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Heft 6/2019

Im Visier: Brexit – Austrittschaos ohne Ende?

Dieter Smeets

Wertstrom – Wertstrommethode – Wertstrommanagement
Wie der Wertstrom systematisch definiert, analysiert und optimiert werden kann und welche Vorteile Wertstrommanagement bietet

Andreas Lugert und Herwig Winkler

Der Wertstrom wird definiert als die Summe aller Wertobjekte. Die Wertstrommethode ist als elementarer Bestandteil des Toyota-Produktionssystems in produzierenden Unternehmen weit verbreitet. Im Fokus stehen dabei Gestaltung und Optimierung des Wertstroms. Durch systematische Anwendung der Methode werden Verschwendungen identifiziert, Optimierungspotentiale aufgedeckt und die Produktivität gesteigert.

Nachfragesteuerung im Online-Lebensmittelhandel

Robert Klein, Jochen Mackert und Claudius Steinhardt

Der Online-Lebensmittelhandel ist ein innovatives Geschäftsmodell, das sich durch geringe Margen und einen kostenintensiven Lieferservice auszeichnet. Daher sind effiziente Lieferpläne für die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend. In Literatur und Praxis werden vier Mechanismen zur Nachfragesteuerung unterschieden, um Einfluss auf das vom Kunden gewählte Belieferungszeitfenster zu nehmen und dadurch möglichst gewinnmaximale Lieferpläne zu generieren.

Die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers Agency-Konflikte und Quasi-Renten Ansätze

Claudia Langbauer und Felix Niggemann

Dieser Beitrag gibt einen Überblick über Agency-Konflikte im Veröffentlichungsprozess von Unternehmensinformationen. Der Fokus liegt hierbei auf der Bedeutung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers in Bezug auf die Glaubwürdigkeit von Unternehmenspublizität. Anhand von ausgewählten Quasi-Renten Ansätzen werden Überlegungen zur Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und zu Agency-Konflikten verdeutlicht.

Klimawandel und Finanzmarktstabilität

Joachim Weeber

Der Klimawandel ist im politischen und wirtschaftlichen Fokus. Bezogen auf den Finanzmarkt sind die Auswirkungen des Klimawandels dagegen eher ein neues Thema. Dieser Artikel zeigt zunächst die grundsätzlichen Risikokategorien auf, die mit dem Klimawandel verbunden sind. Schließlich wird auf denkbare mikro- und makroprudenzielle Instrumente eingegangen, die zur Vermeidung systemischer Risiken für den Finanzmarkt durch den Klimawandel beitragen sollen.

Die Grundrente – ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland?

Alexander Mislin

Dieser Beitrag untersucht, ob die Einführung einer Grundrente ein wirksames Instrument gegen Altersarmut in Ostdeutschland ist. Entgegen der in Teilen der öffentlichen Meinung vorgebrachten These, dass eine hohe Altersarmut in Ostdeutschland vorliegt, kann die statistische Analyse zeigen, dass ostdeutsche Rentner weitestgehend nicht von Altersarmut betroffen sind und im Vergleich zu den westdeutschen Rentnern besser abschneiden.

Die aktuelle Grafik: Menschliches Verhalten in der digitalen Transformation & VUKA-Welt

 

Pro und Contra: Industriestrategie 2030 – Alter Wein in neuen Schläuchen?

Jan Schnellenbach und Oliver Wittke

Die industriepolitischen Pläne namens „Nationale Industriestrategie 2030“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier werden derzeit kontrovers diskutiert. Stark vereinfacht ausgedrückt sollen nationale Champions entstehen, einzelne Branchen strategisch gefördert und unerwünschte Investoren abgewehrt werden – etwa durch den Aufbau staatlicher Beteiligungsfonds. Der Ökonom Jan Schnellenbach und der Politiker Oliver Wittke sind unterschiedlicher Meinung, ob Altmaiers Vorstoß als alter Wein in neuen Schläuchen zu betrachten ist oder ob er tatsächlich ein großer Wurf werden kann.

Gesetze, Effekte, Theoreme: Externe Effekte in der Umweltökonomie

Karl Heinz Hausner

In der Umweltökonomie führen negative externe Effekte regelmäßig zu Marktversagen. Die Umweltpolitik versucht dem in zweifacher Hinsicht zu begegnen: Erstens durch die Erhebung von staatlichen Umweltsteuern und zweitens durch handelbare Emissionszertifikate. Da Umwelt ein internationales öffentliches Gut darstellt, können nationalstaatliche Lösungen nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen.

Das aktuelle Stichwort: Business Ökosystem Design

Michael Lewrick und Patrick Link

Was wäre, wenn... alle Informationen, Daten, Eigentumsrechte, und Geldwerte in dezentralen Strukturen sicher, kostengünstig und nachvollziehbar übertragen werden könnten? Die Antwort könnte lauten, es entstehen neue Geschäftsmodelle und Marktopportunitäten. Bestehende Marktteilnehmer verlieren dadurch ihre Daseinsberechtigung. überleben möchte, muss sich jetzt verändern, denn aktuell werden die Wertströme neu definiert. Blockchain-Technologie lässt über alle Branchen hinweg radikale Innovationen zu und innovative Start-ups und Unternehmen setzen zunehmend auf eine neue zentrale Fähigkeit – das (Re-)Design von Business Ökosystemen. 

Das aktuelle Stichwort: Deutschlands Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2038: Notwendig, aber nicht hinreichend

Wolfgang Häuser

Nach zähen Verhandlungen hat die Kohlekommission Ende Januar 2019 ihren Abschlussbericht vorgelegt. Aus diesem werden sowohl die wichtigsten Punkte vorgestellt, als auch die sich daraus ergebenden Hausaufgaben für Politik und Wirtschaft skizziert – sowie die möglichen ökonomischen Folgen für Stromverbraucher und die vom konkreten Ausstieg Betroffenen in den Braunkohlerevieren und in den Kohlekraftwerken. Vor dem Hintergrund des Pariser Klimaprotokolls sind ambitioniertere klimapolitische Ziele und Maßnahmen unerlässlich. Daher dürfte ein früherer Ausstieg aus der Kohleverstromung als 2038 unumgänglich sein.

Informationen für Studium und Beruf: Networking im Studium

Doris Brenner

In diesem Aufsatz erfahren Sie, warum Networking eine wesentliche Kompetenz ist und wie Sie ein zuverlässiges Netzwerk aufbauen können. Je früher Sie mit diesen Aktivitäten beginnen, desto besser werden Sie in der Lage sein, interessante Jobs zu finden und Ihre Karriere zu beschleunigen. Die Erfahrung zeigt, dass Menschen, die in ihrem beruflichen Umfeld gut vernetzt sind, erfolgreicher sind und Hindernisse viel leichter überwinden.

WiSt-Fallstudie: Verbesserung des Produktionssystems mit der Wertstrommethode
Teil 1: Ausgangssituation und Aufgaben

Andreas Lugert und Herwig Winkler

Mit der Wertstrommethode lassen sich Produktivität und Effizienz des Produktionssystems steigern. Dies geschieht durch Schaffung von Transparenz und Aufdeckung möglicher Optimierungspotentiale. Die Fallstudie zeigt, wie die Methode systematisch anzuwenden ist und welche Erfolge sich durch sie erzielen lassen. Außerdem wird die Notwendigkeit eines fortwährenden Wertstrommanagements deutlich.

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WiSt 06-2019 Titel


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