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Liebe Besucherinnen und Besucher der IWRZ-Homepage,


abgebildet sehen Sie das Titelblatt der ersten Ausgabe der IWRZ, der „Zeitschrift für Internationales Wirtschaftsrecht“! Durch das Anklicken des Titelblatts können Sie die erste Ausgabe kostenlos online lesen.

Wir sind stolz, Ihnen diese „Nullnummer“ rechtzeitig zum „1. Internationalen Wirtschaftsrechtstag“ vorlegen zu können, der am 6. und 7. November 2015 in Berlin stattfindet. „Nullnummer“ deshalb, weil die IWRZ erst Mitte Februar 2016 mit Heft 1 des ersten Jahrgangs in ihr richtiges Leben starten wird.

Wir – das ist der Geschäftsführende Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Internationales Wirtschaftsrecht im Deutschen Anwaltverein (DAV-ARGE IWR, www.dav-iwr.de), die Herausgeberin der IWRZ ist. Über die im Frühsommer des Jahres getroffene Entscheidung, das Projekt dieser neuen Fachzeitschrift in Angriff zu nehmen, sind wir sehr froh. Vorangegangen war eine Zeit mit manchen Zweifeln, vor allem aber mit vielen konstruktiven Überlegungen, guten Gesprächen und intensiven Verhandlungen. Es ging dabei in erster Linie um inhaltliche, aber auch um gestalterische und natürlich nicht zuletzt um wirtschaftliche Fragen: Gibt es einen Leserkreis, der groß genug ist, um das Erscheinen der IWRZ zu rechtfertigen?

Wir sind zuversichtlich, dass dies der Fall ist. Der Verlag C.H. BECK, der das Projekt von Beginn an mit großem Nachdruck befürwortet hat und dem ich an dieser Stelle für seine großartige Unterstützung danke, hat uns die Entscheidung sehr erleichtert. Die IWRZ soll eine im deutschen Zeitschriftenmarkt bisher bestehende Lücke schließen. Ihr Fokus wird auf dem international harmonisierten Gesellschafts- und Handelsrecht sowie auf dem Recht internationaler Schiedsverfahren liegen. Weitere Schwerpunkte werden das Kollisionsrecht und Beiträge zum ausländischen Recht sein, ferner Compliance-Themen und das europäische Wettbewerbsrecht. Mit dieser besonderen, auf das Curriculum des „Fachanwalts für internationales Wirtschaftsrecht“ abgestimmten Ausrichtung deckt die IWRZ exakt die Themen und Fragestellungen ab, die für alle im internationalen Wirtschaftsrecht tätigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte relevant sind, ob freiberuflich tätig oder in Unternehmen als Syndikusanwälte.

Wir sind die Kooperation mit dem Verlag C.H. BECK eingegangen, um unsere bisherigen Publikationen – das waren das zweimal jährlich in Printversion erscheinende Mitteilungsblatt und der monatlich erscheinende elektronische Newsletter – in einer neuen, sechsmal jährlich erscheinenden Fachzeitschrift aufzuwerten und zu bündeln. Eben der IWRZ, für deren Inhalt exakt diejenigen Redaktionsmitglieder verantwortlich sein werden, die in der Vergangenheit so erfolgreich das Mitteilungsblatt und den Newsletter betreut haben: Rechtsanwalt Prof. Dr. Friedrich Graf von Westphalen/Köln, Prof. Dr. Thomas Pfeiffer/Universität Heidelberg sowie Rechtsanwältin Dr. Malaika Ahlers, Rechtsanwalt Thomas Krümmel und Smilja Atanackovic, alle Berlin. Die Mitglieder der Redaktion werden in den Editorials der kommenden Ausgaben der IWRZ nacheinander selbst zu Wort kommen und sich Ihnen vorstellen. Unterstützt werden sie von einem Herausgeberbeirat, zu dem Prof. Dr. Holger Altmeppen/Universität Passau, Rechtsanwältin Prof. Dr. Renate Dendorfer-Ditges/Bonn, Rechtsanwalt Prof. Dr. Hanns-Christian Salger/Frankfurt a.M. und Rechtsanwalt Prof. Dr. Gerhard Wegen/Stuttgart gehören.

Die IWRZ ist aber nicht die einzige Neuerung bei der DAV ARGE IWR, die im Jahre 1989 gegründet wurde und bis 2014 Arbeitsgemeinschaft Internationaler Rechtsverkehr hieß. Wir fanden, dass nach 25 Jahren der Zeitpunkt gekommen war für eine grundlegende Modernisierung. Eine Modernisierung, die in der Umbenennung der Arbeitsgemeinschaft ihren Ausdruck findet und in der Sache wie folgt geprägt ist:

Seit 2011 hatte sich der Geschäftsführende Ausschuss der DAV ARGE IWR energisch für die Einführung der neuen Fachanwaltsbezeichnung „Internationales Wirtschaftsrecht“ eingesetzt. Die meisten von Ihnen werden wissen, dass unser Einsatz erfolgreich war: Die Satzungsversammlung hat die Einführung dieser Fachanwaltsbezeichnung am 6. Dezember 2013 beschlossen. Die ersten „Fachanwälte für internationales Wirtschaftsrecht“ wurden daraufhin bereits im Jahre 2014 zugelassen, mit stetem Anstieg der Zulassungszahlen seit Beginn dieses Jahres. Die von der Deutschen AnwaltAkademie angebotenen Fachanwaltskurse sind gut besucht. Das verwundert nicht. Denn für viele Kolleginnen und Kollegen, die über internationalrechtliche Erfahrungen und Kenntnisse verfügen, ist der Erwerb dieser Fachanwaltsbezeichnung hochinteressant.

