Ertragswertmethode zur Unternehmensbewertung

OLG München, Beschluss vom 14.12.2021, 31 Wx 190/20

 

Für Zwecke von Unternehmensbewertungen kommt ein primäres Abstellen auf den Börsenkurs des Bewertungsobjekts in Betracht.

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Bilanzierung unfertiger Leistungen bei einem Bauunternehmen

Inanspruchnahme von Vorleistungen von Subunternehmen

 


Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat im Rahmen der Mai-Ausgabe 2022 der IDW Life Stellung zur handelsrechtlichen Bilanzierung von unfertigen Leistungen bei einem Bauunternehmen genommen. Dabei wird insbesondere die Bilanzierung von in Anspruch genommenen Vorleistungen von Subunternehmen näher beleuchtet.

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Anhangangaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen: Hinweise des FAB zur Auslegung

Fachausschuss Unternehmensberichterstattung (FAB) des IDW, Beschluss des Entwurfs einer Neufassung von IDW RS HFA 33

 

Am 18.5.2022 wurde der Entwurf einer Neufassung der IDW Stellungnahme zu Anhangangaben nach § 285 Nr. 21 HGB, § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB (IDW ERS HFA 33 n.F.) verabschiedet. Gegenstand der Neufassung sind Änderungen zu Hinweisen hinsichtlich Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen.

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Einschränkung des rückwirkenden Teilwertansatzes

 

Der BFH hat den Gesetzeswortlaut des Gebots des rückwirkenden Teilwertansatzes nach § 6 Abs. 5 S. 6 EStG eingeschränkt (Urteil vom 18.8.2021, XI R 43/20, DStR 2022, 402).  |  mehr...


Übernahme von Pensionsansprüchen gegen den bisherigen Arbeitgeber

 

Das Finanzgericht (FG) Nürnberg hat über die Bildung von Rückstellungen für vom bisherigen Arbeitnehmer übernommene Pensionsansprüche für einen neu angestellten Arbeitnehmer entschieden (Urteil vom 10.8.2021, 1 K 528/20, EFG 2022, 390, Revision zugelassen, Az. BFH: XI R 24/21).

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Rechnungsabgrenzung bei geringfügigen Beträgen in der Handelsbilanz

Fachausschuss Unternehmensberichterstattung (FAB) zur BFH-Rechtsprechung

 

 

Der Fachausschuss Unternehmensberichterstattung (FAB) hat sich in seiner 267. Sitzung zur handelsbilanziellen Bedeutung der BFH-Rechtsprechung zur Bilanzierung von Rechnungsabgrenzungsposten bei geringfügigen Beträgen vom 16.3.2021 (Az. X R 34/19) geäußert.

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Bewertung von Pensionsrückstellungen nach § 6a EStG und von Rückstellungen für Zuwendungen anlässlich eines Dienstjubiläums

BMF-Schreiben vom 2.5.2022, IV C 6 – S 2176/20/10005 :001; DOK 2022/0457721

 

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 20.11.2019 (XI R 42/18, BStBl. II 2020, 271) entschieden, dass bei verschiedenen gegenüber einem Arbeitnehmer im Rahmen von Entgeltumwandlungen erteilten Pensionszusagen mit jeweils unterschiedlichen Pensionsaltern nach Wahl des Berechtigten hinsichtlich des jeweiligen Finanzierungsendalters auf den in den einzelnen Zusagen festgelegten Leistungszeitpunkt abzustellen ist.

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Nutzungsdauer von Computerhardware und Software – Bilanzsteuerlich ungeklärte Fragen

IDW-Stellungnahme vom 25.3.2022

 


Mit dem BMF-Schreiben vom 22.2.2022 (IV C 3 – S 2190/21/1002 :025, vgl. Jüttner, BC 2022, 107 f., Heft 3) hat das Bundesfinanzministerium ein geändertes BMF-Schreiben zur Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung erlassen, welches das BMF-Schreiben vom 26.2.2021 (IV C 3 – S 2190/21/10002 :013, vgl. Jüttner, BC 2021, 107 f., Heft 3) ersetzt.

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Ukraine-Krieg: Fachlicher Hinweis des IDW (1. Update) – Rechnungslegung 2022 (HGB)

Fachlicher Hinweis des IDW (1. Update, April 2022) – Rechnungslegung und Berichterstattung nach dem 24.2.2022 (HGB)

 

Am 8.4.2022 hat das IDW ein erstes Update zu dem im März 2022 veröffentlichten fachlichen Hinweis zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Rechnungslegung und Prüfung verabschiedet. Zahlreiche Fragestellungen und Aspekte wurden neu aufgenommen, andere aktualisiert. Weitere relevante Fragen und Antworten sollen in fortlaufenden Updates veröffentlicht werden.

