IDW veröffentlicht RS HFA 40 zu Impairments


IRZ, Heft 7/8, Juli/August 2015, S. 275

Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) hat am 2. Juni 2015 die Stellungnahme zur Rechnungslegung IDW RS HFA 40: Einzelfragen zu Wertminderungen von Vermögenswerten nach IAS 36 veröffentlicht. Zu den erörterten Einzelfragen zählen u.a. folgende Themen:

 

  • Identifizierung von möglicherweise wertgeminderten Vermögenswerten: Anhaltspunkte für eine Wertminderung,
  • Schätzung der künftigen Zahlungsströme im Rahmen der Ermittlung des Nutzungswerts: Berücksichtigung von Overheadkosten, Erweiterungsinvestitionen, Ertragsteuern, Zahlungen in Fremdwährung etc.,
  • Bestimmung des Kapitalisierungszinssatzes bei der Berechnung des Nutzungswerts,
  • Abgrenzung zahlungsmittelgenerierender Einheiten,
  • Behandlung von Rückstellungen für Altersversorgung und des net working capital bei der Werthaltigkeitsprüfung,
  • Allokation und Reallokation des Geschäfts- oder Firmenwerts.

 

Die Verlautbarung bietet auch Hilfe beim Wertminderungstest für zahlungsmittelgenerierende Einheiten mit Geschäfts- oder Firmenwert und nicht beherrschenden Anteilen. Das IFRS Interpretations Committee war zwar um Klärung verschiedener Fragen aus diesem Themenkreis gebeten worden, hatte jedoch die Bearbeitung abgelehnt. Außerdem geht das Papier auf die Werthaltigkeitsprüfung für assoziierte Unternehmen ein.

Die Stellungnahme zur Rechnungslegung steht wie alle derartigen Veröffentlichungen des IDW unter dem Vorbehalt, dass durch den IASB oder das IFRS IC keine abweichenden Auffassungen geäußert werden. Sie wurde in den IDW Fachnachrichten 6/2015 veröffentlicht.