CHB_RSW_Logo_mit_Welle_trans
Banner Jubiläumslogo

25. NZA-Jahrestagung am 15./16.10.2026


25 Jahre Rechtsprechung, Reformen, Realität


Seit einem Vierteljahrhundert ist die NZA-Jahrestagung der zentrale Treffpunkt für alle, die das Arbeitsrecht prägen, anwenden und weiterentwickeln. Zum 25-jährigen Jubiläum der NZA-Jahrestagung laden wir Sie herzlich ein zu einer inspirierenden Reise durch 25 Jahre arbeitsrechtlicher Meilensteine – und einem richtungsweisenden Blick auf die Themen, die die Zukunft bestimmen werden.

Renommierte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Justiz, Anwaltschaft und Unternehmenspraxis analysieren die aktuellen Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung, ordnen prägende Reformen ein und diskutieren die Fragestellungen, die die Praxis heute und morgen bewegen – von der Schuldrechtsmodernisierung über Gleichbehandlungkirchliches Arbeitsrecht, Massenentlassung, Entgeltfortzahlung und Betriebsverfassungsrecht bis hin zu den wegweisenden Entscheidungen von EuGH und BAG.

Anmeldung und Programm finden Sie hier.

 

NZADirekt & NZA-App


NZADirekt: Die Datenbank zum NZA-Abonnement in beck-online - Jetzt neu: NZA-App für alle mobilen iOS- und Android-Geräte


Mit der Online-Freischaltung von NZADirekt für einen Nutzer profitieren Sie sofort + gratis von allen tagesaktuellen Inhalten:

  • Online-Archiv der NZA seit 1984,
  • Aufsätze und Rechtsprechung zum Arbeitsrecht in der NJOZ - Neue Juristische Online-Zeitschrift,
  • die in der NZA häufig zitierten Normen.

Inklusive: Die neue NZA-App

  • Für alle mobilen iOS- und Android-Geräte.
  • Die aktuellsten 6 Hefte als PDF, 12 Hefte im HTML-Format.
  • Such-, Verlaufs-, Lesezeichen- und Notizfunktion.
  • Verlinkung zu beck-online.

Details zur Freischaltung von NZADirekt und NZA-App finden Sie hier.

Sie finden Ihre Freischaltnummer nicht mehr? E-Mail: beck-online  (Bitte unter Angabe von Vor- und Nachname sowie der Abonummer auf dem NZA-Adressaufkleber).

Noch kein NZA-Abonnent? Testen Sie jetzt das NZA-Abo kostenlos!

 

NZA-Newsletter

NZA-Newsletter: Das aktuelle Heft im Überblick per E-Mail

 

Immer auf dem Laufenden mit dem kostenlosen NZA-Newsletter: Dieser informiert Sie pünktlich zum Erscheinungstermin über das neue Heft und punktet mit einer qualifizierten Inhaltsübersicht mit Abstracts der Aufsätze und den amtlichen Leitsätzen der Rechtsprechung. Selbstverständlich vollverlinkt zu beck-online. Ideal für den schnellen Überblick auf dem Smartphone!

Gleich anmelden und von den Vorteilen profitieren!

 


NZA Nachrichten & Podcast


Die NZA-Nachrichten können Sie bequem als RSS-Feed abonnieren und so auf Ihr Mobiltelefon laden oder in einem Feed-Reader lesen (z. B. dem Google Reader). So erhalten Sie stets einen aktuellen Überblick darüber, was es in Gesetzgebung und Rechtsprechung Neues gibt. Schneller kann Recht nicht sein! Die Nachrichten finden Sie auf dieser Seite oder durch Klick auf das RSS-Symbol.

Die von der NZA-Redaktion ausgewählten Beiträge für die Podcasts sollen dem Hörer einen kurzen und informativen Überblick u. a. über aktuelle Gerichtsentscheidungen und Gesetzgebungsvorhaben geben. Die Audio-Dateien sind dazu bestimmt, den Rechtsanwender, der ohnehin einen Großteil seiner Arbeitszeit lesend oder schreibend verbringt, auch unterwegs – vielleicht im Zug oder beim Joggen – akustisch „auf dem Laufenden“ zu halten. Die NZA-Podcasts finden Sie unter der Rubrik NZA-Podcast, als RSS-Feed durch Klick auf das RSS-Symbol oder z. B. bei Amazon Music, Apple Podcasts, Audible, iTunes oder Spotify.

