Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH
Strasse: Marg.-Flesch-Str. 5
Ort: 56588 Waldbreitbach
Art der Eintragung: Jahresabschluss: 2003
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Marienhaus
Kranken- und Pflegegesellschaft mbH
Waldbreitbach
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2003
Lagebericht 2003
Gesamtgeschäftsverlauf und Darstellung der Lage
Das Geschäftsjahr 2003 war für die Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH, Waldbreitbach,
(Marienhaus GmbH) ein wechselvolles und erfolgreiches Jahr.
Die Marienhaus GmbH ist ein katholischer Träger, der im Gesundheits- und Sozialwesen und über-
regional in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen tätig ist.
Ihre Leistungen erbringen die Einrichtungen der Marienhaus GmbH an 36 Standorten.
Zur Marienhaus GmbH gehören:
12 Akutkrankenhäuser mit 3669 Planbetten an 17 Standorten und 18 Niederlassungen
1 Teileinrichtung mit 110 Langpflegeplätzen Psychiatrie
7 staatlich anerkannte Gesundheits- und Pflegeschulen
1 Schule für Physiotherapie
6 Alten- und Pflegeheime mit 691 Plätzen im Eigentum
4 Alten- und Pflegeheime mit 345 Plätzen mit Erbbaurechtsverträgen
3 Alten- und Pflegeheime in Betriebsträgerschaft mit 244 Plätzen
1 Heilpädagogisches Zentrum mit 170 Plätzen bzw. Betreuungen
2 Fachkliniken für Geriatrische Rehabilitation mit 165 Betten
sowie weitere Einrichtungen (z. B. Zentralapotheke)
In den Einrichtungen der Marienhaus GmbH sind ca. 8 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.
Trotz zum Teil erheblicher struktureller Veränderungen in unseren Krankenhäusern konnte die Mit-
arbeiterzahl fast konstant gehalten werden. All unseren Mitarbeitern gelten unser Respekt und unsere
Anerkennung für ihre Leistungen, die gerade in Zeiten knapper Budgets, struktureller Veränderungen
und sinkender Vollkräftezahlen oft über das normale Maß hinausgehen.
Der Umsatz des Geschäftsjahres beläuft sich auf 413,6 Mio. Euro (Vorjahr 385,3 Mio. Euro). Die Um-
satzentwicklung von + 7,35% resultiert hauptsächlich aus der Übernahme des St. Josef-Krankenhauses
und des St. Vincenz-Altenheimes in Neunkirchen. Im Jahre 2003 verteilt sich der Umsatz zu 89,7% auf
den Geschäftsbereich Krankenhäuser und 10,3% auf den Geschäftsbereich Heime.
Der Jahresüberschuss 2003 liegt bei 3,3Mio. Euro (Vorjahr 2,3 Mio. Euro). Dies entspricht einer Um-
satzrentabilität von 0,8% (Vorjahr 0,6%) und wurde zu 83% im Geschäftsbereich Krankenhäuser erzielt.
Gegenüber dem Vorjahr steigerten sich die Personalkosten um 4,96%. Hiervon sind 4,21% auf die Über-
nahme der oben angeführten Einrichtungen zurückzuführen. Bereinigt zeigt sich eine Personalkosten-
steigerung von 0,75%. Dieser Wert liegt unter der tariflichen Änderung. Die Einsparungen wurden im
Wesentlichen im Geschäftsbereich Krankenhäuser erzielt.
Unter Herausrechnung der neu zugegangenen Einrichtungen in Neunkirchen reduzierten sich die
Materialaufwendungen um ca. 1,3%. Hier zeigt eine Produktstraffung im Bereich des medizinischen
Bedarfes ihre erste Wirkung.
Die Rückstellungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Mio. Euro auf 46,2 Mio. Euro. Die
größte Einzelposition der sonstigen Rückstellung ist die für unterlassene Instandhaltung in Höhe von
18,5 Mio. Euro. Trotz der unvermindert hohen Instandhaltungstätigkeit zeigt sich, dass im System der
dualen Finanzierung die Fördermittel nicht bedarfsgerecht zugeteilt werden. Die Einrichtungen sind
gezwungen, erhebliche eigene Anstrengungen zu unternehmen, um den zeitgemäßen Standard in unseren
Einrichtungen zu erreichen und zu erhalten.
Insgesamt wurden in unseren Einrichtungen 21,8 Mio. Euro in Sachanlagen investiert. Hiervon entfallen
84,3% auf den Bereich der Krankenhäuser.
Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft ist zum Jahresende 2003 ausgewogen, die Liquidität
ist ausreichend.
Den kurzfristigen Verbindlichkeiten der Einrichtung stehen entsprechende flüssige Mittel gegenüber.
51% der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden gefördert nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz.
Von den restlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 79% dem Geschäftsbereich
Heime zuzuordnen, die über den Investitionsanteil der Pflegesätze finanziert werden.
Veränderungen auf Trägerebene
Unternehmensstruktur
Die Unternehmensstruktur der Marienhaus GmbH ist durch Wandel gekennzeichnet. Einen wesent-
lichen Ausdruck findet dieser Wandel in den Fusionsprozessen im Krankenhausbereich. In
Rheinland-Pfalz sind davon die Krankenhäuser in Bendorf, Neuwied und Waldbreitbach sowie in
Bad-Neuenahr und Adenau betroffen, die zum Marienhaus-Klinikum bzw. zum Gemeinschaftskran-
kenhaus Maria Hilf/St. Josef im Kreis Ahrweiler fusioniert sind. Im Saarland ist der Fusionsprozess
der Standorte in Saarlouis, Völklingen und Wadern/Losheim bereits in Gang gesetzt worden.
Gesellschafterstruktur
Im April 2003 erfolgte rückwirkend zum 1. Januar 2003 die Übertragung von 94% der Gesellschafts-
anteile der St. Elisabeth GmbH von der St. Elisabeth Stiftung auf den Waldbreitbacher Franziskane-
rinnen e. V. Dieser ist somit wieder mittelbarer Hauptgesellschafter der Marienhaus GmbH.
Aufsichtsratstruktur
Der Aufsichtsrat wurde zum 1. Dezember 2003 neu etabliert. Er übernimmt damit Aufgaben, die bis-
lang durch die Gesellschaftervertreter wahrgenommen wurden. Der Aufsichtsrat setzt sich aus folgenden
Mitgliedern zusammen:
Sr. M. Edith Maria Magar Aufsichtsratvorsitzende
Dr. Heinz-Jürgen Scheid Stv. Aufsichtsratvorsitzender
Sr. M. Canisia Corleis
Dr. Thomas Becker
Geschäftsführungsstruktur
Die Geschäftsführung, die bislang aus der Geschäftsführerin Frau Christa Garvert und dem Ge-
schäftsführer Herrn RA Bernd Molzberger bestand, wurde zum 1. Dezember 2003 durch zwei Prokuristen
erweitert:
Franz-Josef Backes Kaufm. Direktor St. Elisabeth-Krankenhaus in Saarlouis
Michael Osypka Kaufm. Direktor Krankenhaus Hetzelstift in Neustadt an der
Weinstraße
Herr Franz-Josef Backes bleibt weiterhin Verbunddirektor Saar-West und ist in seiner Funktion als
Prokurist für die zentralen Bereiche Financing, Bauwesen und Architektur sowie Baucontrolling zuständig.
