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LG Limburg verurteilt Afghanen wegen Doppelmordes auf Frankfurter Justizgelände zu lebenslang

  • zu LG Limburg , Urteil vom 11.02.2019

Ein aus Afghanistan stammender Mann ist vom Landgericht Limburg zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er auf dem Justizgelände in Frankfurt zwei Landsleute ermordet hatte. Die Richter sahen am 11.02.2019 zudem eine besondere Schwere der Schuld, was eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren in der Praxis so gut wie ausschließt.

Angeklagter wollte mit Doppelmord an Landsleuten den Tod seines Bruders rächen

Der Täter hatte im Januar 2014 vor und im Frankfurter Gerichtsgebäude zwei Landsleute mit einer Schusswaffe und einem Messer ermordet – vor deren Prozess um die Tötung seines Bruders. In erster Instanz war er vom Frankfurter Landgericht zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden, zudem wurde die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Dieses Urteil wurde jedoch vom Bundesgerichtshof wegen einer möglichen Befangenheit des Vorsitzenden Richters aufgehoben. Deswegen musste das Limburger LG den Fall neu verhandeln.

Aus dem Nachrichtenarchiv

LG Lüneburg: Doppelmord-Prozess gegen jesidischen Familienvater endet mit lebenslanger Haft, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 17.10.2017, becklink 2008081

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 12. Februar 2019 (dpa).

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