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Gericht: Bauer muss Millionen-Entschädigung an Rebel Wilson zahlen

Der deutsche Medienkonzern Bauer muss der australischen Hollywood-Schauspielerin Rebel Wilson nach einem Gerichtsurteil eine Entschädigung von 4,5 Millionen australischen Dollar (drei Millionen Euro) zahlen. Richter John Dixon vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaats Victoria sagte am 13.09.2017 in Melbourne, es sei ein wesentlicher Betrag nötig, um Wilson zu rehabilitieren, nachdem ihr Ruf als rechtschaffene Schauspielerin schwer beschädigt worden sei.

Acht Artikel in australischen Zeitschriften

Die 37-Jährige hatte sich im Juni 2017 erfolgreich vor Gericht gegen Berichte zur Wehr gesetzt, dass sie Lügen über ihren Namen und ihr Alter verbreitet habe. Die acht entsprechenden Artikel waren 2015 in australischen Zeitschriften der Bauer Media Group wie "Women's Weekly" und "OK" erschienen. Wilson, die unter anderem in Filmen wie "Pitch Perfect" und "Brautalarm" mitgespielt hatte, hatte erklärt, dadurch seien ihr Rollen in großen Filmprojekten entgangen.

Entschädigung in Höhe von 5,9 Millionen australischen Dollar gefordert

Wilsons Anwälte hatten eine höhere Entschädigung von 5,9 Millionen australischen Dollar als Ausgleich gefordert. Bauer-Verteidigerin Georgina Schoff erklärte daraufhin, die Forderung sei "außergewöhnlich hoch" und fügte hinzu: "Der Ruf und die Wiedergutmachung lassen sich nicht mit Geld bemessen."

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 13. September 2017 (dpa).

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