Datenweitergabe bei Schulwechsel


Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Baden-Württemberg (LfDI), Dr. Stefan Brink, informierte über Datenschutzprobleme im Zusammenhang mit einem Schulwechsel.

Seit dem Schuljahr 2017/2018 müssen die Erziehungsberechtigten z.B. die Grundschulempfehlung vorlegen. Dagegen darf die weiterführende Schule von jedem neuen Schüler nicht die Vorlage der Zeugnishefte der Grundschule verlangen. Die freiwillige Vorlage ist allenfalls im Einzelfall auf Grundlage einer Einwilligung zulässig. Auch darf die weiterführende Schule nicht von jedem neuen Schüler eine Einwilligung verlangen, dass sie mit der Grundschule über den Schüler sprechen darf. Die zu Verwaltungszwecken notwendigen Daten dürfen bei der abgebenden Schule erhoben werden. Notwendige Daten sind Name, Vorname, Anschrift, Geburtsdatum, Schulabschluss (Qualifikation, Ergebnis, Noten maßgeblicher Fächer) oder Klassenstufe und Abgabeschulart. Weitere Daten dürften nur übermittelt werden, wenn diese für die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrags der neuen Schule erforderlich sind.