Herr Michael Osypka, der auch in Zukunft Kaufmännischer Direktor des Krankenhaus Hetzelstift in
Neustadt an der Weinstraße bleibt, verantwortet die zentralen Stabstellen Controlling, Finanz- und
Rechnungswesen, Facility Management, Einkauf, EDV/IT sowie Budget- und Pflegesatzfragen.
Prokurist Burkhard Nauroth ist zum 31. August 2003 aus dem Unternehmen ausgeschieden.
Strategiereview
Vor dem Hintergrund der wesentlich veränderten Rahmenbedingungen und der geänderten Struktur
der Marienhaus GmbH wurde in mehreren Sitzungen unter Beteiligung von Mitgliedern des Auf-
sichtsrates die Strategie des Unternehmens einem Review unterzogen. Die aktuelle Version wird Mit-
te 2004 in der Marienhaus GmbH kommuniziert werden. Das Review wird zukünftig regelmäßig stattfinden.
Geschäftsentwicklung und Ausblick im Krankenhausbereich
Allgemeine Entwicklung im Krankenhausbereich
Der Krankenhausbereich war im Jahr 2003 stark geprägt durch den Umstieg der meisten Einrichtun-
gen auf das DRG-System. Der Umstieg wurde hauptsächlich durch den Anreiz der 0,81%-Budgetstei-
gerung für Frühumsteiger erreicht. Auch in der Marienhaus GmbH haben die meisten Einrichtungen
diesen Frühumstieg durchgeführt.
Während im AVR-Bereich die Verschiebung der Umsetzung des EuGH-Urteils zum Bereitschafts-
dienst auf der einen Seite noch einmal für eine gewisse Entspannung im Personalbereich sorgte, gab
es auf der anderen Seite nach wie vor erhebliche Probleme bei der Besetzung ärztlicher Stellen. Hier
ist auch weiterhin noch keine wirkliche Entspannung in Sicht.
Das Jahr 2004 wird sich durch eine erneute Null-Runde und durch den geplanten Abzug für Integrier-
te Versorgung (bis zu 1%) belastend auf die Krankenhäuser auswirken. Hinzu kam die Inkraftset-
zung des ambulanten Katalogs nach § 115 b Abs. 1 SGB V zum 1. Januar 2004. In den ersten Monaten
war ein verstärktes Überprüfen des MDK gerade bei diesen Krankheitsbildern feststellbar. Ein massi-
ver Ausbau des ambulanten Operierens wurde und wird in allen Einrichtungen vonstatten gehen.
Dies führt dazu, dass die mit den Kostenträgern vereinbarten Fallzahlen durch qualitativ höherwertigere
Fälle ersetzt werden müssen.
In den ersten Monaten zeigt sich, dass viele Krankenhäuser mit sinkenden Fallzahlen zu kämpfen
haben. Es wird sich im Laufe des Jahres zeigen, ob die Krankenhäuser durch eine stärkere Speziali-
sierung und durch erweiterte Leistungsspektren den allgemeinen Trend aufhalten können. Stark belastend
wirken sich ebenfalls die sinkenden Geburtenzahlen aus.
Durch die beginnende Konvergenzphase im Jahr 2005 werden die Krankenhäuser vor erneute Probleme
gestellt, die von einem sinkenden Basisfallwert betroffen sind.
Insgesamt kann festgehalten werden, dass sich die Probleme in den nächsten Jahren vor allen Dingen
im Erlösbereich widerspiegeln werden.
Budgetsteigerung 2003
Die Budgetsteigerungen waren - wie im Vorjahr - geprägt durch die gesetzlichen Deckelungsregelun-
gen. Voraussetzung für die Vereinbarung der Steigerungsrate nach §71 SGB V in Höhe von 0,81%
war die Wahrnehmung der Frühumsteigeoption, d. h., schon im Jahr 2003 den Umstieg auf das DRG-
Entgeltsystem. Dies konnte bis auf zwei in allen Krankenhäusern realisiert werden; im Gemein-
schaftskrankenhaus Maria Hilf/St. Josef im Kreis Ahrweiler wurde ohne Umstieg ein vergleichbares
Ergebnis erzielt; in den Marienhauskliniken St. Elisabeth Wadern - St. Josef Losheim am See musste
eine Budgetanpassung wg. Schließung der Chirurgie in Losheim akzeptiert werden. Neben dieser
Budgetsteigerung um 0,81% wurde in allen Häusern der Marienhaus GmbH zusätzlich 0,2% für Maßnahmen
zur Verbesserung der Arbeitszeitbedingungen vereinbart.
Entgeltverhandlungen 2004 u. DRG-Umstieg 2003/2004
Da die rechtlichen Rahmenbedingungen und infolgedessen die technischen Voraussetzungen (EDV-
Software, Grouper) erst sehr spät vorlagen, verschiebt sich der Schwerpunkt der Verhandlungen in
das II. und III. Quartal 2004. Schwerpunkt der Verhandlungen ist die Anpassung an den neuen DRG-
Katalog 2004 und die neuen Abrechnungsregeln 2004. Die gesetzlich vorgegebene Steigerungsrate
nach § 71 SGB V beläuft sich auf 0,02%. Als zweite Stufe zur Verbesserung der Arbeitzeitbedingun-
gen sind für das Jahr 2003 weitere 0,2% vereinbart worden. Darüber hinaus sind als Ausdeckelungs-
tatbestände neben Folgekosten der Krankenhausplanung (hier 2Intensivbetten in Neuwied) geringe
Beträge infolge des neuen Krankenpflegegesetzes (für2004 zwischen 30 000 und 70 000 EUR) verein-
bart. Die Mehrkosten für das Auslaufen der AIP-Vergütungen werden erst in der Vereinbarung 2005
berücksichtigt mit einem anteiligen Ausgleich für das IV. Quartal 2004. Streitig ist derzeit noch die
Berücksichtigung der BAT-Berichtigung 2003 in Höhe von 0,56%, da hier immer noch keine Verstän-
digung mit den Kostenträgern über das Nachweisverfahren zur Notwendigkeit dieser Berichtigung
erzielt werden konnte.
