E-DRS 36 zur Segmentberichterstattung veröffentlicht

  

Das DRSC hat im Oktober 2019 den Standardentwurf E-DRS 36 zur Segmentberichterstattung im Konzernabschluss nach HGB veröffentlicht, der DRS 3 ablösen soll. Die Kommentierungsfrist ist bis 31.12.2019 festgelegt.  |  mehr...


Ausweis der Pensionsrückstellung im Jahr der Zusage unter Berücksichtigung neuer „Heubeck-Richttafeln“

BMF-Schreiben vom 17.12.2019, IV C 6 – S 2176/19/10001 :001; DOK 2019/1108806

 

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Beschluss vom 13.2.2019, XI R 34/16 (vgl. BC 2019, 201 f., Heft 5) entschieden, dass Pensionsrückstellungen nach § 6a EStG für im Jahr der Veröffentlichung neuer Rechnungsgrundlagen vereinbarte Versorgungszusagen nicht nach § 6a Abs. 4 S. 2 EStG zu verteilen sind. Diese Grundsätze sind über den entschiedenen Einzelfall hinaus anzuwenden.  |  mehr...


Basiszins nach IDW S 1 zum 1.12.2019 steigt wieder auf 0,10%

 

Der für Zwecke der Unternehmensbewertung nach IDW S 1 zu ermittelnde Basiszinssatz ist seit dem 1.3.2019 wieder konstant unter die 1,00%-Marke gesunken. Der historische Tiefstand wurde zum 1.11.2019 mit einem gerundeten Basiszinssatz von 0,00% erreicht. Der seit mehreren Monaten bestehende Abwärtstrend wird zum 1.12.2019 mit einem Wert von 0,10% wieder durchbrochen. Ein weiterer spürbarer Anstieg des Basiszinssatzes ist allerdings in naher Zukunft wohl nicht in Sicht.  |  mehr...


Bewertung einer lebenslänglichen Nutzung oder Leistung; Vervielfältiger für Bewertungsstichtage ab 1.1.2020

BMF-Schreiben vom 2.12.2019, IV C 7 – S 3104/19/10001 :003; DOK 2019/1043525

 

Das Statistische Bundesamt hat am 5.11.2019 die neu ermittelte Sterbetafel 2016/2018 veröffentlicht. Die Vervielfältiger zur Berechnung des Kapitalwerts lebenslänglicher Nutzungen oder Leistungen sind für Bewertungsstichtage ab dem 1.1.2020 anzuwenden.  |  mehr...


Abzinsungssatz nach IAS 19 im Niedrigzinsumfeld

 

Das in den letzten Jahren stetig sinkende Zinsniveau stellt die Bilanzierungspraktiker vor diverse Herausforderungen. Neben Bewertungsfragen, die Goodwills oder Beteiligungen betreffen, sind im Besonderen langfristige Rückstellungen vom niedrigen Zinssatz betroffen. Sinkende Zinsen führen zu steigenden Barwerten und dem Anstieg der bilanziellen Verpflichtungen. Vor allem sind hiervon Pensionsrückstellungen betroffen. Nun äußert sich der Fachausschuss Unternehmensberichterstattung des IDW (FAB) zur Festlegung einer Zinssatzuntergrenze von Null im Rahmen der Diskontierung leistungsorientierter Verpflichtungen nach IAS 19. Diese ist aus Sicht des FAB des IDW nicht zulässig.  |  mehr...


GoBD – Anpassungen an die technischen Entwicklungen

BMF-Schreiben vom 28.11.2019, IV A 4 – S 0316/19/10003 :001; DOK 2019/0962810

 

Gegenüber dem BMF-Schreiben vom 14.11.2014 (IV A 4 – S 0316/13/10003) werden folgende Präzisierungen/Aktualisierungen bei den GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) vorgenommen:  |  mehr...


Verabschiedung von DRÄS 10 durch das DRSC

 

Das DRSC hat im Oktober 2019 DRÄS 10 verabschiedet, der neben redaktionellen Änderungen in DRS 16, DRS 19 und DRS  23 insbesondere Ergänzungen zur Währungsumrechnung in DRS 25 beinhaltet. Die verabschiedete Fassung wurde zur Bekanntmachung nach § 342 Abs. 2 HGB an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz weitergeleitet.  |  mehr...


DPR-Prüfungsschwerpunkte für die Jahresabschlüsse 2019

 

In Anknüpfung an die ESMA-Bekanntgabe vom 22.10.2019 hat nun auch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) nachgezogen: Neben den spezifischen IFRS-Anwendungsthemen der ESMA (IFRS 16, IFRS 9, IFRS 15, IAS 12) fokussiert sich die deutsche „Bilanzpolizei“ auf Wertminderungstests und den Lagebericht.  |  mehr...


Fristablauf für Offenlegungspflicht: Ordnungsgelder vermeiden!

 

Für die Einreichung der Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2018 beim Bundesanzeiger rückt der Fristablauf am 31.12.2019 näher. Das betrifft diejenigen offenlegungspflichtigen Unternehmen, deren Geschäftsjahr dem Kalenderjahr entspricht. Denn grundsätzlich sind die Unterlagen spätestens ein Jahr nach dem Abschlussstichtag des Geschäftsjahres einzureichen, auf das sie sich beziehen.  |  mehr...


Interest Rate Benchmark-Reform des IASB veröffentlicht

 

Ende September hat das IASB die sog. Interest Rate Benchmark-Reform veröffentlicht. Mit den darin enthaltenen Änderungen zu IFRS 9, IAS 39 und IFRS 7 sollen Unsicherheiten aufgrund der möglichen Auswirkungen der IBOR-Reform (Interbank Offered Rate) vermieden werden. Die Änderungen sind für ab dem 1.1.2020 beginnende Berichtsperioden anzuwenden, eine vorzeitige Anwendung ist zulässig.  |  mehr...


