EU-Kommission: Verhaltenskodex gegen Desinformation gewürdigt


Die EU-Kommission hat die Berichte und Analysen der im April 2019 von Facebook, Google und Twitter erzielten Fortschritte im Kampf gegen Desinformation veröffentlicht und erkennt die Bemühungen der Plattformen vor den Europawahlen an, fordert aber eine Vorlage detaillierterer Daten, aus denen der Beitrag der Plattformen im Kampf gegen Desinformation hervorgeht.

Die Maßnahmen, die die Plattformen gegen manipulatives Verhalten in ihren Diensten ergriffen haben und die zur Verfügung gestellten Daten, wurden positiv gewürdigt. Es müsse jedoch noch mehr getan werden, um die Integrität der Dienste, einschließlich der Werbedienste, zu stärken. Darüber hinaus fehle den vorgelegten Daten noch immer der notwendige Detaillierungsgrad, um eine unabhängige und genaue Bewertung zu ermöglichen. Alle drei Dienste haben öffentlich zugängliche politische Anzeigenbibliotheken eingerichtet, was eine deutliche Verbesserung darstellt. Über die EU-Wahlen hinaus sollten sich alle Unterzeichner verstärkt darum bemühen, die Zusammenarbeit mit Faktenprüfern auszubauen und mit den traditionellen Medien zusammenzuarbeiten, um Transparenz- und Vertrauensindikatoren für Informationsquellen zu entwickeln.