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Ukraine-Krieg: Fachlicher Hinweis des IDW (2. Update) – Rechnungslegung 2022 (IFRS)

Fachlicher Hinweis des IDW (2. Update, April 2022) – Rechnungslegung und Berichterstattung nach dem 24.2.2022 (IFRS)

 

Am 14.4.2022 hat das IDW ein zweites Update zu dem im März 2022 veröffentlichten fachlichen Hinweis zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Rechnungslegung und Prüfung verabschiedet. Weitere Fragestellungen und Aspekte wurden neu aufgenommen, andere aktualisiert. Insbesondere betrifft dies Themen im Zusammenhang mit der Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS und bestehenden Berichtspflichten.

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Nachweis einer kürzeren Gebäuderestnutzungsdauer durch Wertgutachten

FG Münster, Urteil vom 27.1.2022, 1 K 1741/18 E

 

Bei Gebäuden zu Wohnzwecken (kein Betriebsvermögen) wird im Steuerrecht gewöhnlich eine Restnutzungsdauer von 50 Jahren unterstellt. Liegt eine tatsächlich kürzere Nutzungsdauer des Gebäudes vor, so kann diese als Grundlage für die Ermittlung der AfA verwendet werden. Doch wie lässt sich eine solche kürzere Restnutzungsdauer nachweisen?

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Änderungen zu DRS 20 Konzernlagebericht

 

Im Februar 2022 hat das DRSC DRÄS 12 verabschiedet, der Änderungen zu DRS 20 Konzernlagebericht beinhaltet. Anlass für die Anpassungen ist unter anderem die Änderung der Berichtsinhalte der Konzernerklärung zur Unternehmensführung durch das FüPoG II (Zweites Führungspositionen-Gesetz) sowie die Aufnahme eines Hinweises auf die EU-Taxonomie-VO in DRS 20. Im März 2022 wurde DRÄS 12 durch das Bundesministerium für Justiz (BMJ) bekannt gemacht; somit stellen die Regelungen Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernrechnungslegung dar.  |  mehr...


Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Unternehmensbewertungen

Fachlicher Hinweis vom FAUB des IDW vom 20.3.2022

 

Mit dem Beginn kriegerischer Handlungen seitens Russland in der Ukraine am 24.2.2022 ergaben sich unmittelbar auch Konsequenzen für die globale Wirtschaft. An den Finanzmärkten verloren zahlreiche Aktienkurse innerhalb kurzer Zeit massiv an Wert. Durch die gegenüber Russland verhängten Sanktionen ergaben sich zudem auch für die Realwirtschaft einschneidende und langfristige Folgen. Mit dem aktuellen fachlichen Hinweis vom 20.3.2022 nimmt der Fachausschuss für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) Stellung zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Unternehmensbewertungen.

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Prüfungspflicht bei Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln

 

 

Die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) hat sich aktuell mit Fragen der Prüfungspflicht bei Kapitalerhöhungen bei der Umwandlung einer Unternehmergesellschaft – UG (haftungsbeschränkt) in eine GmbH beschäftigt.

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Ertragsrealisierung bei Softwarelizenzierung

 

In der März-Ausgabe der IDW Life hat sich das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) mit der Frage beschäftigt, zu welchem Zeitpunkt Erträge aus der Lizenzierung von Softwareprodukten im handelsrechtlichen Jahresabschluss zu erfassen sind.

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Ausweis von Immobilien des Anlage- und Umlaufvermögens im handelsrechtlichen Jahresabschluss

Immobilienwirtschaftlicher Fachausschuss (IFA) des IDW veröffentlicht IDW ERS IFA 3

 

Im aktuellen Entwurf einer IDW-Stellungnahme zum Ausweis von Immobilien des Anlage- und Umlaufvermögens im handelsrechtlichen Jahresabschluss (IDW ERS IFA 3) äußert sich der Immobilienwirtschaftliche Fachausschuss (IFA) des IDW sowohl zu den Grundsätzen bei der Abgrenzung von Immobilien des Anlagevermögens von solchen des Umlaufvermögens als auch zum Ausweis von Bauvorbereitungskosten sowie von angefallenen Kosten für die Erstellung oder umfassende Sanierung bzw. Modernisierung von baulichen Anlagen.

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Finanzinstrumente: IBOR-Reform mit bilanziellen Folgen nach HGB und IFRS

 

Im Rahmen der Reform der Leitzinssätze (IBOR-Reform) wurden der LIBOR und der EONIA abgeschafft. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die betreffenden Finanzinstrumente, sondern auch auf die damit einhergehende bilanzielle Erfassung. Für Produkte auf LIBOR-Basis ergibt sich dann eventuell das Problem, dass sie zum Bilanzstichtag über keinen gültigen Referenzzinssatz verfügen und somit die Bilanzierung erheblich erschwert wird.  |  mehr...


Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Rechnungslegung

 

Der Krieg in der Ukraine und die massiven Sanktionen gegen Russland haben ernste Folgen für die globale Wirtschaft. Dabei stellt sich auch die Frage, ob und in welchem Umfang die Auswirkungen im Jahresabschluss zum 31.12.2021 und im Lagebericht der direkt und indirekt betroffenen Unternehmen dargestellt werden können bzw. müssen.

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Neues zur Bilanzierung von Wertpapierleihen

BFH-Urteil vom 29.2.2021, I R 40/17

 

Durch den Cum-Ex- und Cum-Cum-Skandal („ex“ – ohne Dividendenanspruch; „cum“ – mit Dividendenberechtigung) sind die mit einer Wertpapierleihe verbundenen steuerbilanziellen Spielräume einem breiten Publikum bewusst geworden. Entscheidend ist bei vielen Konstrukten, bei welcher Partei die Wertpapiere zu bilanzieren sind – beim Darlehensgeber oder beim Darlehensnehmer. Der BFH hat hierzu nun einige Regeln aufgestellt.

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Prüfung von KI-Systemen (IDW EPS 861)

Entwurf eines IDW Prüfungsstandards: Prüfung von KI-Systemen vom Fachausschuss für Informationstechnologie des IDW verabschiedet

 

Das Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI) findet bei Unternehmen verstärkt Einsatz und wirft diesbezüglich Fragen zur Vertrauenswürdigkeit und Verlässlichkeit der eingesetzten Systeme auf. Mit der Verabschiedung des Entwurfs des IDW Prüfungsstandards „Prüfung von KI-Systemen“ erkennt das IDW die steigende Bedeutung solcher Systeme innerhalb der Unternehmen. Durch den vermehrten Einsatz von KI rücken die damit verbundenen Risiken und die Frage nach der Beurteilung der Verlässlichkeit in den Vordergrund.

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Ukraine-Krieg: Auswirkungen auf die Rechnungslegung

IDW-Mitteilung vom 2.3.2022

 

Der Angriff Russlands gegen die Ukraine hat auch erhebliche Auswirkungen auf deutsche Unternehmen und ihre Beschäftigten. Die Unternehmen und ihre Abschlussprüfer bewerten aktuell mögliche Auswirkungen der kriegerischen Ereignisse für die Rechnungslegung und Prüfung: Viele Abschlüsse zum gerade zurückliegenden Stichtag 31.12.2021 sind noch nicht aufgestellt, geprüft oder festgestellt.

Damit stellt sich unmittelbar die Frage der Berücksichtigung in der Rechnungslegung betroffener Unternehmen, einschließlich deren Lageberichte, sowie der Konsequenzen für die Abschlussprüfung.

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Bilanzielle Bewertung von Forderungen

BGH-Urteil vom 20.1.2022, III ZR 194/19

 

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“ gilt nicht nur in Bezug auf die Eheschließung, sondern auch für Wirtschaftsprüfer vor Erteilung eines Bestätigungsvermerks. Diese Prüfung umfasst gleichermaßen die Bewertung des Forderungsbestands. Sollte die Bewertung später vor Gericht angefochten werden, so ist in der Regel die Einholung eines Sachverständigengutachtens erforderlich, wie der BGH nun bei seiner umfassenden Zusammenstellung der bilanziellen Bewertung von Forderungen darlegt.

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Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und -verarbeitung: Klärungsfragen

BMF-Schreiben vom 22.2.2022, IV C 3 – S 2190/21/10002 :025; DOK 2022/0186479

 

Das Bundesfinanzministerium hat in einem Anwendungsschreiben einige Praxisfragen zur betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer für Computerhardware (einschließlich der dazu gehörenden Peripheriegeräte) sowie Betriebs- und Anwendersoftware zur Dateneingabe und -verarbeitung aufgegriffen.

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IDW verabschiedet Praxishinweis zur Geldwäsche-Compliance für den Nicht-Finanzsektor

 

In vorherigen Veröffentlichungen wie dem Knowledge Paper („Grundlagenpapier“) zur Geldwäscheprävention im April 2020 und auch dem IDW Positionspapier im November 2020 zur Zukunft der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ist das IDW bereits auf Geldwäsche-Compliance eingegangen. Mit dem nun veröffentlichten Entwurf des IDW Praxishinweises für den Nicht-Finanzsektor macht das IDW konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung und freiwilligen Prüfung von Compliance Management Systemen (CMS) zur Prävention (Verhütung) von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Nicht-Finanzsektor.  |  mehr...