Grenzziehungen hinsichtlich des fiktiven Anlagevermögens

BFH-Urteil vom 25.7.2019, III R 22/16

 

Echtes Umlaufvermögen darf nicht an der Wirklichkeit vorbei in fiktives Anlagevermögen umdefiniert werden, um so zusätzliches Gewerbesteueraufkommen zu mobilisieren. Dies hat der BFH zum Handel mit Reiseleistungen entschieden und damit ein (von der Branche lange erwartetes) Korrektiv gegen die von der Finanzverwaltung favorisierte Übermaßauslegung des § 8 Nr. 1 Buchst. d) und e) GewStG geschaffen. Im Ergebnis gilt: Der Reisevorleistungseinkauf eines typischen Reiseveranstalters unterliegt nicht der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung.  |  mehr...


Erneut historischer Tiefstand: Basiszins nach IDW S 1 zum 1.11.2019 fällt auf 0,00%

 

Der für Zwecke der Unternehmensbewertung nach IDW S 1 zu ermittelnde Basiszinssatz ist seit dem 1.3.2019 wieder konstant unter die 1,00%-Marke gesunken. Der seit mehreren Monaten bestehende Abwärtstrend hält auch zum 1.11.2019 mit einem Wert von 0,00% an. Der historische Tiefstand von 0,10% zum 1.10.2019 wurde nur einen Monat später durch ein neues historisches Tief unterschritten. Erstmals ist der Basiszinssatz ungerundet sogar negativ.  |  mehr...


Über eigenkapitalersetzende Gesellschafterdarlehen und die Indizwirkung des festgestellten Jahresabschlusses

BFH-Urteil vom 2.7.2019, IX R 13/18

 

„Auch was Geschriebnes forderst du Pedant?“, empört sich Faust gegenüber Mephistopheles. Dass nicht nur „Seelenverträge“, sondern auch Jahresabschlüsse von Schriftform und ordentlicher Feststellung profitieren, zeigt ein Urteil des BFH zur Indizwirkung eines Abschlusses. Anders als bei Goethe ist dafür – glücklicherweise – auch kein Tröpfchen Blut erforderlich.  |  mehr...


Einbeziehung beschränkt steuerpflichtiger Arbeitnehmer in das ELStAM-Verfahren

BMF-Schreiben vom 7.11.2019, IV C 5 – S 2363/19/10007 :001; DOK 2019/0972167

 

Ab dem 1.1.2020 wird für die sog. „Standardfälle“ (= Steuerklasse I ohne Freibetrag) der Gruppe der beschränkt Steuerpflichtigen nach § 1 Abs. 4 EStG der Arbeitgeberabruf freigeschaltet. Die Arbeitgeber dieser Arbeitnehmer haben ab diesem Zeitpunkt die elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale abzurufen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass diesen Arbeitnehmern eine Identifikationsnummer zugeteilt worden ist, die beim Betriebsstättenfinanzamt des Arbeitgebers zu beantragen ist. Der entsprechende Antrag kann auch vom Arbeitgeber gestellt werden, wenn er hierzu vom Arbeitnehmer bevollmächtigt worden ist.  |  mehr...


Nachhaltigkeitsberichterstattung: Building Public Trust Award 2019

 

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hat am 22.10.2019 zum vierten Mal den „Building Public Trust Award“ verliehen. Mit diesem Preis prämiert PwC seit 2016 Unternehmen, die durch eine besonders transparente und glaubwürdige Berichterstattung zu Nachhaltigkeitsaspekten überzeugen.  |  mehr...


§ 6b-Rücklage (Reinvestitionen): Beginn der Herstellung

BFH-Urteil vom 9.7.2019, X R 7/17

 

Eine Rücklage nach § 6b EStG darf vor der Anschaffung oder Herstellung eines Reinvestitionswirtschaftsguts nicht auf einen anderen Betrieb des Steuerpflichtigen übertragen werden.

Der Herstellungsbeginn im Sinne des § 6b Abs. 3 S. 3 EStG ist anzunehmen, wenn das Investitionsvorhaben „ins Werk gesetzt“ wird. Dies kann vor den eigentlichen Bauarbeiten liegen. Reine Vorbereitungsarbeiten in der Entwurfsphase reichen hierfür allerdings nicht aus.  |  mehr...


Verabschiedung von DRÄS 9 durch das DRSC

 

Das DRSC hat Ende Oktober DRÄS 9 verabschiedet unter dem Vorbehalt, dass die im Regierungsentwurf des ARUG II (Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie) enthaltenen Änderungen deckungsgleich im endgültigen ARUG II enthalten sind. Da der Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Vorschriften noch offen ist, wurde auch der Erstanwendungszeitpunkt der entsprechenden Änderungen in DRS 17 und DRS 20 noch nicht benannt.  |  mehr...


IDW RH FAB 1.020: Handelsbilanzielle Folgen der IBOR-Reform für Finanzinstrumente

 

Als Folge der Aufdeckung von Zinssatzmanipulationen werden derzeit wichtige Referenzzinssätze reformiert (sog. „IBOR-Reform“ – Interbank Offered Rate). Hierzu hat das IDW am 17.10.2019 auf die anstehende Veröffentlichung des neuen IDW RH FAB 1.020 verwiesen. Die Verlautbarung befasst sich mit den möglichen Folgen der IBOR-Reform für die handelsrechtliche Rechnungslegung von Finanzinstrumenten.  |  mehr...


