Zu wenig Glasfaseranschluss in Deutschland


Aus einer Antwort der Bundesregierung (BT-Drs. 19/5761) geht hervor, dass deutschlandweit 8,5% der Haushalte über einen direkten Glasfaseranschluss (FTTB/H-Anschluss) verfügen. Zugleich würden schrittweise die HFC-Kabelnetze (Kabelfernsehen) über die Ertüchtigung mit dem Standard DOCSIS 3.1 „perspektivisch gigabitfähig".

In der Antwort heißt es weiter, die Bundesregierung unterstütze mit dem Bundesförderprogramm die Gebietskörperschaften in den einzelnen Ländern beim Breitbandausbau. Seit dem Relaunch des Förderprogramms werde nur noch der Ausbau von Glasfaseranbindungen, bis ins Gebäude gefördert.

 

Bis 2025 sei es das Ziel der Bundesregierung, flächendeckend eine gigabitfähige Breitbandversorgung zu gewährleisten. Zur Erreichbarkeit dieses Ziels soll der Vorlage zu Folge der Bereich des vorrangigen privatwirtschaftlichen Ausbaus regulatorisch begünstigt werden. Hierzu sei das bestehende Förderprogramm erheblich vereinfacht worden. Zur Förderung des Ausbaus von Gigabitnetzen in sog. grauen Flecken werde derzeit eine neue Förderkulisse konzipiert. Krankenhäuser, Schulen und Gewerbegebiete sollen nach Regierungsangaben in dieser Legislaturperiode angeschlossen werden.