Abgrenzung von Erhaltungsaufwendungen – anschaffungsnahem Herstellungsaufwand

Nach dem BFH-Beschluss vom 8.12.2021, IX B 81/20

 

Sofern Maßnahmen durchgeführt werden, die lediglich der Erhaltung/Instandhaltung des Vermögensgegenstands dienen, sind diese als sofortiger Aufwand (steuerlich: Betriebsausgabe) zu erfassen.

Werden hingegen Aufwendungen getätigt, um einen Vermögensgegenstand entweder zu erweitern oder den Vermögensgegenstand über den ursprünglichen Zustand hinaus zu verbessern, liegen aktivierungspflichtige (nachträgliche) Herstellungskosten vor (§ 255 Abs. 2 S. 1 HGB). Diese Aktivierungspflicht gilt ebenso für die Steuerbilanz (vgl. EStH 6.3 „Herstellungskosten“).

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Anpassung von Betriebsrenten: Bilanzielle Auswirkungen

Kein Wegfall der Geschäftsgrundlage einer Betriebsrente im Rahmen einer Versorgungszusage

 

Mit einem Urteil vom 8.12.2020, 3 AZR 65/19, hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) der Klägerin stattgegeben, die Erhöhung ihrer Betriebsrente basierend auf einer vereinbarten Anpassungsregelung verlangen zu können. Die Beklagte (Arbeitgeberin) kann dieser Anpassungsverpflichtung nicht die Störung der Geschäftsgrundlage aufgrund gestiegener bilanzieller Rücklagen entgegenhalten.

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Unterzeichnung des Jahresabschlusses mittels qualifiziert elektronischer Signatur

 

Coronabedingt hat sich die Entwicklung hin zu einer digitalisierten Arbeitswelt rasant beschleunigt. Betroffen sind auch Tätigkeiten in Zusammenhang mit der Aufstellung eines Jahresabschlusses, welche bei immer mehr Unternehmen überwiegend oder sogar vollständig aus dem Home-Office durchgeführt werden. Fraglich ist, ob die eigentlich vorgeschriebene handschriftliche Unterzeichnung des Jahresabschlusses durch eine ausschließlich elektronische Signatur ersetzt werden kann.  |  mehr...


E-DRÄS 12 mit Änderungen des DRS 20 veröffentlicht

 

Im Dezember 2021 hat das DRSC E-DRÄS 12 veröffentlicht, der Änderungen zu DRS 20 Konzernlagebericht beinhaltet. Anlass für die Anpassungen ist unter anderem die Änderung der Berichtsinhalte der Konzernerklärung zur Unternehmensführung durch das FüPoG II, sodass DRS 20 formal an die neue Gesetzeslage angepasst werden soll. Des Weiteren ist die Aufnahme eines Hinweises auf die EU-Taxonomie-VO in DRS 20 vorgesehen.  |  mehr...


Schwerpunkte der Abschlussdurchsicht der Wirtschaftsprüferkammer für 2022

Wirtschaftsprüferkammer, Mitteilung vom 10.12.2021

 

Auf Basis der bisherigen Feststellungen aus durchgeführten Abschlussdurchsichten sowie unter Berücksichtigung erwarteter Fragen zum Bestätigungsvermerk und zur Rechnungslegung ergeben sich für das Jahr 2022 folgende geplante Prüfungsschwerpunkte.

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Rückstellung bei Werkzeugfertigung/-nutzung

BFH-Urteil vom 2.7.2021, XI R 21/19

 

Stellt ein Zulieferbetrieb dem jeweiligen Auftraggeber zu übereignende Werkzeuge für die Produktion von Teilen her und wird seine Verpflichtung zur Wartung, Instandhaltung und Aufbewahrung der zur Verfügung stehenden Werkzeuge ausschließlich durch einen für die Lieferung der Werkzeuge abgeschlossenen Werkzeugvertrag abgegolten und nicht durch die späteren Aufträge zur Produktion der Teile, ist eine Rückstellung für die Aufwendungen zur Wartung, Instandhaltung und Aufbewahrung der Werkzeuge zu bilden.

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Offenlegung des Jahresabschlusses: Aussetzung des Ordnungsgeldverfahrens bis zum 7.3.2022

 

Das Bundesamt für Justiz (BfJ) hat bekannt gegeben, dass gegen Unternehmen, deren gesetzliche Frist zur Offenlegung von Rechnungslegungsunterlagen für das Geschäftsjahr zum 31.12.2020 ein Jahr später am 31.12.2021 endet, bei dennoch unterlassener Offenlegung vor dem 7.3.2022 kein Ordnungsgeldverfahren eingeleitet wird. Damit soll den Belangen der Bilanzierenden angesichts der andauernden Corona-Pandemie Rechnung getragen werden. Demnach wird die gesetzliche Offenlegungsfrist zwar nicht verlängert, aber ein Überschreiten der Frist zunächst nicht sanktioniert.

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