ESMA-Prüfungsschwerpunkte für die Jahresabschlüsse 2019

 

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (European Securities and Markets Authority, ESMA) hat am 22.10.2019 die gemeinsamen europäischen Prüfungsschwerpunkte veröffentlicht, die in 2020 auf die IFRS-Jahresabschlüsse für 2019 anzuwenden sind. Neben spezifischen IFRS-Anwendungsthemen stehen Umweltaspekte, alternative Leistungskennzahlen und Brexit-Analysen besonders im Fokus.  |  mehr...


Referentenentwurf zur Umsetzung der elektronischen Finanzberichterstattung (ESEF)

 

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) den Referentenentwurf (RefE) eines Gesetzes zur Umsetzung der Änderungen aus der EU-Richtlinie 2013/50/EU hinsichtlich des EU-einheitlichen elektronischen Berichtsformats (ESEF) veröffentlicht. Nach den Vorschlägen des RefE sollen Jahresfinanzberichte mit Wirkung zum 1.1.2020 in einem einheitlichen europäischen elektronischen Format (European Single Electronic Format, ESEF) erstellt werden.  |  mehr...


IASB schlägt Änderungen an IAS 1 vor

 

Mit dem Exposure Draft (Standardentwurf) ED/2019/6 schlägt das IASB Änderungen an dem Standard IAS 1 „Presentation of Financial Statements“ vor. Die vorgeschlagene Konkretisierung im Zusammenhang mit den Angabepflichten zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden soll bessere Klarheit bringen hinsichtlich der Frage, welche Informationen als wesentlich anzusehen und damit zu berichten sind.

Die Kommentierungsfrist zu diesem Exposure Draft endet am 29.11.2019 – die weitere zeitliche und inhaltliche Entwicklung bleibt derzeit abzuwarten.  |  mehr...


Endgültig nicht zum Abzug zugelassene Vorsteuerbeträge (aufgrund Außenprüfung): Zeitpunkt der gewinnmindernden Berücksichtigung

FG Münster, Urteil vom 20.8.2019, 12 K 2903/15 G, F (Revision zugelassen)

 

Steuerliche Außenprüfungen betreffen in der Regel länger zurückliegende Steuerjahre. Dies wirft die Frage auf, zu welchem Zeitpunkt Beanstandungen zu erfassen sind – im Jahr ihrer Entstehung oder im Jahr der „Aufdeckung“. Der geplagte Steuerpflichtige mag geneigt sein, hier dem Schweizer Autor Bernhard Steiner beizupflichten: „Der richtige Zeitpunkt kommt nie.“  |  mehr...


Keine Bildung einer Pensionsrückstellung unter Vorbehalt

FG Düsseldorf, Urteil vom 29.5.2019, 15 K 736/16 F (Revision zugelassen)

 

Ein Vorbehalt, mit dem der Arbeitgeber einseitig die Höhe einer Pensionszusage abändern kann, steht der Bildung einer Pensionsrückstellung entgegen. Dies gilt auch dann, wenn der Vorbehalt arbeitsrechtlich unwirksam ist.  |  mehr...


Unzutreffender Sofortabzug als Anschaffungskosten: Kein weiterer Anspruch auf AfA in Folgejahren

FG Düsseldorf, Urteil vom 1.2.2019, 3 K 2466/18 F (Revision zugelassen, Az. BFH: IX R 14/16)

 

Werden Anschaffungskosten für ein Wirtschaftsgut in einem Veranlagungszeitraum in voller Höhe als Werbungskosten steuerlich berücksichtigt, obwohl sie nur im Wege der Absetzung für Abnutzung (AfA) hätten geltend gemacht werden dürfen, scheidet ein Werbungskostenabzug von Abschreibungsbeträgen in Folgejahren aus.  |  mehr...


Latente Steuern: ED/2019/5 zur Anpassung von IAS 12 veröffentlicht

 

Im Juli 2019 hat das IASB den Exposure Draft (Standardentwurf) ED/2019/5 mit vorgeschlagenen Ergänzungen zu IAS 12 veröffentlicht. Die Anpassungen sehen die Einfügung einer Ausnahmeregelung mit eng begrenztem Anwendungsbereich im Zusammenhang mit den Ansatzkriterien latenter Steuern in IAS 12 vor. Die Kommentierungsfrist zu ED/2019/5 endet am 14.11.2019.  |  mehr...


Pensionsrückstellungen: Abfindungsklausel und Eindeutigkeitsgebot

BFH-Beschluss vom 10.7.2019, XI R 47/17

 

Pensionszusagen sind auch nach Einfügung des sog. Eindeutigkeitsgebots (§ 6a Abs. 1 Nr. 3 HS 2 EStG) anhand der allgemein geltenden Auslegungsregeln auszulegen, soweit ihr Inhalt nicht klar und eindeutig ist. Lässt sich eine Abfindungsklausel dahin auslegen, dass die für die Berechnung der Abfindungshöhe anzuwendende sog. Sterbetafel trotz fehlender ausdrücklicher Benennung eindeutig bestimmt ist, ist die Pensionsrückstellung steuerrechtlich anzuerkennen.  |  mehr...


Keine Rückstellung für Kosten der Aufbewahrung von Mandantendaten

BFH-Urteil vom 13.2.2019, XI R 42/17

 

Kosten, die einer Wirtschaftsprüfungs- oder Steuerberatungsgesellschaft entstehen, um im DATEV-Rechenzentrum Mandantendaten aufzubewahren, können nicht Gegenstand einer Rückstellung sein, so der BFH. In diesem Zusammenhang erscheinen eine gesonderte Aufbewahrungsvereinbarung und die Vereinbarung eines separaten Entgelts als geboten.  |  mehr...


