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Südsudans Präsident entlässt 17 Richter nach zweimonatigem Streik

Im Südsudan sind 17 Richter nach einem zweimonatigen Streik per Präsidialdekret entlassen worden. Die Richter des Berufungsgerichts und des hohen Gerichtshofes hätten bessere Arbeitsbedingungen, höheres Gehalt und den Rücktritt des obersten Richters gefordert, sagte am 13.07.2017 einer der entlassenen Richter und Mitglied des Streikkomitees, James Alala.

Kündigung nach fruchtlosen Verhandlungen

Weil Verhandlungen zwischen den Richtern und der Regierung zu keinem Ergebnis kamen, wurden sie entlassen. Die Entscheidung des Präsidenten Salva Kiir wurde am 12.07.2017 im staatlichen Fernsehen verkündet. Im Südsudan herrscht seit 2013 ein Bürgerkrieg zwischen den Anhängern Kiirs und den Unterstützern seines ehemaligen Stellvertreters Riek Machar. Zehntausende Menschen sind bislang dem Konflikt zum Opfer gefallen, knapp 3,9 Millionen Menschen flohen vor der Gewalt.

Aus der Datenbank beck-online

VG Augsburg, Zur Gefährdungslage in Somalia, BeckRS 2017, 105263

VG München, AufenthG, Asylberechtigter, Sudan, Kenia, Lagebericht, Abschiebungsverbot, Kammerrechtsprechung, Rasse, Gewaltanwendung, Verfolgungsmaßnahme, Terrorismus, Praktik, BeckRS 2011, 31377

Aus dem Nachrichtenarchiv

Bundeskabinett will Auslandseinsätze im Libanon und Sudan verlängern, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 04.06.2010, becklink 1001381

Schiedsgerichtshof in Den Haag verändert Grenzziehung im Sudan, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 22.07.2009, becklink 285679

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 14. Juli 2017 (dpa).

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