2016-06-13 11_04_39-Website Controlling Scribble.pptx [Geschützte Ansicht] - PowerPoint

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Zeitschrift für Controlling

Schwerpunkt: Die Zukunft des Controllings 

Die Rolle und Zukunft der systemgestützten Controlling-Konzeption

Prof. Dr. Thomas Reichmann, Prof. Dr. Ulrike Baumöl und Prof. Dr. Martin Kißler

Die Integration von Fachkonzept und IT-Lösung ist heute mehr denn je erfolgskritisch. Die in diesem Beitrag vorgestellte systemgestützte Controlling-Konzeption ist die fachliche Basis für eine konsequente Umsetzung in angemessenen IT-Lösungen, denn so werden gleichermaßen erfolgs- und risikobezogene Informationen berücksichtigt und die Qualität der dem Management zur Verfügung stehenden Informationen deutlich verbessert.

Controlling und Unternehmensethik

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Ulrich Küpper und Prof. Dr. Philipp Schreck

Controlling und Unternehmensethik haben mehr miteinander zu tun, als gemeinhin anerkannt. Der vorliegende Beitrag zeigt anhand einiger Beispiele auf, wie sich beide Disziplinen jeweils in ihren eigenen Aufgaben unterstützen können. Dabei leistet das Controlling einen Beitrag bei der Abstimmung unterschiedlicher Wertevorstellungen im Führungssystem und trägt zu einer besseren Implementierung des Zielsystems in betriebliche Entscheidungsprozesse bei. Die Unternehmensethik stellt umgekehrt empirische Erkenntnisse zu menschlichem Entscheidungsverhalten bereit, die für das Controlling bei der Gestaltung von Anreiz- und Informationssystemen von hoher Relevanz sind.

Pro Forma-Ergebnisse im Value Reporting von DAX und MDAX – Änderungsbedarfe durch die neuen ESMA-Leitlinien zu Alternativen Leistungskennzahlen?

Prof. Dr. Franca Ruhwedel, Pascal Hemmersbach und Philipp Mosch

Mit dem Inkrafttreten der „ESMA-Leitlinien alternative Leistungskennzahlen (APM)“ im Juli 2016 steht das Thema der sog. Pro Forma-Kennzahlen erneut im Fokus. Eine Untersuchung der DAX- und MDAX-Geschäftsberichte des Jahres 2015 machte deutlich, dass über 90% der publizierten Pro Forma-Kennzahlen besser ausfallen, als die korrespondierende, nicht-adjustierte Größe. Die Ergebnisse zeigen, dass die ESMA-Leitlinien für viele Unternehmen Anpassungsbedarf auslösen werden. Im Hinblick darauf sollte die performancebezogene Unternehmensberichterstattung außerhalb des Jahresabschlusses auf die neuen ESMA-Leitlinien einer kritischen Analyse unterzogen werden.

BI-gestütztes Personalcontrolling für Gesundheitsbetriebe

Maik Drozdzynski

Die Ökonomisierung der medizinischen Leistungserstellung schreitet voran. Die Unternehmensführung ist gefordert, sowohl wirtschaftliche Ziele als auch das Patientenwohl als Oberziel gleichsam im Fokus zu behalten. Wie ein BI-gestütztes Personalcontrolling freie Potenziale entfaltet, ohne am Patienten sparen zu müssen, zeigt dieser Artikel auf. Dabei sind Investitionen im Aufbau von Business Intelligence-Strukturen mit homogener Datenbasis unumgänglich.

COMPACT

Controlling bei Koopkurrenz: Steuerungsmöglichkeiten einer paradoxen Interaktionsform

Jürgen Schmelting und LauraWermeling

WISSEN

Supply-Chain-Risikomanagement von Arzneimittelherstellern: Der Einfluss des Supply-Chain-Managements auf Arzneimittel-Lieferunfähigkeiten und Arzneimittel-Rückrufe

Dr. Andreas Aschenbrücker

Arzneimittel-Lieferunfähigkeiten und -Rückrufe stellen Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung dar. Beide Ereignisse haben in den vergangenen Jahren stetig zugenommen und sind in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt. Dieser Artikel thematisiert den Einfluss, den das Supply-Chain-Management des Arzneimittelherstellers auf das Eintreten dieser beiden Risiken hat. Eine niedrige vertikale Integration und eine komplexe Supply-Chain führen zu einer höheren Gefahr, dass Lieferunfähigkeiten und Rückrufe eintreten. Ein effizientes Supply-Chain-Management mit geringen Beständen und einer Prozessgestaltung nach Lean-Prinzipien verringern dagegen das Eintreten beider Risiken. 

Integrierte Unternehmenssteuerung mit Balanced Scorecard und Strategy Map bei SOKA-BAU

Dirk Knauer, Stefan Stark, Stephan Jansen und Norbert Schleicher

Dieser Artikel zeigt am Beispiel eines führenden Unternehmens der Versicherungsbranche bzw. der Sozialkassen, wie sich die Balanced Scorecard angesichts wachsenden Drucks aufgrund regulatorischer Anforderungen und digitaler Transformation als geeignetes umfassendes Steuerungswerkzeug des Managements beweist. Durch die Hervorhebung der Prozessebene sind beispielsweise die Ansatzpunkte für die praktische Umsetzung strategischer Maßnahmen ständig präsent, was die kontinuierliche Verbesserung auf allen Ebenen unterstützt. Außerdem ermöglicht die radikale Vereinfachung des Geschäftsmodells auf der Metaebene die Entwicklung neuer strategischer Steuerungskennzahlen.

Messung der Dienstleistungsqualität im Controlling durch SERVQUAL

Dr. Bianca Drerup, Prof. Dr. Andreas Wömpener und Marcel Zokoll

Obwohl die Leistungsbewertung zu den Kernaufgaben des Controllings gehört, ist das Controlling selbst selten Gegenstand dieser Prüfung. Dieser Beitrag stellt ein Verfahren zur Messung der von den Stakeholdern erfahrenen Dienstleistungsqualität im Controlling vor. Basierend auf der branchenübergreifenden SERVQUAL-Methode und den Spezifika interner Dienstleistungen wird ein Controlling-spezifischer Fragebogen entwickelt, der die vom Controlling wahrgenommenen Aufgaben abbildet.

IM DIALOG

10 Jahre CFO bei der Dürr AG

Prof. Dr. Burkhard Pedell im Gespräch mit Ralph Heuwing

LEXIKON

Hockey-Stick-Effekt

Umschlag Controlling Heft 4 2017




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