Microsoft muss bei Datenübertragung nachbessern


Nach Medienberichten hat der baden-württembergische LfDI, Dr. Stefan Brink, Microsoft aufgefordert, Windows 10 hinsichtlich ungeklärter Datentransfers „schleunigst nachzubessern“. Längst bekannte Sicherheitsbedenken seien noch immer nicht behoben.

Microsoft beliefert deutsche Behörden mit Bürosoftware und z.T. sei bereits auch Windows 10, trotz Sicherheitsbedenken, im Einsatz. Nach den Angaben wurde die Landesverwaltung in Baden-Württemberg, ungeachtet der offenen Sicherheitsfragen, darunter auch die Landesdatenschutzbehörde, bereits mit Windows 10 ausgestattet. Die in der Datenschutzbehörde verwendete Hard- und Software werde zwar kontinuierlich geprüft und bewertet, der LfDI könne jedoch keine generelle Freigabe von Produkten mit verbindlicher Wirkung für die Verwaltung insgesamt erteilen. Ein Dienstleister, der den Anforderungen nicht genügen kann oder will, scheide aber künftig aus dem Kreis derjenigen aus, mit denen ein datenschutzrechtlich Verantwortlicher kooperieren kann. Brink betonte, dass jeder Nutzer von Windows 10, wie auch von anderen Betriebssystemen und Anwendungen, die volle Kontrolle und Transparenz über seine Daten haben müsse.