Teilwertzuschreibung bei Fremdwährungsverbindlichkeiten in der Steuerbilanz

FG München, Urteil vom 25.5.2019, 11 K 1190/14 (rkr.)

 

Fremdwährungsverbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag zum Kurs der Darlehensaufnahme zu bewerten. Das Finanzgericht (FG) München hat allerdings in seinem Urteil nun festgestellt, dass der Teilwert einer Verbindlichkeit angesetzt werden kann, wenn er aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung höher ist, als der ursprüngliche Rückzahlungsbetrag.  |  mehr...


Marktrisikoprämie und Betafaktor

 

Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf bestätigt eine Marktrisikoprämie in Höhe von fünf Prozent, sofern der Betafaktor insgesamt – unter Abwägung aller Gesamtumstände – angemessen nivelliert wird. Die endgültige Festlegung der Marktrisikoprämie hat stets unter zusätzlicher Beachtung allgemeiner Plausibilitätserwägungen, der Rechtsprechung und der Empfehlungen einschlägiger Berufsverbände zu erfolgen.  |  mehr...


IASB schlägt Änderungen an IFRS 17 vor

 

Mit dem Exposure Draft (Standardentwurf) ED/2019/4 schlägt das IASB Änderungen an dem Standard IFRS 17 „Insurance Contracts“ (Versicherungsverträge) vor. Zunächst soll der Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 17 um ein Jahr in die Zukunft verschoben werden (1.1.2020). Dieser Zeitpunkt soll analog für die erstmalige Anwendung von IFRS 9 durch Versicherungsunternehmen gelten. Darüber hinaus sollen für verschiedene weitere Themenbereiche Modifikationen an IFRS 17 erfolgen. Die Kommentierungsfrist zu diesem Exposure Draft endete am 25.9.2019 – die weitere zeitliche und inhaltliche Entwicklung bleibt derzeit abzuwarten.  |  mehr...


Abzugsverbot für Geldbußen bei Kartellgeldbuße

BFH-Urteil vom 22.5.2019, XI R 40/17

 

Geldbußen dürfen gemäß § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 8 EStG den steuerlichen Gewinn nicht mindern. Das Abzugsverbot greift allerdings nicht, soweit der wirtschaftliche Vorteil, der durch den Gesetzesverstoß erlangt wurde, abgeschöpft worden ist, wenn die Steuern vom Einkommen und Ertrag, die auf den wirtschaftlichen Vorteil entfallen, nicht abgezogen worden sind. Umstritten ist, ob dieser Tatbestand bei auf dem Umsatz basierenden Kartellgeldbußen greift.  |  mehr...


Im Vorjahr unterlassene Einlage nicht über formellen Bilanzenzusammenhang erfolgswirksam nachholbar

BFH-Urteil vom 17.6.2019, IV R 19/16

 

Eine Bilanzberichtigung ist nicht zulässig, wenn die Bilanz einer Steuerfestsetzung zugrunde liegt, die nicht mehr aufgehoben oder geändert werden kann. Stattdessen ist in einem solchen Fall nach dem Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs der unrichtige Bilanzansatz in der ersten Schlussbilanz richtigzustellen, in welcher dies unter Beachtung der für den Eintritt der Bestandskraft und der Verjährung maßgeblichen Vorschriften möglich ist. Allerdings nur dann, wenn sich der Fehler perpetuiert (d.h. sich dauerhaft festsetzt), wie der BFH jetzt klargestellt hat.  |  mehr...


Investitionsabzugsbetrag: Nachweis der betrieblichen Pkw-Nutzung

FG Münster, Urteil vom 10.7.2019, 7 K 2862/17 E (Revision eingelegt, Az. BFH: VIII R 24/19)

 

Die für die Inanspruchnahme des sog. Investitionsabzugsbetrags (früher Ansparabschreibung) gemäß § 7g EStG erforderliche fast ausschließliche betriebliche Nutzung eines Pkw kann nicht durch nachträglich erstellte Unterlagen nachgewiesen werden.  |  mehr...


Basiszins nach IDW S 1 zum 1.8.2019 fällt auf 0,50% – Niedriges Zinsniveau beflügelt Bewertungen

 

Der für Zwecke der Unternehmensbewertung nach IDW S 1 zu ermittelnde Basiszinssatz ist seit dem 1.3.2019 wieder konstant unter die 1,00%-Marke gesunken. Der seit mehreren Monaten bestehende Abwärtstrend hält auch zum 1.8.2019 mit einem Wert von 0,50% an. Damit ist per 1.8.2019 auch der historische Tiefstand vom Herbst 2016 wieder erreicht. In der Folge steigen die auf Barwertkalkülen basierenden Unternehmenswerte weiter an.  |  mehr...


Ergänzung des DRS 25 zur Währungsumrechnung

 

Aufgrund der Anfragen insbesondere zur Inflationsbereinigung, die das DRSC im Rahmen der erstmaligen Anwendung der Regelungen zur Währungsumrechnung in DRS 25 erreicht haben, hat sich der HGB-FA des DRSC zur Ergänzung einiger Klarstellungen in dem Standard entschieden. Die Anpassung soll durch den Anfang Juli 2019 vorgelegten E-DRÄS 10 erfolgen.  |  mehr...


E-DRÄS 10 vom DRSC veröffentlicht

 

Das DRSC hat Anfang Juli E-DRÄS 10 veröffentlicht, der redaktionelle Änderungen an DRS 16, DRS 19 und DRS 23 sowie aufgrund der ersten Erfahrungen mit den Regelungen zur Währungsumrechnung auch Ergänzungen zu DRS 25 enthält. Die Kommentierungsfrist zu dem Entwurf endet am 23.8.2019.  |  mehr...