Die Echtabrechnung erfolgte in den Südeifel-Kliniken in Bitburg (Frühumsteiger) schon ab Februar,
in den übrigen Häusern (Spätumsteiger) ab Oktober oder später. Alle diese Häuser rechnen schon
ab 1. 1.2004 nach den Regeln Verordnung zum Fallpauschalensystem für Krankenhäuser ab. Für das
Gemeinschaftskrankenhaus im Kreis Ahrweiler und den Marienhauskliniken in Wadern/Losheim
erfolgt der Umstieg im Laufe des Jahres 2004. Auf diese Weise konnte im Träger schon eine Fülle von
Erfahrungen und Erkenntnissen gewonnen werden, die durch den regelmäßigen Austausch mit den
Stabsstellen der Zentrale und zwischen den einzelnen Einrichtungen frühzeitig in die einzelnen Be-
triebsstätten transferiert wurden. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Verhältnisse und der zu-
künftig zu erwartenden Anpassungen bietet dies eine gute und solide Basis zur Fortentwicklung und
Bestandssicherung.
Umsatzentwicklung in der Konvergenzphase
Im Rahmen der Konvergenzphase (schrittweise Anpassung der Entgelthöhe an den landesweiten
Basisfallwert ab 2005) ist für den Träger insgesamt mit Erlösrückgängen zu rechnen. Die meisten Ein-
richtungen, insbesondere die beiden größten Häuser, haben derzeit einen überdurchschnittlich
hohen hausindividuellen Basisfallwert. Daher müssen frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um
in der gesamten Trägerschaft dauerhaft eine auskömmliche Kostenhöhe zu erreichen und sicher-
zustellen. Neben der Konvergenzphase ist hierbei ein besonderes Augenmerk auf die Leistungs-
entwicklung im stationären Bereich zu legen, denn die zu erwartenden Leistungsrückgänge in ver-
schiedenen Bereichen führen unweigerlich zu Erlösrückgängen und erzwingen Anpassungen bei
den Personal- und Sachkosten, die u. U. stärkere Ausmaße annehmen können als der reine Konvergenzeffekt.
Krankenhausplanung 2007
Die rechtlich in Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) und den jeweiligen Landeskrankenhausge-
setzen verankerten Krankenhausplanungen der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland wirken sich
auf die Krankenhäuser der Marienhaus GmbH wie folgt aus:
Für das Saarland gilt der Plan aus dem Jahr 2001 noch bis 2004. Dieser ist für die Häuser der Marien-
haus GmbH bereits umgesetzt, so dass hier keine Änderungen zu verzeichnen sind.
In Rheinland-Pfalz wurde im Dezember 2003 der Krankenhausplan für die Jahre 2003 bis 2007
veröffentlicht. Die Marienhaus GmbH war bei der Erstellung des Plans einbezogen und hat die Ände-
rungen mit dem Ministerium abgestimmt. Der Bettenabbau bis zum Jahr 2007 beläuft sich auf
167 Betten, was ca. 7% des Bettenvolumens der Marienhaus GmbH im Land entspricht. Der Abbau
liegt damit in der Größenordnung des Durchschnitts für Rheinland-Pfalz und ist sukzessive und unter
Einbeziehung aktueller Entwicklungen umzusetzen.
Ergebnisentwicklung und Ausblick
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen konnte die Marienhaus
GmbH insgesamt ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahr steigern. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist eine
Prognose für den zukünftigen Zeitraum nur dahingehend möglich, dass es schwer sein wird dieses
Niveau zu halten. Zu viele Einflussgrößen, wie die endgültige Festlegung der Konvergenzphase für
die DRG-Einführung, die Größenordnung der Landesbasisfallwerte oder die weitere Entwicklung der
stationären Leistungen auch vor dem Hintergrund einer fortlaufenden Substitution durch ambulante
Behandlung von Patienten sind derzeit nur sehr schwer einschätzbar.
SAP-Umstieg
Der SAP-Umstieg wurde mittlerweile in sämtlichen Einrichtungen vollzogen. Auch wenn die SAP-
Lösung sicherlich sehr kostenintensiv ist, so läuft diese Software sehr stabil und bietet für die Zu-
kunft noch zahlreiche Möglichkeiten auf Einrichtungs- und Konzernebene. Im Jahr 2003 wurde bei-
spielsweise das Materialwirtschaft-Projekt gestartet und weitestgehend umgesetzt. Hintergrund ist
eine einheitliche Stammdatenerfassung der Produkte und Lieferanten für alle Einrichtungen.
IT-Strategie
Anfang 2004 wurde eine IT-Strategie verabschiedet. Die zwei wichtigsten Bereiche beziehen sich auf
SAP und ITB Med.
Für die SAP-Software wurde entschieden, dass diese auch zukünftig nur durch einen Anbieter be-
treut wird. Zu den einzelnen Modulen werden so genannte Kompetenzteams gebildet, die aus Spe-
zialisten der Einrichtungen und der Zentrale bestehen, um so SAP möglichst optimal weiterzuent-
wickeln. Eine ähnliche Entscheidung wurde für das Medizinische Dokumentationssystem ITB Med
getroffen. Hier wird zukünftig allerdings das Remote Consult und die Betreuung der Einrichtungen
mittels eines Kompetenzcenters mit Sitz im Gemeinschaftskrankenhaus im Kreis Ahrweiler durch-
geführt, während sich ebenfalls ein Kompetenzteam mit einer Vereinheitlichung des Programms auf
Trägerebene befasst.
Vereinheitlichung der Medizinprodukte im Träger
Die Geschäftsführung hat im Jahr 2003 beschlossen, dass die Medizinprodukte im Träger vereinheit-
licht werden. Ziel ist es, hierdurch eine erhebliche Produktstraffung und entsprechende Kostenredu-
zierungen zu erreichen. Dieser Prozess soll konsequent durchgeführt werden. Im Jahr 2003 wurden
bereits zwei sehr kostenintensive Bereiche verabschiedet: Knie- und Hüftimplantate sowie Herz-
schrittmacher. In beiden Bereichen konnten Einsparungen von mehr als1 Mio. Euro pro Jahr erreicht
werden.
Zertifizierung nach ProCumCert
Neben der im Jahre 2002 begonnenen Zertifizierung der Einrichtungen in Saarlouis, Völklingen,
Wadern/Losheim und Hermeskeil im Modellprojekt "Qualitätsmanagement in konfessionellen Kran-
kenhäuser Saarland" nach ProCumCert startete noch ein zweites Projekt zu diesem Thema. Hieran
beteiligen sich die Einrichtungen in St. Wendel, Neustadt/Weinstr., Neunkirchen und das Gemeinschaftskrankenhaus
im Kreis Ahrweiler.
Es ist beabsichtigt, dass diese Einrichtungen spätestens im Jahr 2005 eine Zertifizierungsreife errei-
chen. Hintergrund ist, dass mit dem Zertifizierungsverfahren erhebliche Verbesserungen der Abläufe
und Strukturen in den Einrichtungen erreicht werden können.
