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USA: Streit über Urheberschaft eines Affen-Selfies beigelegt

Ein langjähriger Gerichtsstreit über die Urheberschaft eines Affen an seinem Selfie ist mit einem Vergleich beigelegt worden. Nach Mitteilung der Tierrechtsorganisation Peta vom 11.09.2017 einigte sich die Organisation mit dem britischen Naturfotografen David J. Slater, dem die Kamera gehört, mit dem das Selfie gemacht wurde, nun außergerichtlich.

Makake drückte auf Kamera-Auslöser

Der Streit drehte sich um die Urheberrechte an “Affen-Selfies“, die ein Makake auf der indonesischen Insel Sulawesi im Jahr 2011 aufgenommen hatte. Der Affe Naruto drückte damals auf den Auslöser von Slaters Kamera. Im Jahr 2015 klagte Peta im Namen des Affen auf die Rechte an den Bildern. Der Fall wurde in zweiter Instanz vor einem Gericht in San Francisco verhandelt, nachdem die Klage zunächst abgewiesen worden war.

Fotograf will Teil seiner Einnahmen spenden

Slater habe sich bereiterklärt, 25% seiner künftigen Einnahmen aus den Selfie-Bildern gemeinnützigen Organisationen zu stiften, die sich für den Schutz von Naruto und seinen Artgenossen in Indonesien einsetzen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Dieser Gerichtsstreit habe wichtige Fragen aufgeworfen, die rechtlichen Interessen von “nicht-menschlichen Tieren“ auszubauen, teilten beide Parteien außerdem mit.

Aus der Datenbank beck-online

König/Beck, Die immaterialgüterrechtliche Schutzfähigkeit von “Affen-Selfies“, ZUM 2016, 34

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 12. September 2017 (dpa).

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