NZA Nachrichten

 

Ist das Betriebsverfassungsrecht aus der Zeit gefallen?

Rechtsanwältin Dr. Susanne Clemenz, Gütersloh

Heft 17/2026

Foto der Autorin des NZA-Editorials 17/2026 Dr. Susanne Clemenz

In der Zeit vom 16. bis 18.9.2026 wird der 75. Deutsche Juristentag in Erfurt stattfinden. Die Abteilung Arbeits- und Sozialrecht wird sich dieses Mal mit dem Betriebsverfassungsrecht befassen. Das diesjährige Thema lautet: „Kooperativ, flexibel, digital – Braucht das Betriebsverfassungsrecht ein Update?“ Die Gutachterin Prof. Dr. Claudia Schubert wie auch die Referenten (Prof. Dr. Elisabeth Brameshuber, Prof. Dr. Barbara Reinhard und Prof. Dr. Jens M. Schubert) haben darauf klare Antworten. Es ist mehr als an der Zeit, diese Frage zu stellen, wenn man die tatsächliche Entwicklung der Betriebsräte in Deutschland betrachtet. 2024 gab es nur noch in 6,8 % der betriebsratsfähigen Betriebe einen Betriebsrat, nur 36,5 % der Beschäftigten wurden 2024 von einem Betriebsrat vertreten. Diese Entwicklung ist weder überraschend noch neu. Der Niedergang der Betriebsverfassung zeichnet sich bereits seit vielen Jahren ab. Gleichwohl gibt es kaum einen Bereich des Arbeitsrechts, in dem ebenfalls seit Jahren jede grundsätzliche Kritik an den bestehenden gesetzlichen Regelungen und der diese interpretierenden Rechtsprechung so kategorisch abgewehrt wird. Die Politik, bzw. der Gesetzgeber scheint eine unerklärliche Sorge vor Veränderung zu haben, obwohl offensichtlich ist, dass das zuletzt 1972 nennenswert reformierte BetrVG mit seiner Ausrichtung auf die klassische Industrieproduktion seit Jahren von der Rechtsprechung nur mühsam und im Ergebnis suboptimal an die Entwicklungen der modernen und digitalen Wirtschaftsprozesse „angepasst“ werden konnte. Man nimmt damit in Kauf, dass das Betriebsverfassungsrecht letztlich nur noch in Großkonzernen stattfindet, während in den meisten kleinen und mittleren Unternehmen schlicht keine Betriebsräte mehr gewählt werden. Dabei ist die Bedeutung der Betriebsverfassung für die demokratische Teilhabe der Arbeitnehmer und das Gefühl einer erlebbaren Selbstwirksamkeit im Arbeitsleben unbestritten.

Mit diesem Schwerpunktheft möchten wir zu einer möglichst breiten Diskussion beitragen, in der offen und ohne Scheuklappen der Status Quo der betriebsverfassungsrechtlichen Regulierung kritisch geprüft und über Änderungen nachgedacht werden kann, die der Wirtschaft und Dienstleistungsgesellschaft gerecht werden. Wir haben unsere Autoren gebeten, in diesem Sinn ihre Vorstellungen zu entwickeln, wie und auf welchem Weg das Betriebsverfassungsrecht modernisiert und für die Betriebspartner wieder attraktiv gemacht werden könnte. Die Ansätze, die unsere Autoren entwickeln, zeigen – so unterschiedlich die Herangehensweise auch ist – vor allem eines: Es besteht definitiv Reformbedarf. Auf dem 75. Deutschen Juristentag wird es daher sicher eine lebhafte und (hoffentlich) fruchtbare Diskussion geben. Die Vielfalt der Ideen unserer Autoren zeigt die große Bandbreite möglicher Reformansätze und soll Sie inspirieren, Ihre eigene Meinung einzubringen.

So Sie also noch nicht angemeldet sein sollten, dieses Thema ist zu wichtig, um nur Zaungast zu sein. Kommen Sie und diskutieren Sie mit. Wir freuen uns auf Sie!

Download

Anzeigen:

NZA Banner
ArbeitsR PLUS Banner

BECK Stellenmarkt

Teilen:

Menü