E-DRÄS 9 vom DRSC veröffentlicht

 

Das DRSC hat Anfang Juli E-DRÄS 9 veröffentlicht, der ausgehend von den Regelungen des ARUG II (der zweiten Aktionärsrechterichtlinie), die aktuell als Regierungsentwurf vorliegen, daraus resultierende Anpassungen in DRS 17 zur Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder und DRS 20 zum Konzernlagebericht beinhaltet. Die Kommentierungsfrist zu dem Entwurf endet am 23.8.2019.  |  mehr...


Berücksichtigung des Debt Beta bei der Bestimmung von Eigenkapitalkosten

OLG München, Beschluss vom 13.11.2018, 31 Wx 372/15

 

Bei der Ermittlung des bewertungsrelevanten (unternehmensspezifischen) Betafaktors ist es von entscheidender Bedeutung, welches Verhältnis von Eigenkapital zu verzinslichem Fremdkapital besteht. Im Betafaktor werden das operative Risiko sowie bei vorhandener Verschuldung das Kapitalstrukturrisiko abgebildet. Das OLG München hat entschieden, dass sich das den Eigenkapitalgebern zuzurechnende operative Risiko mindert, wenn Fremdkapitalgeber einen Teil des operativen Risikos übernehmen. Mit steigender Verschuldung sinkt dann der verschuldete Betafaktor des Bewertungsobjekts.  |  mehr...


Entwurf zum Annual Improvements Project 2018–2020 des IASB

 

Am 21.3.2019 hat das IASB mit dem Exposure Draft (Standardentwurf) ED/2019/2 den Entwurf der Änderungen im jährlichen Verbesserungsprozess (Annual Improvements Project) 2018–2020 veröffentlicht. Vorgesehen sind Modifikationen an insgesamt vier Standards. Die Kommentierungsfrist zu diesem Exposure Draft dauert bis 20.8.2019. Der Entwurf selbst kann auf der Homepage des IASB abgerufen werden.  |  mehr...


Basiszins nach IDW S 1 zum 1.7.2019 fällt auf 0,60% – Weiter steigende Unternehmenswerte

 

Der für Zwecke der Unternehmensbewertung nach IDW S 1 zu ermittelnde Basiszinssatz ist seit dem 1.3.2019 wieder nachhaltig unter die 1,00%-Marke gesunken. Der seit mehreren Monaten bestehende Abwärtstrend hält auch zum 1.7.2019 mit einem Wert von 0,60% an – gegenüber 0,70% zum 1.6.2019. Es deutet vieles darauf hin, dass das Zinsniveau vom Herbst 2016 mit einem Basiszinssatz von 0,50% kurzfristig im Jahr 2019 wieder erreicht wird.  |  mehr...


E-Bilanz: Veröffentlichung der Taxonomien 6.3

BMF-Schreiben vom 2.7.2019, IV C 6 – S 2133-b/19/10001; DOK 2019/0523916

 

Das Bundesfinanzministerium hat die überarbeitete Taxonomie-Version 6.3 (vom 1.4.2019) veröffentlicht. Diese Taxonomien sind grundsätzlich verpflichtend für die Übermittlung aller E-Bilanzen der Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2019 beginnen, zu verwenden.  |  mehr...


Zweifelsfragen zur Übertragung und Überführung von einzelnen Wirtschaftsgütern nach § 6 Abs. 5 EStG

OFD Frankfurt, Verfügung vom 10.4.2019, S 2241 A-117-St 213

 

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CSR-Berichterstattung: Fortschritte, aber noch klare Mängel

 

Derzeit sehen sich große, aber auch kleine Unternehmen hinsichtlich der Berichterstattung mit stark gestiegenen Erwartungen von außen konfrontiert: Dazu hat nicht zuletzt das in 2017 in Deutschland verabschiedete CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz beigetragen. Dieses verpflichtet große Unternehmen von öffentlichem Interesse dazu, über wesentliche nichtfinanzielle Belange Auskunft zu geben. Eine Bestandsaufnahme des aktuellen Entwicklungsstands und ein Ausblick auf neue Akzente war kürzlich in Köln Gegenstand der Schmalenbach-Tagung 2019. Parallel dazu und im Nachgang sind Aktivitäten auf internationaler Ebene in Gang gesetzt worden. Noch aber werden in der Praxis klare Mängel insbesondere bei Nachhaltigkeitsberichten beklagt.  |  mehr...


Ermittlung des Gebäudesachwerts nach § 190 BewG

BMF-Schreiben vom 22.2.2019, IV C 7 – S 3225/16/10001; DOK 2019/0150743

 

Die Finanzverwaltung hat die maßgebenden Baupreisindizes zur Anpassung der Regelherstellungskosten, welche bei der Ermittlung von Gebäudesachwerten für Bewertungsstichtage im Kalenderjahr 2019 verwendet werden müssen, bekannt gegeben.  |  mehr...


Basiszins nach IDW S 1 zum 1.6.2019 fällt auf 0,70%

 

Der für Zwecke der Unternehmensbewertung nach IDW S 1 zu ermittelnde Basiszinssatz ist seit dem 1.3.2019 wieder konstant unter die 1,00%-Marke gesunken. Der seit mehreren Monaten bestehende Abwärtstrend hält auch zum 1.6.2019 mit einem Wert von 0,70% an. Es bleibt abzuwarten, ob die historischen Tiefstände vom Spätsommer bzw. Herbst 2016 mit einem Basiszinssatz von 0,50% wieder erreicht werden.