Gemäß § 15 der Fachanwaltsordnung (FAO) sind alle Fachanwälte zur Fortbildung verpflichtet. Die Fortbildungsverpflichtung umfasst 15 Zeitstunden pro Kalenderjahr, von denen 5 Zeitstunden im Selbststudium abgeleistet werden können. Um den „Fachanwälten für internationales Wirtschaftsrecht“ die Möglichkeit zu eröffnen, ihrer Fortbildungsverpflichtung kompakt durch den Besuch einer einzigen Veranstaltung nachzukommen, hat die DAV-ARGE IWR das Veranstaltungsformat „Internationaler Wirtschaftsrechtstag“ mit einem Umfang von jeweils 10 Zeitstunden geschaffen. Die sehr erfolgreiche Auftaktveranstaltung hat im November 2014 stattgefunden. In diesem Jahr folgt nun der „1. Internationale Wirtschaftsrechtstag“. Mitglieder der DAV-ARGE IWR zahlen einen reduzierten Teilnahmebeitrag.

Die DAV-ARGE IWR hat für ihre Mitglieder mit der Deutschen AnwaltAkademie (DAA) eine Vereinbarung getroffen, die Fachanwälten ermöglicht, die gemäß § 15 Abs. 4 FAO im Selbststudium ableistbaren 5 Zeitstunden ihrer Fortbildungsverpflichtung online im Fernstudium wahrzunehmen. Das geschieht unter Einsatz eines Online-Moduls der DAA, über das Fachanwälte für internationales Wirtschaftsrecht Verständnisfragen zu ausgesuchten, in der IWRZ veröffentlichten Beiträgen beantworten können. Studium der Beiträge und (richtige) Beantwortung der Verständnisfragen gelten als erfolgreiches Selbststudium im Sinne der FAO und werden von der DAA auf der Grundlage vorgegebener Zeittakte den Nutzern bestätigt. Mit diesem Angebot – und insbesondere der IWRZ – scheint uns die DAV-ARGE IWR gut für die Zukunft gerüstet. Viele positive Reaktionen in der letzten Zeit haben uns dies bestätigt. Der Beitritt lohnt sich mehr denn je: Die Mitgliedschaft in der DAV-ARGE IWR mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von derzeit 170 Euro schließt den kostenlosen Bezug der neuen IWRZ ein. Allein der Bezug der IWRZ im freien Verkauf (Jahresabonnement) kommt Sie teurer zu stehen!

Für einen Beitritt sprechen aber noch manche weitere Argumente. Die Leistungen, welche die DAV-ARGE IWR ihren Mitgliedern bietet, sind in der vorstehenden Auflistung (freier Bezug der IWRZ, reduzierter Teilnahmebeitrag beim „Internationalen Wirtschaftsrechtstag“, Zugang zum DAA-online-Modul für die Fortbildung im Selbststudium) noch keineswegs vollständig dargestellt. Geboten werden ferner regelmäßig stattfindende weitere Seminare, teils in Kooperation mit anderen Arbeitsgemeinschaften. Dazu gehören bilaterale Konferenzen wie beispielsweise das jährliche „Deutsch-Französische Seminar“, „Niederländisch-Deutsche Rechtsanwaltssymposium“ und „Deutsch-Italienische Seminar“. Auch für „Law – Made in Germany“ hat die DAV-ARGE IWR sich von Beginn an maßgeblich eingesetzt: Veranstaltungen zu diesem Thema gehören ständig zu unserem Programm.

Abschließend möchte ich Sie um Folgendes bitten: Der Erfolg einer Zeitschrift hängt letztlich entscheidend von ihren Lesern ab. Sie dürfen also gerne und jederzeit Anregungen und Verbesserungsvorschläge machen, uns kritisieren oder loben. Auch von Ihnen verfasste Fachbeiträge und Hinweise auf interessante Rechtsprechung sind willkommen. Nur mit Ihrem Feedback können wir uns verbessern. Und das möchten wir in Ihrem und in unserem Interesse. Sie erreichen die Redaktion unter: iwrz@beck.de.

Mit besten Grüßen
Ihr Dr. Jan Curschmann

curschmannDr. Jan Curschmann
ist Vorsitzender des Geschäftsführenden Ausschusses der DAV-Arbeitsgemeinschaft Internationales Wirtschaftsrecht. Er ist Rechtsanwalt und Partner in der Kanzlei Taylor Wessing in Hamburg.

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