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Heft 1-2-2026

COP30: Marathonlauf zur Begrenzung der Erderwärmung geht weiter

Wolfgang Häuser

Digitalisierung im Rechnungswesen

Gestaltung, Herausforderungen und Bewertung

Kai A. Bauch und Arthur Posch

Die rapide fortschreitende Digitalisierung macht auch vor dem Rechnungswesen nicht halt. Dieser Artikel beschreibt die aktuell relevantesten Veränderungen der Prozesse und Rollen der Mitarbeitenden im Rechnungswesen. Vor allem werden Gestaltungsmöglichkeiten sowie Herausforderungen für Unternehmen aufgezeigt und einer kritischen Würdigung unterzogen.

Ein Plädoyer für die betriebswirtschaftliche Logistik als universitäres Studienfach

Iris Hausladen

Logistik ist in den vergangenen Jahrzehnten zu einer erfolgskritischen Funktion avanciert, um produzierende Unternehmen, Handel sowie Privatpersonen mit Gütern, aber auch u.a. mit Mobilität zu versorgen. Im volatilen Umfeld mit disruptiven Lieferketten wird dies häufig zu einer komplexen Mammutaufgabe. Jedoch ist die Fachdisziplin Logistik in betriebswirtschaftlichen Studiengängen oftmals unterrepräsentiert. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, warum sie ein Pflichtbestandteil universitärer Ausbildung sein muss.

Pre-owned Trend in der Luxusgüterbranche

Inwiefern können Schweizer Uhrenmarken und Uhrenhändler vom
pre-owned Trend in der Luxusgüterbranche nachhaltig profitieren?

David Kaufmann, Helen-Deborah Maier und Stefan Kull

Der pre-owned Uhrenmarkt kennzeichnet sich durch vielversprechende Markterwartungen, ungewisse Preisentwicklungen und zweigeteilte Meinungen von Experten. Deswegen wird untersucht, inwiefern Schweizer Uhrenmarken und Uhrenhändler vom pre-owned Trend in der Luxusgüterbranche nachhaltig profitieren können. Hierbei werden insbesondere die Herausforderungen bei der Implementierung von pre-owned Angeboten identifiziert sowie detaillierte Erfolgsfaktoren und spezifische Lösungsansätze erarbeitet.

Zur Diskussion über das Renteneintrittsalter in Deutschland

Hubert Schnabel

Rentenpolitik verdient besondere Aufmerksamkeit. Das System der GRV steht im Mittelpunkt politischer Debatten. Ökonomen fordern eine Erhöhung des Renteneintrittsalters verbunden mit aktuarisch korrekten Regelungen. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Probleme mit der Bestimmung des Renteneintrittsalters zusammenhängen. Es werden Vorschläge unterbreitet, die mit einer Zunahme der individuellen Wahlfreiheit des Renteneintritts und einer Abnahme der politischen Einflussnahme verbunden sind.

Die aktuelle Grafik: Warren Buffetts Berkshire Hathaway

Standpunkte: Das Nachhaltigkeitsdilemma der Unternehmung

Zum ehrlichen Umgang mit (kurzfristigen) Trade-offs

Robert Rieg Florian Follert

Nachhaltigkeit gilt heute als unternehmerischer Imperativ – ökologisch geboten, politisch gefordert und zugleich Treiber des Unternehmenserfolgs. In der Praxis dürften hingegen viele Betriebe mit Zielkonflikten konfrontiert sein. Diese entstehen durch Investitionsbeträge, technologische Grenzen und strategische Unsicherheit. Dieser Beitrag beleuchtet den Trade-off zwischen ökologischer Nachhaltigkeit und ökonomischem Erfolg. Dabei wird deutlich: Nachhaltiges Wirtschaften ist kein Selbstläufer, sondern mit realen Opportunitätskosten verbunden. Wettbewerb und regulatorische Eingriffe erzeugen zusätzliche Dynamiken, die kooperatives Verhalten erschweren oder Fehlanreize setzen können. Anstatt auf idealisierte Win-Win-Versprechen zu vertrauen, erscheint ein ehrlicher Umgang mit dem Nachhaltigkeitsdilemma geboten.