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Auswirkungen des MoMiG auf nachträgliche Anschaffungskosten gemäß § 17 Abs. 2 EStG

Landesamt für Steuern Niedersachsen, Verfügung vom 20.5.2019, S 2244-118-St 244

 

Verluste aus Finanzierungsmaßnahmen bei Beteiligungen an Kapitalgesellschaften  |  mehr...


Mitteilung von Mängeln im internen Kontrollsystem (IDW EPS 475)

 

Der Hauptfachausschuss (HFA) des IDW hat mit IDW EPS 475 den Entwurf eines IDW Prüfungsstandards verabschiedet, der sich mit der Mitteilung von Mängeln im internen Kontrollsystem an die für die Überwachung Verantwortlichen und das Management befasst. Die Kommentierungsfrist zu dem Entwurf, dessen Anwendung regelmäßig ab 2021 verpflichtend sein soll, wurde bis 10.7.2019 festgesetzt.  |  mehr...


DCGK-Reform beschlossen

 

Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) hat am 22.5.2019 Einzelheiten zur am 9.5.2019 beschlossenen neuen Fassung des DCGK bekannt gegeben, allerdings quasi mit einer Öffnungsklausel. Denn der neue Kodex wird erst nach Inkrafttreten des ARUG II (AktionärsrechteRL-Umsetzungsgesetz) beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) zur Veröffentlichung eingereicht werden.

Dies wurde im Rahmen einer Pressemitteilung und einer parallel durchgeführten Telefonkonferenz des Kommissionsvorsitzenden Rolf Nonnenmacher am 22.5.2019 damit begründet, dass so möglicherweise notwendige Anpassungen an die endgültige neue Fassung des Aktiengesetzes durch das ARUG II nachvollzogen werden können.  |  mehr...


Outsourcing der Internen Revision

 

Immer mehr Unternehmen machen sich Gedanken darüber, die Funktion einer Internen Revision im Wege eines Outsourcings abzubilden. Dieses Modell kommt insbesondere für Unternehmen infrage, bei deren Größe die Einrichtung einer eigenen Revisionsabteilung nicht sinnvoll ist, die aber dennoch nicht auf den Nutzen verzichten wollen. In diesen Fällen bietet sich die Beauftragung externer Dienstleister – beispielsweise Wirtschaftsprüfer oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften – an. Die externe Vergabe von Revisionsleistungen geht mit Vor- und Nachteilen einher.  |  mehr...


Gewinnmindernde Ausbuchung einer unbesichert im Konzern begebenen Darlehensforderung: Einkünftekorrektur nach § 1 Abs. 1 AStG

BFH-Urteil vom 27.2.2019, I R 73/16

 

Ausländische Tochtergesellschaften werden häufig mithilfe von Darlehen finanziert. Kommt es bei diesen Darlehen zu einer Wertberichtigung, so kann diese unter Umständen steuerlich nicht geltend gemacht werden. Der BFH hat nun hierzu seine bisherige Rechtsprechung geändert und die Situation noch einmal verschärft.  |  mehr...


Lückenhafte Reiserichtlinien als Kostentreiber und Compliance-Gefahr

 

Häufig unklare Regeln für die Abwicklung von Geschäftsreisen lösen in vielen Unternehmen Compliance- und Kostenprobleme aus. Demgegenüber können klar festgelegte Reiserichtlinien regulatorische Vorgaben nicht nur ergänzen, sondern in konkrete Handlungsempfehlungen übersetzen. Damit entlasten sie nicht nur Mitarbeiter in der Buchhaltung und Travel-Manager, sondern erhöhen auch die Einhaltung der Compliance (Überwachung).

Legen die Richtlinien zudem verbindliche Budgetobergrenzen für Geschäftsreisen fest, schaffen sie eine wichtige Grundlage für ein ausgewogenes Controlling und ein transparentes Management der mit Reisen verbundenen Kosten.  |  mehr...


Maßgeblichkeit ausländischer Buchführungspflichten im deutschen Besteuerungsverfahren

BFH-Urteil vom 14.11.2018, I R 81/16

 

Kann eine ausländische Buchführungspflicht für die deutsche Besteuerung verwendet werden? War diese Frage bislang im Schrifttum umstritten, hat der BFH hier nun ein eindeutiges Urteil gefällt.  |  mehr...


Zum Ausweis der Pensionsrückstellung im Jahr der Zusage unter Berücksichtigung neuer „Heubeck-Richttafeln“

BFH-Beschluss vom 13.2.2019, XI R 34/16

 

Wird im Jahr der Erteilung einer Pensionszusage eine Pensionsrückstellung gebildet und erfolgt dies im Jahr der Veröffentlichung neuer „Heubeck-Richttafeln“, existiert kein „Unterschiedsbetrag“ im Sinne des § 6a Abs. 4 S. 2 EStG, der auf drei Jahre verteilt werden müsste.  |  mehr...


Nachträgliche Anschaffungskosten bei § 17 EStG

BMF-Schreiben vom 5.4.2019, IV C 6 – S 2244/17/10001; DOK 2019/0225994

 

Zur Anwendung der BFH-Urteile vom 11.7.2017 (IX R 36/15), vom 6.12.2017 (IX R 7/17) und vom 20.7.2018 (IX R 5/15) gilt Folgendes:  |  mehr...


Änderungen an diversen IFRS (annual improvements project 2015–2017) in EU-Recht übernommen

 

Am 14.3.2019 wurden Änderungen an verschiedenen IAS bzw. IFRS, die im Rahmen des annual improvements project 2015–2017 vorgenommen worden sind, von der EU mit der Verordnung (EG) Nr. 2019/412 in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen greifen für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1.1.2019 beginnen, und damit regelmäßig für das bereits laufende Geschäftsjahr 2019. Sie betreffen IAS 1, IAS 23, IFRS 3 und IFRS 11.  |  mehr...


