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Brandenburgisches Justizministerium eröffnet "E-Justiz Showroom"

Wie wird künftig im Zeitalter der Digitalisierung in Brandenburg Recht gesprochen? Eine Antwort darauf gibt der E-Justiz Showroom bei dem Zentralen IT-Dienstleister der Justiz des Landes Brandenburg (ZenIT). In dem Showroom können sich ab dem 16.06.2017 Richter- und Personalvertretungen sowie interessierte Justizbeschäftigte über die künftig zum Einsatz kommende elektronische Akte informieren.

Pilotphase des elektronischen Informationsportals beginnt im Herbst

Voraussichtlich ab November diesen Jahres soll die im Länderverbund entwickelte elektronische Akte – elektronisches Informationsportal (eIP) – in zwei Zivilkammern des Landgerichts Frankfurt (Oder) und ab Mitte 2018 in einer Fachgerichtsbarkeit pilotiert werden. Nach erfolgreichem Abschluss dieser Phase soll die elektronische Akte schrittweise an allen Gerichten des Landes Brandenburg zum Einsatz kommen. Ziel ist es, die Einführung bis zum 31.12.2025 abzuschließen.

Portal ermöglicht interaktives Zusammenwirken elektronischer Eingänge

Das elektronische Integrationsportal (eIP) bietet laut Justizministerium Brandenburg eine an die Arbeitsabläufe der Justiz angepasste, funktionale und ergonomische Anwenderoberfläche. Es ermögliche das interaktive Zusammenwirken von elektronischen Eingängen, elektronischen Akten, Fachanwendungen, Textsystem, juristischer Fallbearbeitungssoftware und weiteren für die tägliche Arbeit benötigten Spezial- und Standardprogrammen. Zudem könnten die künftig am Arbeitsplatz und im Gerichtssaal zum Einsatz kommenden Geräte wie Monitore, Hybrid-Laptop, Matrixanlage, Scan-Technik und Signaturkomponenten ersten Tests unterzogen werden.

Aus der Datenbank beck-online

Begemann/Pöhlmann, Ein Jahr E-Akte beim Landgericht Landshut – ein Erfahrungsbericht, DRiZ 2016, 132

Bernhardt, Die deutsche Justiz im digitalen Zeitalter, NJW 2015, 2775

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 16. Juni 2017 .

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