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Italien billigt Gesetz gegen Verherrlichung des Faschismus

Die Verherrlichung des Faschismus soll in Italien künftig strafbar sein. Das Abgeordnetenhaus stimmte am 12.09.2017 für einen entsprechenden Gesetzentwurf. Nun muss noch der Senat darüber abstimmen. Faschistische und nationalsozialistische Propaganda sowie der Hitlergruß können demnach mit bis zu drei Jahren Gefängnis geahndet werden.

Faschistenzeit in Italien immer noch präsent

Memorabilia von Italiens Ex-Diktator Benito Mussolini (1883 bis 1945) und die Verherrlichung der Faschistenzeit machen immer wieder Schlagzeilen in Italien. So wurde zuletzt zum Beispiel ein Strandbad mit Faschistensprüchen und Andenken an Mussolini aufgelöst. Erst diese Woche machte ein Bäcker in Süditalien mit einer Hitler-Torte von sich reden. Und die rechtsextreme Partei Forza Nuova plant im Oktober 2017 einen Marsch durch Rom, wie vor 95 Jahren bei der Machtergreifung Mussolinis.

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 14. September 2017 (dpa).

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