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Zeitschrift für Controlling

Schwerpunkt: Steuerung von Assets und Fixkosten

Investitions- und Anlagencontrolling im Mittelstand: Tradierte Instrumente auf dem Prüfstand

von Wolfgang Becker und Patrick Ulrich

Das Investitions- und Anlagencontrolling hat im deutschen Mittelstand aufgrund der traditionellen industriellen Prägung eine hohe Bedeutung. Angesichts der Digitalisierung sowie der stärkeren Dienstleistungsorientierung in der Unternehmenspraxis geht dieser Artikel der Frage nach, inwieweit das tradierte Controlling-Instrumentarium des Mittelstands für aktuelle Herausforderungen noch geeignet ist. Dabei wird deutlich, dass mittelständische Unternehmen ihr Controlling-Verständnis unbedingt überprüfen sollten.

Vorausschauendes Asset Controlling mittels Allgemeiner Rentenbarwertfaktoren - Dargestellt am Beispiel der Wasserwirtschaft

von Jörg Wilde

In der anlagenintensiven und langfristig orientierten Wasserwirtschaft steht das Zusammenwirken von Instandhaltung und Reinvestition im Fokus des Asset Controllings. Dieser Artikel unterzieht für einen gewachsenen Kläranlagenbestand Zentralisierungs-, Standardisierungs- und lebensdauerverlängernde Instandhaltungsstrategien einem vorausschauenden Asset Controlling. Anhand strategietypischer Instandhaltungs- und Reinvestitionszahlungsverläufe lassen sich die Barwerteffekte mit dem neuen Instrument der Allgemeinen Rentenbarwertfaktoren direkt quantifizieren. Damit steht ein über die Wasserwirtschaft hinaus anwendbares Instrumentarium für das Asset Management und Controlling zur Verfügung.

Instandhaltungscontrolling im Zeitalter von Industrie 4.0

von Iris Hausladen

Die fortschreitende Digitalisierung der industriellen Fertigung verändert die Ressourcenstruktur und -charakteristik von produktivem Anlagevermögen nachhaltig. In diesem Beitrag wird ein Metamodell für ein anforderungsgerechtes Controlling der Anlageninstandhaltung im Zeitalter von Industrie 4.0 skizziert sowie ein Vorgehensmodell zur praktischen Umsetzung des Konzeptes aufgezeigt. Ziel ist, dass das Instandhaltungscontrolling mit dem Anlagenstandard in technologischer Hinsicht harmonisiert und gleichzeitig eine „Überdosierung des Systems“ vermieden wird.

Benchmarking in der Instandhaltung: Warum wir mehr Konflikte brauchen

von Frank Uwe Hess

Benchmarking ist eine seit vielen Jahren erfolgreich verwendete Methodik, um die Leistungsfähigkeit von Organisationseinheiten messen und bewerten zu können. In der Instandhaltung hilft Benchmarking dabei, die Effektivität und Effizienz wesentlicher Arbeitsprozesse zu vergleichen. Dieser Artikel skizziert die Notwendigkeit des Benchmarkings, definiert ausgewählte Hauptkennzahlen und geht dabei auch auf typische Probleme bei der Umsetzung eines Benchmarking-Projekts ein.

Compact

Adoption of Controlling Standards in Business Practice: Results of an International Study

von Ronald Gleich, Mike Schulze und Philipp Thiele

Trotz eines überproportionalen Wachstums ist es der CERATIZIT-Gruppe durch die konsequente Einführung eines durchgängigen und standardisierten Controlling-Konzeptes gelungen, Transparenz und Steuerbarkeit über den Konzern zu erhalten und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen. Dabei wurde insbesondere das Spannungsfeld aus zentralen und lokalen Anforderungen gelöst.

Wissen

Digitalisierung ante portas: Die Veränderung des Controllings im Spiegel der dritten WHU-Zukunftsstudie

von Utz Schäffer und Jürgen Weber

Die Digitalisierung hat auch das Controlling erreicht. Die dritte WHU-Zukunftsstudie identifiziert zehn Zukunftsthemen des Controllings und vergleicht die Ergebnisse mit den Studien der Jahre 2011 und 2014. Dabei zeigt sich, dass die verschiedenen Facetten des Themas Digitalisierung die Liste der Zukunftsthemen zunehmend dominieren und der wahrgenommene Veränderungsdruck groß ist. Allein: die tatsächliche Veränderung hält sich in den meisten Unternehmen noch in Grenzen.

Kostensimulation oder dynamische Kostenrechnung? Ansätze zur Bewältigung von Komplexität und Volatilität in der Kostenrechnung verarbeitender Unternehmen in Zeiten von Industrie 4.0

von Andre Rinke, Martin Maiwald, Michael Völker und Thomas Günther

Für Unternehmen, die geringe Stückzahlen produzieren, gestalten sich das Kostenmanagement und die kostenorientierte Produktionsplanung und -steuerung (PPS) schwierig. Simulationen können hier Abhilfe schaffen, sind aber aufgrund benötigter Datenqualität und Ressourcen insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) kaum anwendbar. Eine praxistaugliche Alternative, so dieser Artikel, bietet eine dynamische Kostenrechnung. Sie zielt auf eine verbesserte (Nach-)Kalkulation ab und ermöglicht eine kostenorientrierte Produktionsplanung und -steuerung unter monetären Aspekten.

Controller 4.0: Anforderungsprofil des Controllers im digitalen Zeitalter

von Bianca Drerup, Francesco Suprano und Andreas Wömpener

Welche Anforderungen muss ein Controller erfüllen, um das Management auch zukünftig als Business Partner unterstützen zu können? Dieser Frage geht dieser Artikel nach. Dazu wurden 231 Stellenanzeigen börsennotierter Unternehmen analysiert. Die Untersuchung legt das aktuelle Controller-Anforderungsprofil offen und zeigt den Einfluss der Digitalisierung im Zeitablauf. Dabei wird deutlich, dass IT-Kenntnisse kritisch und fehlende Microsoft Excel- sowie SAP-Kenntnisse gar ein Karrierehindernis darstellen können.

Im Dialog

Finanzielle Führung bei der Schweizerischen Post

Klaus Möller im Gespräch mit Alex Glanzmann

Lexikon

Kulturelle Aspekte im Controlling

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