beck-aktuell_Logo_Welle_trans
beck-aktuell Aufmacherbild

DAV-Umfrage: Anwälte äußern sich über Rechtsschutzversicherer

Rechtsschutzversicherer können bei Anwälten vor allem mit guter Zahlungsmoral, schnellen Deckungszusagen und Erreichbarkeit punkten. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Stiftung Warentest unter Mitgliedern des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hervor, wie der DAV am 19.07.2018 mitteilt.

Vor allem kleinere Kanzleien nahmen an Umfrage teil

Die Initiatoren der Umfrage wollten wissen: Welche Rechtsschutzversicherungen stehen bei Rechtsanwälten besonders hoch im Kurs, welche wissen eher nicht zu überzeugen? Teilgenommen haben nach Mitteilung des DAV vorrangig Juristen aus kleineren Kanzleien mit einem bis zwei Mitarbeitern. Den Anteil ihrer rechtsschutzversicherten Mandate bezifferten die Befragten mit zwischen 25% und 50%.

Erreichbarkeit, unkomplizierte Honorarzahlung und schnelle Deckungszusage punkten

Für viele der 315 Teilnehmer der Online-Umfrage war die Sache klar: Die meisten positiven Ergebnisse erzielte der ADAC. 83% waren mit der Zusammenarbeit zufrieden und bewerteten die Erfahrung mit "positiv“ oder "eher positiv". Als Gründe für das gute Abschneiden wurden die Erreichbarkeit, die unkomplizierte Honorarzahlung sowie die schnelle Deckungszusage ins Feld geführt. Mit negativem Beigeschmack berichteten nur 3% von der Zusammenarbeit, weitere 13% empfanden die Erfahrung als "eher negativ". Auf dem zweiten Platz liegt für die Juristen die DEBEKA, welche mit 26% positiven und 50% eher positiven Bewertungen ebenfalls noch zu überzeugen wusste. Punkten konnte das Versicherungshaus besonders mit schnellen Zahlungen. Auch die kompetente Bearbeitung wurde gelobt. 24% berichteten von negativen oder eher negativen Erfahrungen.

Minuspunkte bei Deckungsverweigerungen, Unregelmäßigkeiten bei Honoraren und schlechter Erreichbarkeit

Schlusslicht der Umfrage ist die wgv, welche ganze 66% negative oder eher negative Bewertungen einfuhr. Als Gründe nannten die Teilnehmer Deckungsverweigerungen, Kürzungen oder Verzögerungen bei den Honoraren oder die schlechte Erreichbarkeit.

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 20. Juli 2018 .

Diese Meldung teilen:

beck-aktuell auch hier

fb tw rss emil

Nachrichtenarchiv

Die Meldungen der beck-aktuell-Redaktion stehen Ihnen vier Wochen auf diesen Seiten zur Verfügung. Ältere Meldungen können Sie kostenfrei innerhalb von beck-online.DIE DATENBANK recherchieren. Tipps zur Recherche haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengetragen.

Anzeigen

Werbebannerlink zur Bestellung im beck-shop

...