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Redaktionelle Hinweise für die Erstellung von Manuskripten für die BKR


Sie können die BKR-Autorenhinweise als PDF-Datei hier herunterladen (Stand Oktober 2021).

I. Beitragslänge, Rechtschreibung und Formatierung

Manuskripte sind in einem bearbeitungsfähigen Format (doc, docx oder rtf, nicht pdf) an bkr@beck.de zu senden (DIN A 4, 1,5-zeilig, Arial, 12 P; Fußnoten einzeilig 10 P; reguläre Seitenränder). Hervorhebungen im Text sind kursiv und nicht fett zu kennzeichnen. Es ist die neue Rechtschreibung zu beachten. Maßgeblich ist die aktuelle Auflage des Dudens.

Die Manuskriptlänge sollte bei Aufsätzen 50.000 Zeichen und bei Anmerkungen 20.000 Zeichen, jeweils inkl. Leerzeichen sowie Fußnoten, nicht überschreiten.

II. Gliederung und Autorenzeile

Manuskripte sollten durch Zwischenüberschriften (mind. 1 Überschrift pro Manuskriptseite; max. 4 Gliederungsebenen) nach folgendem Schema gegliedert sein: I., 1., a), aa).

Ein Aufsatz sollte mit einem Abstract (6 bis 8 Zeilen) beginnen und mit einer kurzen, prägnanten Zusammenfassung der Ergebnisse enden.

Die Autorenzeile enthält akademische Titel (Prof., Dr.), Vor- und Nachname des Autors sowie weitere juristische Abschlüsse wie insb. den LL.M. Am Ende der Autorenzeile folgt eine mit einem Sternchen versehene Fußnote, in der das Berufsfeld des Autors und Berufsbezeichnungen genannt werden.

III. Zitierweise

Rechtsprechungs- und Literaturhinweise sind bei Aufsätzen in Fußnoten, bei Anmerkungen im Text in Klammern zu setzen. Fußnoten beginnen mit Großbuchstaben (z. B. "Vgl.") und enden mit einem Punkt.

1. Schrifttumsnachweise

Die Zitierweise sollte üblichen Standards entsprechen und vor allem einheitlich sein. Rechtsprechungs- und Literaturhinweise sind bei Aufsätzen in Fußnoten, bei Anmerkungen im Text in Klammern zu setzen. Fußnoten beginnen mit Großbuchstaben (z. B. "Vgl.") und enden mit einem Punkt.

Beispiele für Zitierweise bei Kommentaren und Handbüchern:

  • Palandt/Ellenberger, 77. Aufl. 2018, § 194 Rn. 7.
  • Lang/Weidmüller/Schaffland, GenG, 38. Aufl. 2018, § 41 Rn. 50 ff.
  • MüKoAktG/Habersack, 4. Aufl. 2016, § 101 Rn. 67.
  • Assmann/Schneider/Schneider, WpHG, 6. Aufl. 2012, Vor § 21 Rn. 48.
  • Schimansky/Bunte/Lwowski/Jahn, BankR-HdB, 5. Aufl. 2017, § 114 Rn. 24.
  • BeckOK InvStG/Schlund, 10. Ed. 1.7.2021, InvStG § 4 Rn. 1-59.
  • KassKomm/Seewald, 114. EL Mai 2021, SGB I § 7

Beiträge in Sammelwerken, insbes. Zeitschriften, sind ohne Titel zu zitieren. Bei Zeitschriften folgt kein Komma hinter dem Autorennamen. Die konkrete Randnummer wird ohne Komma mit "Rn." an die Anfangsseitenzahl der Fundstelle angefügt. Sind keine Randnummern vergeben, ist die konkrete Seitenzahl anzugeben. Die konkrete Seite der Fundstelle wird in Klammern nach Angabe Erstseite der Quelle angegeben. Wird auf eine Fußnote oder Randnummer verwiesen, dann entfällt die Nennung der Seitenzahl. Beispiele:

  • Medicus WM 1997, 2333 (2334).
  • Mayer NJW 2021, 345 Rn. 5.
  • Bialowons r+s 2011, 317 (319 ff.).

 

Bei Fest- und Gedächtnisschriften erfolgt keine Nennung der Herausgeber und auch der Titel der Fest- bzw. Gedächtnisschrift und des jeweiligen Beitrags wird nicht genannt.