BSC und Ausweitung auf die Abteilungsebene
Auf der Basis des Leitbildes und der Unternehmensstrategie hat die Marienhaus GmbH eine unter-
nehmensspezifische Balanced Scorecard (BSC) entwickelt, die als Instrument der strategischen
Umsetzung und deren Controlling dient. Unternehmenstypisch wurde die BSC unter Einbeziehung
der Basis entwickelt und danach in einem ersten Schritt auf der Ebene Geschäftsführung und Direk-
torien der Krankenhäuser im Rahmen der Zielvereinbarung eingesetzt. In 2003 wurde dies auch für
die Alten- und Pflegeheime durchgeführt.
Parallel wurde das Instrument in einer Einrichtung weiterentwickelt, gekoppelt mit dem Plan-
Do-Check-Act-Ansatz bis zur Ebene der Abteilungsleitungen, welches der nächste Schritt im Ausbau
des Instruments für die gesamte GmbH sein wird. Erste Zwischenstufe ist die Einführung der BSC in
den Zielvereinbarungen mit den Chefärzten.
Umbau des Berichtswesens
Das Berichtswesen der Marienhaus GmbH wird schrittweise den Erfordernissen der Entwicklung der
gesetzgeberischen Maßnahmen und der Betriebswirtschaft angepasst. Ein wesentlicher Bestandteil
der Entwicklung liegt in der Umsetzung der unternehmensintern entwickelten Berichtsstandards in
der EDV. Die Realisierung der wesentlichen Berichte in der betriebswirtschaftlichen Software von
SAP ist weitestgehend abgeschlossen. Zurzeit wird die Einführung eines Datawarehouses als Grundlage
für ein flexibleres Berichtswesen intensiv geprüft.
Großinvestitionen und Instandhaltungsmaßnahmen/Fördermittel
In allen Einrichtungen finden laufend Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen statt. Die
wesentlichen Investitionen zeigten sich in folgenden Einrichtungen:
Im Jahre 2003 hat das Land Rheinland-Pfalz 7,2 Mio. Euro für den geplanten Um- und Erweiterungs-
bau am Standort Bad Neuenahr des Gemeinschaftskrankenhauses bewilligt. Die im Jahre 2001 mit
8 Mio. Euro geförderte Erweiterung der Psychiatrie, Neubau Intensivstation und Sanierung Altbau in
Gerolstein konnte im Jahre 2003 weitestgehend umgesetzt werden; die Fertigstellung erfolgt in 2004.
Von der im Jahre 2001 für das Krankenhaus Trier-Ehrang mit insgesamt 4,6Mio. Euro genehmigten
OP-Sanierung sowie verschiedener anderer Bereiche konnten im Jahre 2003 2,5Mio. investiert wer-
den. Ebenfalls neu gebaut wird derzeit die Intensivstation im Marienhausklinikum in Neuwied.
Der Investitions- und Instandhaltungsplan für das Jahr 2004 endet mit einem Gesamtvolumen von
40 Mio. Euro.
Zertifizierung der Krankenpflegeschulen und Ausblick
Name aller Pflegeschulen in der Trägerschaft
Die Gesamtheit der Pflegeschulen der Marienhaus GmbH wird zukünftig in dem Bereich "Gesundheits-
und Pflegeschulen" ausgewiesen.
Qualitätsmanagement
Nach 31/2-jähriger Vorbereitung sind die Pflegeschulen in Rheinland-Pfalz im Januar 2004 für den Be-
reich Entwicklung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen nach der DIN EN ISO 9001:2000 zer-
tifiziert worden. Das Qualitätsmanagement-System ist damit geeignet, die "qualitätspolitischen Zielsetzungen
zu verwirklichen und aufrechtzuhalten".
Die Schulen im Saarland und die Schule für Physiotherapie in Rheinland-Pfalz (Neuwied) werden
sich dem Zertifizierungsprozess Ende 2004 stellen.
Curriculumarbeit
Im Rahmen des neuen Krankenpflegegesetzes und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung, die
ab 1. 1.2004 in Kraft getreten sind, wird die Einführung eines Theoretischen Curriculums "Pflegen
können" an den Krankenpflegeschulen vom Träger vorgegeben.
Für die integrierte Ausbildung in den Kranken- und Kinderkrankenpflegeschulen ist im II. Quartal
2004 ein integriertes theoretisches Curriculum in Anlehnung an das Curriculum "Pflegen können" erarbeitet
worden.
Mit dem integrierten Curriculum wird ab 1. 10.2004 an der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule
des Marienkrankenhauses Neuwied/Bendorf und der St. Elisabeth Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule
Wadgassen begonnen.
Schulkooperationen
Um die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Pflegeschulen zu gewährleisten, ist seit2003 verstärkt
mit der Akquise externer Schulkooperationspartner begonnen worden.
Im II. Quartal2004 ist ein Vertrag mit den Asklepios Südpfalzkliniken GmbH abgeschlossen worden.
Durch eine Kooperation mit den Asklepios Südpfalzkliniken GmbH können die Ausbildungsplätze
der Krankenpflegeschule am Hetzelstift Neustadt/Weinstraße um 10 SchülerInnen jährlich erweitert
werden.
Ebenfalls im II. Quartal 2004 ist eine Kooperation der Kranken- und Kinderkrankenpflegeschule am
Marienhausklinikum Neuwied/Bendorf mit der Krankenpflegeschule am St. Elisabeth-Krankenhaus
in Lahnstein vertraglich abgeschlossen worden.
Weitere Schulkooperationen werden vorbereitet.
Bildungszentrum im Kreis Ahrweiler
Aufgrund des zunehmenden Ressourcen- und Kostendrucks im Gesundheitswesen ist es notwendig
geworden, die Kräfte im Bildungsbereich zu bündeln, vor allem dann, wenn regionale Bedingungen,
wie im Kreis Ahrweiler, Kooperationen mit externen Pflegeschulen erschweren. Es wird derzeit ein
Konzept erarbeitet, um Effektivität und Effizienz eines Bildungszentrums im Kreis Ahrweiler zu prüfen.
Modellprojekt Ausbildungsgang zum Bachelor/Master of Physiotherapie
Ab 1. 10.2004 findet an der Reha-Rhein-Wied in Neuwied eine Erweiterung des Schulangebotes um
einen vierten Ausbildungsgang statt. Neben der dreijährigen Ausbildung zur Physiotherapeutin/
Physiotherapeuten beginnt parallel das Modellprojekt einer vierjährigen Ausbildung zum Bachelor/
Master of Physiotherapie.