Gesetze, Effekte, Theoreme: EU-Rohstoffpartnerschaften

Britta Kuhn

Die Europäische Kommission hat seit 2021 mit 14 Drittstaaten Abkommen geschlossen, die zu einer sicheren Versorgung mit Batterien und Magneten beitragen sollen. Alle Vereinbarungen planen, gemeinsam nachhaltige Wertschöpfungsketten für diesbezüglich knappe Rohstoffe zu entwickeln. Ihre Erfolgsaussichten unterscheiden sich jedoch stark.

Das aktuelle Stichwort: KI-Fatigue: Zwischen Tempo und Trägheit

Elisa Konya-Baumbach

KI-Fatigue beschreibt die mentale Überforderung durch den rasanten Fortschritt und die wachsende Präsenz Künstlicher Intelligenz im (Arbeits-)Alltag. Psychologische Barrieren wie der Status-quo-Bias, Technostress und nostalgische Gefühle verhindern oft eine breite Akzeptanz. Für Unternehmen birgt dies Risiken für die Wettbewerbsfähigkeit. Durch gezielte Aufklärung, aktive Beteiligung und ein menschenzentriertes Change-Management lässt sich das volle Potenzial von KI langfristig ausschöpfen. 

Informationen für Studium und Beruf: future concepts bremen

Transferintegrierte Lehre in der Betriebswirtschaftslehre

Jörg Freiling und Leon Marquardt

Die wirtschaftswissenschaftliche Lehre sieht sich vor der Herausforderung, eine Balance zwischen Wissenschaft und Praxis im Studium zu schaffen. Studierende sollen nicht nur akademische Fähigkeiten erlangen, sondern sie in Unternehmenskontexten anwenden können. „future concepts bremen“ setzt hier an: Als transferintegriertes Lehrformat verbindet es akademische Ausbildung mit unternehmerischer Praxis und fördert somit die Zusammenarbeit zwischen Universität, Studierenden und Wirtschaft.

Informationen für Studium und Beruf: 1925 – Auftakt zur Absatzlehre

Lars Wächter

Das Jahr 1925 markiert aus marketinghistorischer Sicht einen Epochenbeginn in Deutschland, der sich auf literarischer und institutioneller Ebene manifestiert: Franz Findeisen kämpft in Leipzig für den Aufbau seines Instituts für Absatzforschung und veröffentlicht seine „Absatztheorie“; in Nürnberg eröffnet Wilhelm Vershofen sein Institut und Erich Schäfer publiziert seine Schrift zur Marktbeobachtung; Fritz Moses berichtet aus der Praxis über „moderne Geschäftsmethoden“ in den USA.

WiSt-Fallstudie: Fallstudie zur Anwendung entscheidungsorientierter Prinzipien im Target Costing

Teil 1: Problemstellung

Marcel Röser

Zahlreiche Themenfelder, die im Controlling akut erscheinen, sind den absatznahen Funktionen zuzuordnen, zumal dieser betriebliche Teilbereich einen unmittelbaren Betriebserfolg erhoffen lässt. Daher erfreut sich gerade ein marktorientiertes Controlling großer Beliebtheit. Zudem hat das Controlling darauf zu achten, dass die Prinzipien des entscheidungsorientierten Rechnungswesens eingehalten werden. Diese, zu den koordinativen Führungsfunktionen gehörende Aufgabe nimmt gerade bei neuartigen und beliebten Instrumenten, wozu sicherlich das Target Costing gezählt werden kann, einen hohen Stellenwert ein. Hierbei ist ein differenzierter Blick hinter die Fassaden zu richten, um präzise Aussagen über die praktische Anwendbarkeit und potenzielle Anwendungsbeschränkungen der Methodik treffen zu können. An dieser Stelle setzt diese Fallstudie an, die Ansatzpunkte im Target Costing analysiert und in vergleichender Weise einordnet.

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