Logo

Menü

Heft 7-8/2020

Künstliche Intelligenz und menschliche Freiheit: Mehrwert oder Einschränkung?

Johannes Jahn

Crowdinvesting

Andreas Oehler

Die digitale Welt schafft mit der internetbasierten Kredit- und Wagnisfinanzierung (Crowdfunding) ein Spektrum neuer Formen der Projektfinanzierung. In Bezug auf Risiken, Wertentwicklung und Kosten beim Crowdinvesting zeigen empirische Analysen, dass bestehende Verbraucherinformationen nicht genügen. Es bedarf einer wesentlich verbesserten präventiven Regulierung, um Anlagekatastrophen zu vermeiden. 

Risikobeurteilung mit Szenarioanalyse, Sensitivitätsanalyse oder Simulation?

Matthias Graumann

Unternehmerische Entscheidungen sind im Regelfall riskant. Um das Ausmaß des Risikos deutlich zu machen, hat sich in der Praxis die Anfertigung von Szenarioanalysen durchgesetzt. Damit jedoch werden vorliegende Risiken systematisch unterschätzt. Bei wichtigen Entscheidungen sollte besser eine Sensitivitätsanalyse oder eine Simulation durchgeführt werden.

Word-of-Mouth-Kommunikation im Rahmen der Rekrutierung von Personal

Rouven Kollitz und Stefan Süß

In einem sich verschärfenden Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte spielt arbeitsbezogene Word-of-Mouth-Kommunikation zunehmend eine wichtige Rolle für die Gewinnung von Mitarbeitern. Der Beitrag gibt einen Überblick über das Konzept der Word-of-Mouth-Kommunikation sowie deren Formen, Ursachen und Wirkungen im Rahmen der Rekrutierung von Personal.

Quantitative Easing in der Eurozone

Leef H. Dierks und Leif Hase

Mit nur 1,3 % blieb die EA-19 HVPI-Inflation 2019 weit hinter dem 2,0 % Ziel der EZB zurück. Bisher ergriffene, unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen wie das €2.600 Mrd. umfassende APP zeigten nicht den gewünschten Erfolg. Dieser Beitrag untersucht, inwiefern sich die EZB zwecks Stimulierung von Inflation und BIP-Wachstum an den Aktienkäufen der BoJ orientieren sollte. Erste Ergebnisse zeigen, dass diese Maßnahme lediglich zu einem Anstieg der sog. Asset Price Inflation führt, welche letztlich die Finanzstabilität und die Normalisierung der Geldpolitik gefährdete.

Die rentenversicherungsrechtliche Schutzklausel funktioniert nur approximativ richtig

Uwe Schätzlein

Rechnerisch veranlasste Rentenminderungen werden nicht umgesetzt, sondern von der Schutzklausel aufgefangen und mit künftigen Rentensteigerungen verrechnet. Die gesetzlichen Berechnungsvorschriften bieten in einem Punkt aber eine nur approximativ richtige Lösung. Nach Darlegung der Funktionsweise der Schutzklausel wird die Approximation ergründet, des Weiteren eine exakte, konsistente Berechnungsalternative vorgestellt und abschließend die Bedeutung des Approximationsfehlers theoretisch und empirisch herausgearbeitet.

Kurz erklärt von Thomas: Thomas erklärt den Kobra-Effekt

Thomas Ammon und Jörg Dommel

Die aktuelle Grafik: Top 3-Warengruppen für Geschenke in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden

Felix Horstmann

Pro & Contra: Das Schweden-Modell im Kampf gegen Covid-19

Stefan Homburg und Albrecht Ritschl

Die ganze Welt kämpft seit dem Frühjahr gegen ein Virus namens SARS-CoV-2. Es hat blitzschnell zu allergrößten Verwerfungen geführt. In Ländern wie Italien ist das Gesundheitssystem kollabiert. In der Folge wurden Grenzen und Geschäfte dichtgemacht, Schulen geschlossen und Ausgangssperren verhängt. Viele Regierungen haben entschlossen auf die Corona-Krise reagiert, manche Staatschefs zogen es vor, das Virus zu ignorieren. Und dann gab es noch die Schweden, die die Pandemie sehenden Auges ohne einen Shutdown überstehen wollten. Darüber, ob ihnen das gelungen ist, sind die Ökonomen Stefan Homburg und Albrecht Ritschl unterschiedlicher Meinung.