Geschäftsentwicklung und Ausblick im Heimbereich
Das Gesamtergebnis des Heimbereiches beträgt im Jahr 2003 565 Tsd. Euro. Im Jahr 2002 betrug es
730 Tsd. Euro. Neu hinzugekommen ist im Jahre 2003 das St. Vincenz Altenheim in Neunkirchen.
Dieses wurde zum Jahreswechsel 2002/2003 von der Maria Hilf Kranken- und Pflege GmbH, Dernbach,
übernommen.
Wesentliche Ursache für das positive Ergebnis in 2003 ist zunächst die insbesondere im Altenhilfe-
bereich sehr gute Auslastung. So liegt diese im vollstationären Bereich um ca. 1,2% über der im Vorjahr.
Zur Belegungsstruktur kann insgesamt für das Jahr 2003 eine zum Teil deutliche Verschiebung in höhe-
re Pflegestufen festgestellt werden, was sich entsprechend ertragsrelevant ausgewirkt hat.
Für die vier saarländischen Altenhilfeeinrichtungen konnten zu Beginn des Jahres 2003 Pflegesatzver-
handlungen nach neuem landesspezifischem Pflegesatzrecht geführt werden. Aufgrund dessen kam es
zum 1. 2.2003 in diesen Einrichtungen zu jeweils individuellen Pflegesatzsteigerungen.
Die rheinland-pfälzischen Einrichtungen nahmen ab dem 1. 1.2003 an einer 2,2%igen pauschalen Pflegesatzerhöhung
teil.
Aufgrund dieser ertragsrelevanten Effekte kann eine positive Erlösentwicklung aus dem Zusammen-
wirken der guten Auslastung und den Entgeltzuwächsen in 2003 festgestellt werden.
Der Personalkostenbereich beinhaltet eine Tariflohnsteigerung in Höhe von 1,2%.
Für das Jahr 2003 wurden die jeweiligen Überstunden bilanziell mit einer entsprechenden Rückstellung
in Höhe von 571 700 EUR erfasst.
Im investiven Bereich sind drei Besonderheiten zu verzeichnen:
Für das Alten- und Pflegeheim St. Vincenz in Neunkirchen wurden die bisher aktivierten Vorplanungs-
kosten (433 000 EUR) aufgrund der völligen Neuplanung der Baumaßnahme abgeschrieben.
Im Alten- und Pflegeheim St. Franziskus in Dillingen sind aufgrund behördlicher Auflagen im vorhan-
denen Altbau diverse Umbauten vorzunehmen. Diese Auflagen entstanden im Zuge der Umsetzung
der Anbaumaßnahme. Insgesamt sind hierfür 650 000 EUR veranschlagt, wovon 215 000 EUR im Abschluss
des Jahres 2003 in Form einer Rückstellung berücksichtigt sind.
Für das Heilpädagogische Zentrum Haus Mutter Rosa in Wadgassen wurde für eine Vielzahl von Maßnahmen
eine Rückstellung in Höhe von 495 000 EUR gebildet.
Investitionen und Baumaßnahmen
Im Berichtsjahr 2003 wurden insgesamt 2903 800 EUR investiert. Im Vorjahr betrug dieser Wert
1 168 100 EUR. Davon entfallen auf Baumaßnahmen im Wesentlichen folgende Beträge:
P Alten- und Pflegeheim St. Vincenz in Neunkirchen 221 200 EUR (Neubau und Sanierung mit einem
Gesamtvolumen in Höhe von 9 384 500 EUR)
P Alten- und Pflegeheim St. Anna in Hoppstädten 305 600 EUR (Dachgeschossausbau, Fertigstellung
zum 30. 6.2003)
P Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus in Neustadt/Wied 447 300 EUR (Erweiterung um 11Plätze, Inbetriebnahme
im Dezember 2003, Gesamtvolumen 564 000 EUR)
P Alten- und Pflegeheim Josef-Ecker-Stift in Neuwied 311 700 EUR (Generalsanierung und Erhöhung
der Platzzahl um 12 Plätze mit einem Gesamtvolumen von 7 086 000 EUR)
P Alten- und Pflegeheim St. Franziskus in Dillingen 769 300 EUR (Anbau und Erhöhung des Einzelzimmeranteils,
Gesamtvolumen 1 753 700 EUR)
Generell werden derartige Maßnahmen durch den Investitionskostenanteil im Heimentgelt refinanziert.
Die Baumaßnahmen in den Einrichtungen in Hoppstädten, Neustadt/Wied und Dillingen werden im
Rahmen der bestehenden Entgelte (Investitionskostenanteil) refinanziert.
Die Baumaßnahme der Alten- und Pflegeheime St. Vincenz in Neunkirchen und Josef-Ecker-Stift in
Neuwied werden zum überwiegenden Anteil durch Fremdkapital finanziert, eine Refinanzierung ge-
schieht durch Neuverhandlungen des jeweiligen Investitionskostenanteils. Die hierzu notwendigen
Verhandlungen wurden mit den jeweiligen örtlichen und überörtlichen Sozialhilfeträgern im Planungsstadium
der Baumaßnahmen aufgenommen.
Die übrigen Investitionen betreffen im Wesentlichen den betrieblichen Bereich der Einrichtungen.
Die Maßnahmen tragen wesentlich dazu bei, in Bezug auf Qualität und Attraktivität die erreichte
Marktposition zu erhalten bzw. auszubauen.
Insbesondere das Alten- und Pflegeheim St. Anna in Hoppstädten profitiert als relativ kleine Einrichtung
von der Platzzahlaufstockung um acht Plätze auf 58 Plätze.
Ausblick
Grundsätzlich verfügt der Heimbereich der Marienhaus GmbH über eine sehr gute Auslastung. Dies be-
dingt, dass weitere Erlössteigerungen, wenn überhaupt, nur durch Pflegesatzerhöhungen und Kapazitätsausweitungen
erzielt werden können.
Beiden Handlungsansätzen wird in den in der Planung und in der Umsetzung befindlichen Baumaß-
nahmen Rechnung getragen. Dies insbesondere deshalb, da die Maßnahmenfinanzierung über Neuver-
handlungen des jeweiligen Investitionskostenanteils geschieht. Die hiermit verbundenen Pflegesatz-
erhöhungen werden jedoch zum einen im Vorfeld einer Baumaßnahme mit den Kostenträgern kom-
muniziert und zum anderen auch im Hinblick auf die dann entstehende Marktsituation konzipiert.
Hierbei lässt sich feststellen, dass baulich und qualitativ hochwertige Einrichtungen zwar durchaus im
oberen Preissegment angesiedelt sind. Sie sind angesichts zunehmender Qualitätsanforderungen
jedoch gut positioniert, was auch zur Folge hat, dass sich die Belegung positiv darstellt und entwickelt.
