Standardisierungsvertrag zwischen Bundesministerium der Justiz und DRSC


IRZ, Heft 1, Januar 2012, S. 15

Am 2. Dezember 2011 hat das Bundesministerium der Justiz mit dem Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. einen neuen Standardisierungsvertrag unterzeichnet. Dies war notwendig geworden, da im Zuge der Neuorganisation des DRSC der bisherige Vertrag vom DRSC gekündigt worden war.

Die im Standardisierungsvertrag aufgeführten Rechte und Pflichten der beiden Vertragsparteien bilden die Grundlage für die zukünftige Facharbeit des DRSC. Dabei wurde auch die neu in die Satzung des Vereins aufgenommene Berücksichtigung des gesamtwirtschaftlichen Interesses im Standardisierungsvertrag festgeschrieben.

Mit der Unterzeichnung des Vertrags ist die Neuausrichtung der Standardsetzung in Deutschland und der Zusammenarbeit des DRSC mit dem IASB weitgehend abgeschlossen. Der Verein wird mit Beginn des Jahres 2012 seine Arbeit in der neuen Struktur, insbesondere in den beiden Fachausschüssen HGB und IFRS (vgl. auch IRZ-News 12/2011, S. 513), aufnehmen.

Der Standardisierungsvertrag steht auf der Internet-Seite des DRSC zum Download zur Verfügung. (www.standardsetter.de/drsc)