Babes-Bolyai Universität Cluj-Napoca/ZRI

25./26.5.2018: 2. Rumänisch-Deutscher Workshop zum Europäischen Informationsrecht


Zum zweiten Mal veranstalten die Babe?-Bolyai-Universität Cluj-Napoca und das Zentrum für Recht in der Informationsgesellschaft (ZRI) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg einen Rumänisch-Deutschen Workshop zum Europäischen Informationsrecht. Er findet am 25. und 26.5.2018 in Klausenburg statt. Gefördert wird der Workshop von der Deutschen Stiftung für Recht und Informatik (DSRI). Der Workshop dient dem grenzüberschreitenden fachlichen Austausch zwischen rumänischen und deutschen Wissenschaftlern sowie Praktikern aus Justiz, Rechtsanwaltschaft und Unternehmen. Zwischen den Universitäten in Klausenburg und Oldenburg besteht eine langjährige und intensive Zusammenarbeit, die zunehmend wissenschaftlich vertieft wird.

Im März 2017 fand bereits eine erste sehr erfolgreiche zweitägige Konferenz zu „Rechtsfragen im Informationsrecht in Rumänien und Deutschland“ statt. Diskutiert wurden unter anderem neue Entwicklungen des Medien-, IT-Vertrags-, Datenschutz- und Telekommunikationsrechts. Die Ergebnisse des Workshops wurden in einem anschließenden Tagungsband zusammengetragen. Für den kommenden Workshop haben u.a. folgende Referenten zugesagt:

Ass. Prof. Dr. Alexis Daj (Uni Kronstadt) – DAOs und Blockchain-Technologien, RAin Carmen Lupsan (Stalfort) – Blockchain und DSGVO, RAin Michaela Braun-Noviello, LL.M. – Rumänisches IT-Vertragsrecht und Immaterialgüterrecht, Dr. Sebastian J. Golla (Universität Mainz) – RoboCop-Software im Social Web sowie Dr. Dennis‐Kenji Kipker (Universität Bremen) und Dipl.‐Ing. Sven Müller (VDE e.V.), die zum Thema Cybersecurity in Deutschland und in Europa: Rechtliche Regulierung und technische Realisierung vortragen werden.

Weitere Vorträge werden sich mit völkerrechtlichen Fragen der Blockchain auseinandersetzen (David Saive), der Regulierung von Algorithmen (RA Boris Reibach, LL.M.), kartellrechtlichen Besonderheiten des Informationsaustauschs (RA Sebastian Louven) sowie der Wifi4EU-Initiative (RA Dr. Matthias Baumgärtel). Die Konferenzsprachen sind deutsch und englisch.

Weitere Informationen sind hier abrufbar.