VR- und AR-Technologien fördern


Die Bundesregierung sieht in Technologien für die Virtuelle Realität (VR) und die erweiterte Augmented Reality (AR) großes Zukunftspotenzial und will diese mit der Hightech-Strategie 2025 fördern, und damit gezielt Forschungsaktivitäten in gesellschaftlich relevanten Themenfeldern wie Gesundheit, Pflege, Mobilität oder Sicherheit unterstützen.

Die Bundesregierung betont, dass die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten der VR-/AR-Technologien breit gefächert und die Grenzen zunehmend fließend sind. Auch im Endkonsumentenbereich gebe es verschiedene Anwendungen vom Spielebereich bis zur Navigation. Im Automobilbereich würde die AR z.B. im Head-up-Display oder in der Rückfahrkamera eingesetzt. Durch die Verbesserung von Bilderkennung und Software werde eine breitere Einbettung von Informationen und Hilfen in das Gesichtsfeld des Fahrers ohne Ablenkung denkbar. Im Gesundheitsbereich böten VR-/AR-Technologien in Kombination mit Tomografieverfahren Potenzial für verbesserte diagnostische Verfahren und effektivere Assistenz bei Operationen durch Weitergabe medizinischer Expertise über AR-Technologien – auch über räumliche Distanzen.

 

Entsprechend würden vom BMBF innovative Forschungsvorhaben in den Programmen zur Mensch-Technik-Interaktion, zur Forschung für die zivile Sicherheit, zu Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen oder zur Forschung an Fachhochschulen gefördert, um eine deutliche Immersion und Multi-User-Anwendungen zu unterstützen. AR und VR seien zudem Innovationstreiber für KMUs.