Damit derartige Maßnahmen mit diesen Refinanzierungsmöglichkeiten angegangen werden können,
ist es notwendig, dass die Marienhaus GmbH in einer Eigentums- oder eigentumsähnlichen Rechts-
position ist. Aus diesem Grunde wird mit den jeweiligen Eigentümern des Alten- und Pflegeheims St.
Anna in Morbach und des Hochwald-Altenzentrums St. Klara in Hermeskeil derzeit über Übernahme-
möglichkeiten per Erbbaurecht verhandelt. Ein entsprechender Schritt konnte bereits für das Alten-
und Pflegeheim Josef-Ecker-Stift in Neuwied vollzogen werden.
Um die Wirtschaftlichkeit der Einrichtungen der Marienhaus GmbH im Heimbereich zu stabilisieren,
gilt es einerseits, die Angebotsqualität systematisch weiterzuentwickeln.
Zu Beginn des Jahres 2003 konnten für die vier saarländischen Altenhilfeeinrichtungen aufgrund neuer
landesspezifischer pflegesatzrechtlicher Vorgaben Pflegesatzbestandteile u. a. für Qualitätsmanage-
ment präjudizierend verhandelt werden. Die dort entstandene Qualitätsmanagementsystematik soll im
Jahr 2004 in der Form ausgebaut werden, dass auch die übrigen Einrichtungen der Marienhaus GmbH
hiervon profitieren.
Andererseits muss ein erlösorientiertes Kostenmanagement weiter ausgebaut werden. So wird der
Heimbereich im Jahr 2004 erstmalig auf Basis der Balanced-Scorecard-Systematik geplant, so dass
dieses Instrument unter Berücksichtigung der Bereiche Wirtschaftlichkeit, Christlichkeit, Kunden-
und Mitarbeiterorientierung umfassende und dezidierte Ziele miteinander verbindet.
Darüber hinaus sollen zunehmende Möglichkeiten von Einrichtungsvergleichen und Benchmark-
Analysen genutzt werden. Hierdurch werden qualitative und wirtschaftliche Ziele in Verbindung ge-
bracht, so dass entsprechend positive Effekte auch weiterhin zu verzeichnen sind.
Geschäftsentwicklung und Ausblick bei Tochtergesellschaften/
Beteiligungen/Kooperationen
Die Marienhaus GmbH ist unmittelbar beteiligt an folgenden Unternehmen:
HSp Gesellschaft für Personaldienstleistungen und Informationstechnologie mbH, St. Wendel
(100%)
Kinder- und Jugendhilfe "Hollenberg" GmbH, Lohmar (90%)
Franziskus-Hospiz für Schwerstkranke GmbH, Erkrath-Hochdahl (60%)
Gesellschaft für ambulante Pflegedienste mbH, St. Wendel (60%)
St. Franziskus Krankenhaus GmbH, Eitorf (60%)
Krankenhaus GmbH, St. Goar-Oberwesel (55%)
Krankenhaus-Kooperation Neunkirchen-St. Wendel GmbH, Ottweiler (50%)
Hospiz Emmaus gGmbH, St. Wendel (50%)
Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/St Johannes gGmbH, Bonn (40%)
St. Jacobus Hospiz gGmbH, Saarbrücken (25%)
Krankenhaus Seminar- und Beratungsgesellschaft mbH (12,5%)
Sowie an drei ambulanten Hospizen und der
MRT-Gesellschaft Völklingen GbR
Die Krankenhaus GmbH St. Goar-Oberwesel wird Ende Oktober 2004 die Baumaßnahme "neue Inten-
sivabteilung" abgeschlossen haben. Damit ist die Gesamtbaumaßnahme abgeschlossen. Das Geschäftsjahr
2003 konnte mit einem leichten Verlust abgeschlossen werden.
Das Bundesmodell "Seniorenzentrum" wird seit Anfang 2004 stufenweise in Betrieb genommen.
Der Verlust des St. Franziskus-Krankenhaus Eitorf GmbH in Höhe von 64 Tsd. Euro konnte nur da-
durch erreicht werden, dass die Stadt Eitorf Pensionsverpflichtungen übernommen hat und die Rück-
stellung aufgelöst wurde. Eine mögliche Neustrukturierung aufgrund der wirtschaftlichen Situation
des Krankenhauses wird derzeit geprüft.
Für das St. Franziskus-Krankenhaus Eitorf GmbH ist nach Vorabstimmung mit der Bezirksregierung
ein neuer Bewilligungsbescheid zur Errichtung einer Psychiatrie mit insgesamt 40 Plätzen als Dependace
der Rheinischen Landeskliniken Bonn zu erwarten.
In finanzieller Hinsicht wird der Konsolidierungskurs weiter fortgesetzt. Mit dem neuen Abrechnungs-
system im Krankenhaus sind angesichts der günstigen Kostenstrukturen wieder positive finanzielle Ergebnisse
zu erwarten.
Die Krankenhaus Kooperation Neunkirchen-St. Wendel GmbH erwartet im Laufe des Jahres 2004 den
Baubeginn der Verbundklinik, welche vom Land mit 21 Mio. Euro gefördert wird.
Noch im Jahre 2004 erfolgt die Einrichtung einer Verbundkrankenpflegeschule.
Die Vereinigung der in Neunkirchen tätigen HNO-Beleger und Gynäkologen am Standort Kohlhof wird
aus strategischen Gründen weiterbetrieben.
Die TransCare GmbH als gemeinsame Beteiligung mit der Firma Braun Melsungen hat im Laufe des
Jahres 2004 den erheblichen Umbrüchen im Heil- und Hilfsmittelmarkt Rechnung getragen und den Be-
reich Rehatechnik nicht mehr weiterverfolgt. Hierdurch wurden erhebliche Einschnitte im Personal-
und Sachkostenbereich notwendig.
Das Jahr 2004 und auch die Folgezeit wird eine Herausforderung zur Überarbeitung des Marktes aufgrund
der erheblich zugenommenen Konkurrenz.
Die Firma hSp GmbH verfolgt auch im Jahre 2004 ihren Geschäftszweig der Personalabrechnung nach
Paisy weiter. Hinzu kommen andere Geschäftsfelder für das neue Informationssystem Maris, welches
neu in den Markt eingeführt wird. Im Übrigen engagiert sich die Firma hSp GmbH innerhalb des Trägers
bei dem SAP-Optimierungsprojekt "MM-Referenzmodell".
Im Jahre 2004 wird es zu erheblichen Restrukturierungen innerhalb des Unternehmens der hSp GmbH
kommen, aufgrund der derzeitigen ungünstigen Bedingungen auf dem IT-Markt.
Die Marienkrankenhaus GmbH in Flörsheim als reines Belegkrankenhaus wird im Jahre 2004 sein
Leistungsspektrum im orthopädischen Bereich erheblich erweitern können. Es steht eine von Landes-
seite geförderte Baumaßnahme in Vorbereitung in der Größenordnung von 8Mio. Euro.