Änderungen an IAS 19 in EU-Recht übernommen

 

Am 13.3.2019 wurden die Änderungen an IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer“ von der EU mit der Verordnung (EG) Nr. 2019/402 in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen greifen für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1.1.2019 beginnen, und damit regelmäßig für das bereits laufende Geschäftsjahr 2019. Sie betreffen die Berücksichtigung des Dienstzeitaufwands und der Nettozinsen nach IAS 19, sofern es Änderungen, Kürzungen oder Abgeltungen des Pensionsplans gegeben hat.  |  mehr...


Aktuelles zur Pfandrückstellung

BMF-Schreiben vom 19.2.2019, IV C 6 – S 2133/13/10002; DOK 2019/0058072

 

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat erneut Stellung genommen zu der bilanzsteuerlichen Behandlung von Pfandgeldern. In diesem Zusammenhang wurde das bislang gültige BMF-Schreiben vom 13.6.2005 (IV B 2-S 2137-30/05; BStBl. I 2005, 715) aufgehoben. Die Aufhebung des BMF-Schreibens aus dem Jahr 2005 geht zurück auf ein BFH-Urteil aus dem Jahr 2013. Für sog. Mehrrücknahmen von Einheitsleergut ist ein Nutzungsrecht zu aktivieren.  |  mehr...


Klimabezogene Berichterstattung im EU-Fokus

 

Eine am 20.3.2019 abgeschlossene Konsultation zur Berichterstattung wertet die EU-Kommission nun aus. Es handelt sich um nichtfinanzielle Aspekte unter besonderer Bezugnahme auf klimabezogene Informationen. Die Auswertung soll in die Erarbeitung eines Anhangs zu den (unverbindlichen) EU-Leitlinien einfließen.  |  mehr...


DPR-Tätigkeitsbericht 2018: Häufigste Fehler im Zusammenhang mit Transaktionen und Bewertungsfragen

 

Mit Datum vom 24.1.2019 veröffentlichte die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) ihren aktuellen Tätigkeitsbericht 2018 über die Ergebnisse der abgeschlossenen Prüfungen. Zusammenfassend stellt die DPR fest, dass die Fehlerquote im Jahr 2018 bei 15% lag (insgesamt 84 Prüfungen) und sich damit auf dem Niveau der drei Vorjahre bewegt. Als häufigste Fehlerquelle identifizierte die DPR die Abbildung von Unternehmenstransaktionen.  |  mehr...


Überarbeitung des Deutschen Corporate Governance Kodex – Stellungnahme des IDW

 

Die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex hat am 6.11.2018 einen neuen Entwurf zum Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) mit dem Ziel einer grundlegenden Überarbeitung des bisherigen Kodex veröffentlicht. Bis zum 31.1.2019 bestand für die Öffentlichkeit die Möglichkeit, zu dem Entwurf Stellung zu nehmen – mehr als 100 Stellungnahmen sind bei der Regierungskommission DCGK letztendlich eingegangen.  |  mehr...


Rückstellungsbildung bei überwiegendem eigenbetrieblichem Interesse

FG Münster, Urteil vom 5.12.2018, 13 K 2688/15 K (Revision zugelassen)

 

Aufwandsrückstellungen dürfen steuerlich nicht bilanziert werden. Doch bedeutet dies im Umkehrschluss, dass jede Außenverpflichtung automatisch eine Rückstellungsbildung rechtfertigt? Das Finanzgericht (FG) Münster hat da seine Zweifel.  |  mehr...


Änderungen an IAS 28 in EU-Recht übernommen

 

Am 8.2.2019 wurden die Änderungen an IAS 28 „Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen“ von der EU mit der Verordnung (EG) Nr. 2019/237 in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen greifen für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1.1.2019 beginnen und damit regelmäßig für das bereits laufende Geschäftsjahr 2019. Sie betreffen langfristige Investments in assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen und beziehen sich insbesondere auf Fragen des Zusammenspiels zwischen den Vorgaben aus IAS 28 mit IFRS 9 „Finanzinstrumente“.  |  mehr...


Anpassung der Definition von „wesentlich“ in der internationalen Rechnungslegung

 

Mit den veröffentlichten Änderungen zu IAS 1 und IAS 8 hat das IASB eine einheitlichere und präziser umrissene Definition der Wesentlichkeit von Abschlussinformationen geschaffen und durch begleitende Beispiele veranschaulicht. Die Anwendung ist ab dem 1.1.2020 verpflichtend.  |  mehr...


Vorgeschlagene Ergänzungen zu IAS 37 – Kostenbegriff bei der Beurteilung belastender Verträge

 

Im Dezember 2018 hat das IASB den Exposure Draft ED/2018/2 (Standardentwurf) mit vorgeschlagenen Ergänzungen zu IAS 37 veröffentlicht. Durch diese soll eine Klarstellung erfolgen, welche Kosten bei der Beurteilung, ob ein Vertrag als belastend einzustufen ist, in die Betrachtung einzubeziehen sind. Die Kommentierungsfrist zu dem Entwurf läuft bis Mitte April 2019.  |  mehr...


Zur Passivierung stornobehafteter Vermittlungsprovisionen und Aktivierung des diesen Leistungen zuzuordnenden Aufwands

BFH-Urteil vom 29.8.2018, XI R 32/16 (NV)

 

Aufwendungen, die im wirtschaftlichen Zusammenhang mit Provisionsvorschüssen stehen, sind nicht zu aktivieren, wenn kein Wirtschaftsgut entstanden ist.  |  mehr...


