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Israel: Gericht verbietet Uber

Ein Gericht in Tel Aviv hat Ende November 2017 entschieden, dass der Fahrdienst-Vermittler Uber nicht mehr in Israel operieren darf. Ohne entsprechende Versicherung müsse Uber innerhalb von zwei Tagen seine Dienste in Israel einstellen.


Der Taxifahrerverband und die Taxi-App "Gett" hatten gegen Uber geklagt. Auch das Transportministerium war wegen mangelnder Sicherheit gegen Uber vorgegangen. Uber hatte seit 2016 einen nächtlichen Service im Großraum Tel Aviv angeboten. Später gab es den Dienst täglich 24 Stunden. Uber ist weltweit in mehr als 600 Städten vertreten. Das ursprüngliche Konzept, dass Menschen mit ihren eigenen Autos Fahrgäste für Uber befördern, stieß in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf massiven Widerstand der Taxi-Branche und wurde u. a. in London verboten. In Deutschland ist Uber derzeit nur noch in Berlin und München aktiv.



Weiterführende Links:

Vgl. auch EuGH MMR-Aktuell 2017, 392968 und zu Taxi-Apps Wimmer/Weiß, MMR 2015, 80; KG MMR 2017, 208 (Ls.) und Gruszczyk, MMR-Aktuell 2017, 390649.


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