Nach wie vor wird für die Caritas Trägergesellschaft Trier e. V. (CTT e. V.) eine innerkirchliche
Lösung gesucht. Ziel der Kooperation der beteiligten katholischen Träger ist die Sanierung des CTT
e. V.
Zwischenzeitlich wurde von der Marienhaus GmbH ein Darlehen über 10 Mio. Euro gewährt. Im
September 2004 wird ein Sondierungsausschuss unter Beteiligung eines anderen Trägers und der
Marienhaus GmbH eingesetzt, der u. a. die Modalitäten der Darlehensgestaltung und die konkrete
Form der Besicherung ausarbeiten wird.
Waldbreitbach, den 15. Juli2004
RA Bernd Molzberger Christa Garvert
Geschäftsführer Geschäftsführerin
Bilanz zum 31. Dezember 2003
Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH
Waldbreitbach
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Aktivseite
Vorjahr
noch: Aktivseite EUR EUR TEUR TEUR
+
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A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände und
dafür geleistete Anzahlungen....................... 1 519 186,56 1 273
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche
Rechte mit Betriebsbauten
einschließlich der Betriebsbauten auf
fremden Grundstücken............ 196 216 281,17 203 547
2. Grundstücke und grundstücksgleiche
Rechte mit Wohnbauten
einschließlich der Wohnbauten auf
fremden Grundstücken............ 6 897 302,12 7371
3. Grundstücke und grundstücksgleiche
Rechte ohne Bauten............... 235 642,77 236
4. Technische Anlagen............... 9 598 066,00 10 483
5. Einrichtungen und Ausstattungen... 36 294 446,85 37 926
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen
im Bau.......................... 21 311 103,43 270 552 842,34 12 054 271 617
--------------- -----------
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen.................... 186 431,82 186
2. Beteiligungen.................... 290 839,27 286
3. Ausleihungen an verbundene
Unternehmen.................... 0,00 20
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht.......................... 126 931,99 127
5. Sonstige Finanzanlagen............ 2 619,70 3
6. Rückdeckungsansprüche.......... 5 664 626,00 6 271 448,78 4841 5 463
--------------------------------------------------------
278 343 477,68 278 353
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe...... 6 737 588,36 6752
2. Unfertige Leistungen.............. 3 495 020,94 10 232 609,30 689 7 441
--------------- -----------
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen....................... 62 231 033,95 60 549
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr 0,00EUR (0)
2. Forderungen nach dem
Krankenhausfinanzierungsrecht.... 41 037 133,50 27 022
davon nach der BPflV
6 572 678,64 EUR (7 502)
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr
12 265 150,17 EUR (5 769)
3. Forderungen gegen verbundene
Unternehmen.................... 2 638 246,12 3704
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr 1620 795,95 EUR (1 664)
4. Forderungen gegen Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht.......................... 307 049,66 218
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr 0,00EUR (0)
5. Sonstige Vermögensgegenstände.... 2 984 971,62 3805
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr 0,00EUR 109 198 434,85 (0) 95 298
--------------- -----------
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens.................. 8 826 882,12 16 432
IV. Kassenbestand, Guthaben bei
Kreditinstituten................................... 92 748 650,78 76 267
C. Ausgleichsposten nach dem KHG
Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung............... 32 625 479,17 32 111
D. Rechnungsabgrenzungsposten
Andere Abgrenzungsposten............................ 232 963,15 210
--------------- -----------
532 208 497,05 506 112
--------------- -----------
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Passivseite
Vorjahr
noch: Passivseite EUR EUR TEUR TEUR
+
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital.................. 25 564,59 26
2. Kapitalrücklagen...................... 87 752 105,08 87 752
3. Gewinnrücklagen..................... 117 795 172,76 115 511
4. Jahresüberschuss..................... 3293 614,59 208 866 457,02 2 284 205 573
--------------- -----------
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur
Finanzierung des Anlagevermögens
1. Sonderposten aus Fördermitteln nach
dem KHG............................ 140 798 344,03 136 166
2. Sonderposten aus Zuweisungen und
Zuschüssen der öffentlichen Hand...... 25 563 706,10 29 235
3. Sonderposten aus sonstigen Zuschüssen. 6400 137,86 172 762 187,99 4 032 169 433
--------------- -----------
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen.............. 4834 686,00 4 255
2. Steuerrückstellungen.................. 264 680,37 37
3. Sonstige Rückstellungen............... 41 189 345,84 46288 712,21 33 270 37 562
--------------- -----------
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten....................... 30 137 853,68 34 509
davon gefördert nach dem KHG
15 228 265,77 EUR (12 683)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr 2 636 449,41 EUR (8 120)
2. Erhaltene Anzahlungen................ 2045,17 0
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr 2 045,17 EUR (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen........................... 13 989 927,02 13 126
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr 13 544 378,54 EUR (12 810)
4. Verbindlichkeiten gegenüber dem
Gesellschafter........................ 1087,81 2
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr 1 087,81 EUR (2)
5. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen............ 41 400,23 2 108
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr 41 400,23 EUR (182)
6. Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht.......... 93 411,88 169
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr 93 411,88 EUR (169)
7. Verbindlichkeiten nach dem
Krankenhausfinanzierungsrecht........ 33 101 886,91 17 365
davon nach der BPflV 8 575 566,83 EUR (8 262)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr 21 473 938,47 EUR (30 117)
8. Verbindlichkeiten aus sonstigen
Zuwendungen zur Finanzierung des
Anlagevermögens..................... 148 687,86 147
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr 148 687,86 EUR (147)
9. Sonstige Verbindlichkeiten............. 17 270 327,31 16 217
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr 13 895 868,85 EUR (14 490)
davon aus Steuern 3802 690,76 EUR (2 625)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
6 273 857,34 EUR (5 595)
94786 627,87 (13 739) 83 643
--------------- -----------
E. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung............... 9168 149,25 9 592
F. Rechnungsabgrenzungsposten.......................... 336 362,71 309
--------------- -----------
532 208 497,05 506 112
--------------- -----------
Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003
Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH
Waldbreitbach
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vorjahr
noch: Gewinn- und Verlustrechnung EUR EUR TEUR TEUR
+
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1. Erlöse aus Krankenhausleistungen...... 340 782 469,64 322 214
2. Erlöse aus Wahlleistungen............. 8 341 757,32 7753
3. Erlöse aus ambulanten Leistungen des
Krankenhauses....................... 5 172 350,53 4442
4. Nutzungsentgelte der Ärzte............. 10 213 690,00 9474
5. Erhöhung bzw. Verminderung des
Bestandes an unfertigen Leistungen..... + 2 526 506,82 -120
6. Erlöse aus Heimleistungen............. 46 584 613,30 41 551
7. Zuwendungen und Zuschüsse der
öffentlichen Hand, soweit nicht
unter Nr. 11.......................... 174 474,18 147
