Wolfgang Kuntz

Bitkom: Geldtransfer mit dem Smartphone macht Kleingeld überflüssig


Kleinere Geldbeträge lassen sich mittlerweile problemlos von einem Smartphone zum anderen transferieren. Verschiedene Anbieter bieten solche sog. Peer-to-Peer-Bezahllösungen an, bei denen der fällige Betrag auf den Cent genau einfach vom eigenen Konto abgebucht wird, ohne dass auch nur eine Münze den Besitzer wechselt.

Jeder siebte Bundesbürger (15%) kann sich vorstellen, einen solchen digitalen Geldboten zu nutzen oder hat dies schon einmal getan. 9% haben sich dazu noch keine Meinung gebildet. Jeder Fünfte (21%) glaubt, dass er auf einen solchen Dienst eher nicht zurückgreifen wird, mehr als jeder Zweite (56%) sagt er würde ihn auf keinen Fall nutzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.009 Bundesbürgern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Nach Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder setzt vor allem die Finanzbranche stark auf digitale Innovationen. Sie sei Vorreiter in der Kooperation mit Start-Ups. Gleichzeitig gibt es im Finanzsektor besonders viele innovative Gründungen, die traditionelle Geschäftsmodelle mit digitalen Alternativen ersetzen wollen.

Wolfgang Kuntz ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht in Saarbrücken.