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Heft 10/2019

Im Visier: Negativzinsen unterwandern das Vertrauen in den Rechtsstaat

Gunther Schnabl

Künstliche Intelligenz: Erscheinungsformen, Nutzungspotenziale und Anwendungsbereiche

Bernd B. Wirtz und Jan C. Weyerer

Künstliche Intelligenz bietet ein erhebliches Chancenpotenzial und erfasst als Querschnittstechnologie zunehmend alle Branchen und Lebensbereiche. Der Beitrag stellt die wichtigsten Erscheinungsformen künstlicher Intelligenz dar und beschreibt deren Nutzungspotenziale und Anwendungsbereiche in unterschiedlichen Branchen.

Institutional Voids als Problem internationaler Unternehmenstätigkeit in Emerging Markets

Michael-Jörg Oesterle und Elena Weikum

Bereits seit einigen Jahren ist eine steigende weltwirtschaftliche Bedeutung von Emerging Markets zu verzeichnen. Der vorliegende Beitrag geht auf die Relevanz spezifischer institutioneller Rahmenbedingungen in diesen Märkten ein und gibt einen Überblick über mögliche Strategien für westliche Unternehmen zum Umgang mit diesen Rahmenbedingungen.

Basiszinssatzermittlung in der Bewertungspraxis - Kritische Analyse vor dem Hintergrund von Theorie und IDW-Empfehlungen

Nils Helms

Der erste Teil des Beitrags analysiert die theoretischen Ansätze und IDW-Empfehlungen zur Basiszinssatzermittlung. Darauf aufbauend wird die Basiszinsermittlung gemäß IDW mit der theoretischen Perspektive verglichen. Im zweiten Teil des Beitrags wird die Verfahrensweise der Bewertungspraxis analysiert. Dazu werden 214 Gutachten empirisch ausgewertet.

Fairness und die Zahlungsbereitschaft für grünen Strom: Ergebnisse einer experimentellen Erhebung

Mark A. Andor, Manuel Frondel und Stephan Sommer

In vielen Ländern wird die Erzeugung von grünem Strom auf Basis erneuerbarer Energietechnologien subventioniert und die resultierenden Kosten auf die Stromverbraucher umgelegt. In Deutschland tragen die Verbraucher diese Kosten in Form der sogenannten EEG-Umlage, ein Aufschlag auf den Nettopreis für Strom. Davon sind die energieintensiven Industrieunternehmen allerdings weitgehend befreit, eine Ausnahmeregelung, die von vielen Bürgern als unfair empfunden wird. Zur Untersuchung des Zusammenhangs von Fairnessaspekten und der Zahlungsbereitschaft für grünen Strom präsentiert dieser Beitrag die Ergebnisse eines Experiments, das Bestandteil einer Erhebung unter rund 11.000 deutschen Haushalten war.

Ungleichheit und Ungerechtigkeit - Neue Messkonzepte im europäischen Vergleich

Paul Hufe, Andreas Peichl und Marc Stöckli

Einkommensungleichheit ist ein in der Öffentlichkeit heiß diskutiertes Thema. Die gängigen Ungleichheitsmaße sind jedoch wenig informativ, um Aussagen über die Fairness einer gegebenen Einkommensverteilung zu treffen. In diesem Artikel betrachten wir drei verschiedene Fairness-Prinzipien und zeigen, dass normative Bewertungen von Einkommensverteilungen stark von dem jeweilig betrachteten Prinzip abhängen.

Die aktuelle Grafik: Haltung entscheidet

Martin Permantier

Standpunkte: Eroberung des Nutzlosen? Ein Beitrag zur Bewertbarkeit der Forschung

David Stadelmann und Daniel Gottal

Gesetze, Effekte, Theoreme: Die Konfigurationsanalyse in der betriebswirtschaftlichen Forschung

Philipp Clemens Richter

Die Konfigurationsanalyse ist ein wichtiger Bestandteil der betriebswirtschaftlichen Forschung. In den vergangenen Jahren hat sie insbesondere durch eine neue Methode, den mengentheoretischen Ansatz, weitere Bedeutung erreicht. Dieser Beitrag widmet sich den Grundlagen der Konfigurationsanalyse, diskutiert den mengentheoretischen Ansatz und zeigt durch praktische Beispiele auf, wie dieser Ansatz in der Forschung Anwendung findet.

Das aktuelle Stichwort: Online Visual Merchandising (OVM)

Jörn Redler
 

Informationen für Studium und Beruf: Wissenschaftliches Arbeiten - Begründungskompetenz

Volker Schlepütz

Der vorliegende Beitrag schließt eine Lücke in der Vermittlung von Kompetenzen im Rahmen des wissenschaftlichen Arbeitens und zeigt an einfachen Beispielen auf, wie Studierende in wissenschaftlichen Arbeiten mit formal-mathematischen Theorieteilen dem Gutachter ihrer Arbeit gegenüber Begründungskompetenz signalisieren und die Qualität ihrer Arbeit deutlich verbessern können.

WiSt-Fallstudie: Unternehmensbewertung im Rahmen von M&A-Prozessen am Beispiel Bayer/Monsanto

Robert Nothhelfer und Felix Kopp

Trotz theoretisch effizienter Märkte sind Übernahmeprämien von über 30% eher die Norm als eine Ausnahme. Die erwerbenden Unternehmen haben oft Schwierigkeiten ihren Investoren zu erklären, warum diese Prämien gerechtfertigt sein könnten. Diese Fallstudie beabsichtigt, einen Überblick über die gängigen Methoden der Unternehmensbewertung zu geben und den WACC-Ansatz auf den Fall Bayer-Monsanto anzuwenden.

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