  • Wacke FS Wiedemann, 2002, 167 (169 ff.).
  • ·v. Craushaar GS Arens, 1993, 19 (29 f.).

Querverweise innerhalb des Beitrags auf bereits zitierte Zeitschriftenaufsätze oder Gerichtsentscheidungen (z.B. in Form von "o. Fn. XYZ" oder "aaO") erfolgen nicht. Diese sind also grundsätzlich auszuschreiben. Der Titel einer mehrfach zitierten Einzeldarstellung kann hingegen bei weiteren Zitaten wegfallen oder schlagwortartig abgekürzt werden. Dann muss aber ein Hinweis auf diejenige Fußnote erfolgen, die den vollständigen Titel enthält. Dabei wird Fußnote mit "Fn." abgekürzt. Beispiel:

  • Ellenberger, Fn. XYZ, § 194 Rn. 7 (für Palandt/Ellenberger, 77. Aufl. 2018, § 194 Rn. 7).

Wir empfehlen dringend die Verwendung der Querverweisfunktion des Textverarbeitungsprogramms.

2. Gerichtsentscheidungen

Gerichtsentscheidungen sind an erster Stelle mit der Fundstelle in der amtlichen Sammlung (soweit vorhanden) zu zitieren, danach mit der Parallelfundstelle in der BKR (soweit vorhanden), ggf. ergänzt durch weitere Parallelfundstellen. Beispiele:

  • BGHZ 191, 119 Rn. 25 ff. = BKR 2011, 514.
  • EuGH ZIP 2013, 1417 Rn. 57 f.
  • OLG Dresden BKR 2018, 380 (382).

3. Materialien und Drucksachen

Materialien werden nach der amtlichen Fundstelle zitiert; die Seitenzahl wird ohne "S." nach Komma an die Nummer angehängt. Sofern über die Anfangsseite hinaus eine konkrete Seite als Fundstelle zitiert wird, wird diese ohne Komma, ebenfalls in Klammern gesetzt. Eine Internetfundstelle wird nicht aufgeführt.

  • BT-Drs. 15/4053, 13
  • BR-Drs. 850/04, 1
  • BT-Drs. 12/5952, 2 (6)

4. Europäische (Sekundär-) Rechtsakte

Nur in Ausnahmefällen zu verwenden, aber immer zulässig ist das Vollzitat. Ist ein Vollzitat nicht nötig, werden Verordnungen, Richtlinien und Beschlüsse mit ihrer vollständigen Nummer unter Hinweis auf EWG, Euratom, EGKS, EG oder EU (bei Verordnungen in Klammern) gekennzeichnet. Für EU-Rechtsakte ab dem 1.1.2015 entfällt der Zusatz "Nr." und die Klammerzitierweise des jeweiligen Kürzels (zB "EU)

  • Vor dem 1.1.2015:
    • VO (EU) Nr. 573/2010
    • RL 2010/35/EU
  • Neue Zitierweise ab dem 1.1.2015:
    • VO (EU) 2015/1
    • RL (EU) 2015/2
    • Beschl. (EU, Euratom) 2015/3

IV. Abkürzungen

Im Text sollen nach Möglichkeit keine Abkürzungen verwendet werden bis auf die allgemein üblichen. In den Fußnoten verwendete Abkürzungen werden ohne Punkte angegeben (hL, iSd, iVm, mwN, aaO, aF.). Beispiele für Zitierweise bei Gesetzen und Regelwerken:

  • § 70 Abs. 3 Nr. 1 WpHG (,,Abs. 3" statt "III", "Nr." statt "Ziff.")
  • § 70 Abs. 4 S. 2 WpHG
  • Nr. 7 AGB-Banken.

 

Weitere gängige Angaben

  • lit. a (ohne Klammer hinter dem Buchstaben) für Buchst. a
  • S. für Satz
  • Hs. für Halbsatz.

Mehrere aufeinanderfolge Paragraphen werden wie folgt zitiert:

  • ·§§ 1, 2, 14 BGB
  • ·§§ 1-3 BGB (Gedankenstrich ohne Leerzeichen)
  • Art. 59-63 Brüssel Ia-VO (nicht: "Artt.")

     

Zahlen werden ab Tausend mit Punkten untergliedert. Einheiten werden von der Zahl mit Leerzeichen getrennt. Bei Währungen werden die internationalen Abkürzungen verwendet.

  • 1.500 kg
  • 5.000 EUR
  • 2.000.000 EUR


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