Übertragung einer § 6b-Rücklage (Reinvestitionsrücklage): Abzug der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Reinvestitionswirtschaftsguts

BFH-Urteil vom 22.11.2018, VI R 50/16

 

 

1. Eine Rücklage nach § 6b EStG darf vor der Anschaffung oder Herstellung eines Reinvestitionswirtschaftsguts nicht auf einen anderen Betrieb des Steuerpflichtigen übertragen werden.

2. Ein Veräußerungsgewinn, der in eine Rücklage nach § 6b EStG eingestellt worden ist, kann in einen anderen Betrieb des Steuerpflichtigen erst in dem Zeitpunkt überführt werden, in dem der Abzug von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Reinvestitionswirtschaftsguts des anderen Betriebs vorgenommen wird (Bestätigung von EStR 6b.2 Abs. 8 S. 3).  |  mehr...


Auswirkungen aus der Ablösung des LIBOR und anderer Referenzzinssätze auf die Finanzberichterstattung

 

Nachdem in der Finanzmarktkrise Zinsmanipulationen bei LIBOR, EURIBOR und anderen Interbankenzinssätzen (Interbank Offered Rate „IBOR“) aufgedeckt wurden, ist die Reform der Referenzzinssätze in den Fokus der Regulierungsbehörden gerückt. Für die Ablösung der verschiedenen Referenzzinssätze sieht die seit dem 1.1.2018 gültige EU-Benchmarkverordnung ((EU) 2016/1011) einen Übergangszeittraum bis zum 31.12.2019 vor.  |  mehr...


Immobilien-Bewertung: Zur Anwendbarkeit des Vergleichswertverfahrens bei der Feststellung des Verkehrswerts

BGH-Urteil vom 8.1.2019, XI ZR 535/17

 

Immer wieder stellt die Bewertung von Immobilien eine Herausforderung dar. In der Praxis kommen verschiedene Bewertungsverfahren zum Einsatz, deren Ergebnisse sich jedoch erheblich voneinander unterscheiden können. Wie wäre also hier die Bildung eines Mittelwerts der Ergebnisse aus den verschiedenen Bewertungsverfahren? Der BGH hat nun in einem Urteil klargemacht, was er davon hält.

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Bildung eines aktiven Rechnungsabgrenzungspostens bei unwesentlichen Beträgen

FG Baden-Württemberg, Urteil vom 2.3.2018, 5 K 548/17 (Revision zugelassen)

 

Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, ist ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten zu bilden. Doch gilt dies für sämtliche Aufwendungen, oder kann hier eine Wesentlichkeitsbetrachtung angebracht sein?  |  mehr...


Nichteinholung eines Unternehmensbewertungsgutachtens: Verfahrensfehlerhafte Ermessensausübung

BFH-Beschluss vom 5.10.2018, IX B 48/18 (NV)

 

Nach Feststellungen des BFH wird das Ermessen, das bei der Bestimmung von Art und Zahl einzuholender Sachverständigengutachten (nach § 82 FGO i.V.m. § 404 ZPO und § 412 ZPO) zugestanden wird, fehlerhaft ausgeübt, wenn das Gericht von der Einholung gutachterlicher Stellungnahmen absieht, obwohl sich ihm die Notwendigkeit der Beweiserhebung hätte aufdrängen müssen.  |  mehr...


Basiszins nach IDW S 1 zum 1.1.2019 bei 1,00% – Leicht steigende Unternehmenswerte zum 31.12.2018

 

Erstmals seit Anfang 2017 betrug der für Zwecke der Unternehmensbewertung nach IDW S 1 zu ermittelnde Basiszinssatz zum 1.10.2018 gerundet wieder 1,00%. Nachdem zum 1.11.2018 bereits wieder eine steigende Tendenz zu beobachten war, sodass der Basiszinssatz gerundet bei 1,25% lag, fällt der Basiszinssatz zum 1.1.2019 erneut und beträgt gerundet 1,00%. Damit steigen zum 31.12.2018 die Unternehmenswerte wieder leicht.  |  mehr...


Gesellschafterdarlehen bei mehrstöckigen Beteiligungen

BGH-Urteil vom 15.11.2018, IX ZR 39/18

 

Im Insolvenzfall können nach § 135 InsO Rückzahlungen von Gesellschafterdarlehen, welche im Jahr vor dem Insolvenzeröffnungsantrag erfolgten, angefochten werden. Doch liegt auch dann ein Gesellschafterdarlehen vor, wenn zwischen den Gesellschaften kein direktes Beteiligungsverhältnis besteht?  |  mehr...


DPR: Prüfungsschwerpunkte 2019

 

Nachdem die European Securities and Markets Authority (ESMA) am 26.10.2018 drei gemeinsame europäische Prüfungsschwerpunkte für das Jahr 2019 bekannt gegeben hat, hat die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR) diese am 15.11.2018 um zwei nationale Schwerpunkte erweitert und die Prüfungsschwerpunkte für 2019 veröffentlicht.  |  mehr...


ESMA: Prüfungsschwerpunkte für die IFRS-Abschlüsse 2018

 

Die European Securities and Markets Authority (ESMA) hat drei gemeinsame europäische Prüfungsschwerpunkte bekannt gegeben, die bei den Prüfungen durch die Enforcement-Behörden im Jahr 2019 und bezogen auf die Abschlüsse für das Jahr 2018 neben den nationalen Prüfungsschwerpunkten im Fokus stehen werden. Damit soll die einheitliche Anwendung der IFRS gefördert werden.  |  mehr...