Gesetze, Effekte, Theoreme: Ist das Monopol mit vollständiger Preisdifferenzierung Pareto-optimal?

Achim Lerch

Bezüglich der Paretoptimalität des Monopols mit vollständiger Preisdifferenzerung bestehen nach wie vor Missverständnisse, die der vorliegende Beitrag auszuräumen versucht.

Das aktuelle Stichwort: Peer-to-Peer-Ökonomie

Petra Ritzer-Angerer

Die Peer-to-Peer-Ökonomie ist die Vision einer Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die den Kapitalismus zukünftig ablösen könnte. Peer-to-Peer-Netzwerke waren ursprünglich eine Innovation der Informatik. Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich aus ersten Programmierungen die Sharing Economy entwickelt. Diese stellt eine Zwischenstufe in der Entwicklung hin zu einer echten Peer-to-Peer-Ökonomie dar.

Das aktuelle Stichwort: Organisationale Identität

Jack K. Bramlage und Ewald Scherm

Identität gibt Mitglieder einer Organisation Orientierung und beeinflusst deren Handlungen. Um dies jedoch für die Organisation nutzbar zu machen, muss die Identität einer Organisation aktiv entwickelt werden. Dies ist aufgrund verschiedener Einflussfaktoren und Wechselwirkungen kein leichtes Unterfangen.

Informationen für Studium und Beruf: Zur ökonomischen Wirkung von Auszeichnungen im Hochschulstudium

Florian Follert

Zahlreiche Studien konstatieren eine „Noteninflation“ im deutschen Hochschulstudium, sodass es Grund zu der Annahme gibt, dass die Abschlussnoten eines Studiums ihre ursprüngliche Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen können. Dies kann einerseits zu Motivationsproblemen bei den Studenten und andererseits zu Fehlallokationen am Arbeitsmarkt führen. Der vorliegende Beitrag plädiert für die stärkere Nutzung von Auszeichnungen als Ergänzung. Diese können von Lehrenden an Hochschulen eingesetzt werden, um die aus der „Noteninflation“ resultierende Problematik abzumildern.

WiSt-Fallstudie: Handelsrechtliche Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten - Der Dieselgate-Skandal 
(Teil 2: Lösung)

Katja Rade und Stephan Schöning

Die Lösung bezieht sich auf die in WiSt, Nr. 6/2020 , S. 56 ff. veröffentlichte Fallstudie. In Teil 2 werden zunächst die allgemeinen Kriterien der abstrakten Passivierungsfähigkeit in Verbindung mit dem Dieselgate-Skandal diskutiert und die daraus resultierenden unterschiedlichen Zahlungs- und Leistungsverpflichtungen der Volkswagen AG aufgezeigt. In der Lösung zum Aufgabenteil c) erfolgt die Prüfung der drei handelsrechtlichen Ansatzkriterien für Verbindlichkeitsrückstellungen nach § 249 Abs. 1 S. 1 HGB im Zeitablauf unter Verwendung des  Phasenschemas des Dieselgate-Skandals in Tab. 1. Mögliche Unterschiede in der handels- und steuerrechtlichen Betrachtungsweise sind Gegenstand des Aufgabenteils d). Die Fallstudie schließt mit einer kritischen Würdigung der Ergebnisse, die auch die rechnungswesenbezogene Einbindung der Volkswagen AG in den Volkswagen Konzern umfasst.

Das aktuelle Heft

WiSt 07-2020 Titel


Anzeigen

Werbebannerlink zur Bestellung im beck-shop

Share:

Menü