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Einigung in Sammelklage nach riesigem Datenklau bei Dating-Portal

Rund zwei Jahre nach dem großen Datendiebstahl bei der Dating-Plattform Ashley Madison wollen die Betreiber eine Sammelklage in den USA mit der der Zahlung von 11,2 Millionen Dollar beilegen. Die Einigung mit den Klägern muss noch vom zuständigen Richter abgesegnet werden, wie die kanadische Betreiberfirma Ruby Corp. am Wochenende mitteilte.

Hacker veröffentlichten Kundendaten im Internet

Eine Hacker-Gruppe hatte im Juli 2015 Daten von rund 37 Millionen Kunden des Dating-Portals gestohlen und im Internet veröffentlicht. Da Ashley Madison den Nutzern besondere Vertraulichkeit beim Fremdgehen versprach, erschütterten die Enthüllungen das Leben vieler Kunden.

Dating-Plattform bezahlte schon 2016 rund 1,6 Millionen Dollar

Ende 2016 hatten die Ashley-Madison-Betreiber bereits eine Klage der Aufsichtsbehörde FTC mit dem Vorwurf von Datenschutz-Vergehen durch Zahlung von 1,6 Millionen Dollar beigelegt. Das Unternehmen bot unter anderem auch die Option an, für 19 Dollar alle Daten löschen zu lassen. Die von Hackern veröffentlichten Profile zeigten jedoch, dass auch danach noch Informationen auf den Servern blieben.

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 17. Juli 2017 (dpa).

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