worden sind, suchen daher deutsche Finanzentscheider zunehmend Wege aus der traditionellen Kreditfinanzierung: So wollen künftig rund 50 % der Befragten Leasing oder Factoring als Alternativen zum Bankkredit nutzen.

Welche weiteren Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung Bilanzbuchhalter und Controller bei der Betreuung des Finanzmanagements in ihrem Unternehmen beachten sollten, finden Sie hier.  |  mehr...

Von Prof. Dr. Detlef Heinrich
Beispiel einer Kapitalflussrechnung – Aussagefähigkeit

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Viele Wege führen zur Liquidität

Eines der zentralen Themen eines Unternehmens sollte – unabhängig von der Konjunktur – die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit in Verbindung mit dem Aufbau eines Risikofrüherkennungssystems sein. Doch was ist zu tun, um das eigene Liquiditätsmanagement „auf Kurs zu halten“ bzw. „in sichere Gewässer“ zu führen? mehr (pdf-Datei)


"Flüssig bleiben" durch strukturiertes Vorgehen

Dreh- und Angelpunkt der Unternehmenssicherung bleibt – unabhängig von konjunkturellen Einflüssen – die ausreichende Ausstattung mit liquiden Mitteln. Im Krisenfall können sog. Altlasten, etwa offene Forderungen oder noch zu begleichende Verbindlichkeiten, die Liquiditätsbalance akut gefährden. In solchen Situationen sind die Intensivierung der unternehmerischen (Liquiditäts-)Planung und eine Verkürzung der Planungsfrequenz angezeigt. mehr (pdf-Datei)


Steuerung von Kreditrisiken – Tipps für das Debitorenmanagement

Zahlungsverzögerungen und Forderungsausfälle bei Waren- und Dienstleistungsgeschäften stellen ein hohes Risiko für die Liquidität eines Unternehmens dar. So gilt es, durch die Pflege und Verwaltung der Debitoren insbesondere mit Blick auf Kreditrisiken Ausfälle zu vermeiden und Außenstände zu reduzieren. mehr (pdf-Datei)


Zahlungsverzug im Geschäftsverkehr – Tipps für das Debitorenmanagement

Die Zahlungsmoral der Unternehmen in Deutschland hat sich im 2. Quartal 2007 erneut verbessert. Die vereinbarungsgemäßen Zahlungen der Gesamtwirtschaft sind auf 68,98% gestiegen. Am pünktlichsten zahlten Pharmaindustrie und Banken ihre Rechnungen (Quelle: Dun & Bradstreet, D&B NewsLetter zur Zahlungsmoral in Deutschland, 2. Quartal 2007). Dennoch: Die Forderungsbeitreibung ist einer der Hauptproblembereiche im Rechnungswesen. Wegen wiederholter Änderungen der Gesetzesbestimmungen zum Schuldnerverzug in den vergangenen Jahren treten immer wieder Unsicherheiten auf: Wann tritt Zahlungsverzug ein? Muss gemahnt werden? Wie hoch können die Verzugszinsen veranschlagt werden? mehr (pdf-Datei)


Die Forderungs-Ausfallrisiken im Blick – Konsequentes Debitorenmanagement

Lieferantenkredite werden erfahrungsgemäß von Kunden gern wahrgenommen: Denn die Krediteinräumung durch den Lieferanten ist – im Vergleich zur Bankenfinanzierung – leichter zu erhalten; zudem entstehen Zins- und Liquiditätsvorteile. Den vertriebsfördernden Vorteilen stehen allerdings vor allem zwei Nachteile beim Lieferanten gegenüber: zusätzlicher Kapitalbeschaffungsaufwand für die Finanzierung der Zahlungsfrist-Verlängerung und die steigende Gefahr von Forderungsverlusten bei Insolvenz von Kunden. Hier gilt es, das Risiko von Forderungsausfällen konsequent im Blick zu haben, um die Liquidität zu sichern sowie Ertragseinbußen zu vermeiden. mehr (pdf-Datei)


Vorausschauendes Debitorenmanagement – Tipps für die Rechnungswesenpraxis

Innerhalb des Finanz- und Rechnungswesens spielen die Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen, die oft fast ein Drittel der Aktivseite einer Bilanz ausmachen, eine bedeutende Rolle. Zur besseren Einschätzung von Debitorenrisiken sowie zur Vermeidung oder Reduzierung von Forderungsausfällen sind vorbeugende Maßnahmen entscheidend. mehr (pdf-Datei)

Von Dr. Manfred Ertl
Ausgestaltung einer Liquiditäts- und Mehrjahresfinanzplanung

Finanzcontrolling sichert die Unternehmensexistenz  |  mehr...

Manfred Ertl
Debitorenmanagement

Liefer- und Leistungsgeschäfte, bei denen dem Kunden ein Zahlungsziel eingeräumt wird, sind einer Kreditgewährung gleichzusetzen. Unabdingbar ist es in diesem Zusammenhang, ein maximales Kreditlimit einzurichten und laufend zu überwachen. Um ein erfolgreiches Debitorenmanagement zu gewährleisten, sind folgende Voraussetzungen und Maßnahmen zu beachten.  |  mehr...

Prof. Dr. Frank-J. Witt
Der vollständige Finanzplan (VOFI)

Zwischen dem Erfolgs- und dem Investitionscontrolling wird der VOFI als Bindeglied eingesetzt. Dieses neuere Controllinginstrument bietet dem Controller die Möglichkeit, sämtliche finanziellen Einflussgrößen beim Invesitionsvergleich offen zu legen. Der Anwender sollte dabei folgende Praxistipps beachten.  |  mehr...