8. Sonstige betriebliche Erträge........... 39 748 353,36 41 611
davon aus Ausgleichsbeträgen für frühere
Geschäftsjahre 770 251,60 EUR 453 544 215,15 (4 163) 427 072
---------------- -----------
9. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter................ 236 028 063,10 227 131
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für
Unterstützung..................... 60 471 352,38 55 356
davon für Altersversorgung
14 741 682,18 EUR (10 771)
10. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe..................... 73 726 803,56 72 060
b) Aufwendungen für bezogene
Leistungen........................ 18 021 337,24 388 247 556,28 17 510 372 057
---------------------------------------------------------
Zwischenergebnis................................... + 65 296 658,87 + 55 015
11. Erträge aus Zuwendungen zur
Finanzierung von Investitionen......... 31 556 740,24 14 953
davon Fördermittel nach dem KHG
24 142 815,58 EUR (13 626)
12. Erträge aus der Einstellung von
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung
und für Eigenmittelförderung........... 641 911,71 610
13. Erträge aus der Auflösung von
Sonderposten/Verbindlichkeiten nach
dem KHG und auf Grund sonstiger
Zuwendungen zur Finanzierung des
Anlagevermögens..................... 14 806 174,35 16 878
14. Erträge aus der Auflösung des
Ausgleichspostens für
Darlehensförderung................... 228 232,09 243
15. Aufwendungen aus der Zuführung zu
Sonderposten/Verbindlichkeiten nach
dem KHG und auf Grund sonstiger
Zuwendungen zur Finanzierung des
Anlagevermögens..................... 30 831 177,07 14 384
16. Aufwendungen aus der Zuführung zu
Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 44 273,90 39
17. Aufwendungen für die nach dem KHG
geförderte Nutzung von
Anlagegegenständen.................. 183 259,18 112
18. Aufwendungen für nach dem KHG
geförderte, nicht aktivierungsfähige
Maßnahmen......................... 0,00 16 174 348,24 2093 16 056
---------------- -----------
19. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen..... 22 695 646,66 22 425
20. Sonstige betriebliche Aufwendungen.... 57 082 266,18 47 145
davon aus Ausgleichsbeträgen für frühere
Geschäftsjahre 211 848,00 EUR 79 777 912,84 (644) 69 570
---------------------------------------------------------
Zwischenergebnis................................... + 1693 094,27 + 1 501
21. Erträge aus Genossenschaftsanteilen..... 14,73 0
22. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge.... 3 750 470,98 4022
davon aus verbundenen Unternehmen
94 196,66 EUR (39)
23. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens.. 17 292,67 1197
24. Zinsen und ähnliche Aufwendungen.... 1 768 355,11 1762
davon für Betriebsmittelkredite
230 691,04 EUR (18)
davon an verbundene Unternehmen
0,00 EUR + 1964 837,93 (0) + 1 063
---------------------------------------------------------
25. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit.................................... + 3657 932,20 + 2 564
26. Außerordentliche Aufwendungen...................... 434 196,00 0
27. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag............... - 122 065,95 264
28. Sonstige Steuern..................................... 52187,56 16
---------------- -----------
29. Jahresüberschuss.................................... 3293 614,59 2 284
---------------- -----------
Anhang
Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH
Waldbreitbach
1 Allgemeine Angaben
Die Marienhaus Kranken- und PflegegesellschaftmbH, Waldbreitbach, ist nach § 5 Abs. 1 Ziffer 9
KStG wegen der Verfolgung gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. AO von
der Körperschaftsteuer befreit.
Da der Krankenhausbetrieb in weitaus überwiegendem Maße der GmbH das Gepräge gibt, ist der
vorliegende Jahresabschluss nach den Vorschriften der 2. Änderungs-Verordnung zur Krankenhaus-Buchführungsverordnung
aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH, Waldbreitbach, ist eine große Kapitalgesellschaft
im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.
2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierung und Bewertung des Anlagevermögens erfolgten nach den Grundsätzen ordnungs-
mäßiger Buchführung auf der Basis der Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips
und der Grundsätze der kaufmännischen Vorsicht.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2003 planmäßig
fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sach-
anlagevermögen werden nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die steuerrechtlichen
Vereinfachungsvorschriften werden in Anspruch genommen.
Die unter dem Posten Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile sind mit Ausnahme der Anteile an
der TransCare Service GmbH, Neuwied, zu Anschaffungskosten bewertet. Die Beteiligung an der
TransCare Service GmbH wurde bis auf einen Erinnerungswert von 0,51EUR abgeschrieben.
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen (sonstige Finanzanlagen) sind mit dem Aktivwert
(Deckungskapital zuzüglich Überschussanteile) angesetzt.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die fertigen Erzeugnisse werden zu Anschaffungskosten
bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederst-
wertprinzips bilanziert. Unfertige Leistungen im Bereich der BPflV (Überlieger im Fallpauschalen-
bereich) werden vereinfachend erlösorientiert bewertet. Bei den unfertigen Leistungen aus dem
KHEntG- (DRG-) Bereich werden die Erlöse gemäß der Verweildauer dem entsprechenden Be-
richtsjahr zugeordnet. Dem gegenüber stehen vereinfacht ermittelte Kosten je Behandlungstag.
Nach dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wird der jeweils niedrigere Wert aus Kosten und Erlösen
angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisi-
ken sind durch angemessene Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.
Die im Umlaufvermögen gehaltenen Fondsanteile wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip
gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag abgeschrieben.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeiträgen angesetzt.
Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens werden in Überein-
stimmung mit dem Anlagevermögen gebildet und entsprechend den Abschreibungen aufgelöst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind auf der Grundlage versiche-
rungsmathematischer Berechnungen unter Ansatz eines Rechnungszinses von 6 v. H. nach dem
Teilwertverfahren ermittelt.
Der Wertansatz der "Sonstigen Rückstellungen" berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und unge-
wissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Zusammensetzung
ist im Einzelnen wie folgt:
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
TEUR %
+
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Instandhaltung/Großreparaturen...................................... 18 473 44,8
Rückständiger Urlaub des Personals................................... 4 346 10,6
Wahlleistungszuschläge............................................. 2 726 6,6
Überstunden und Dienstbereitschaft................................... 2 979 7,2
KZVK Sanierung.................................................... 2 144 5,2
Altersteilzeit....................................................... 3 193 7,8
Haftungsrisiko...................................................... 3 116 7,6
Sonstige........................................................... 4 212 10,2
----------------------
41 189 100,0
----------------------
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert.
3 Erläuterungen zur Bilanz
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem folgenden, nach der Kranken-
haus-Buchführungsverordnung gegliederten und um immaterielle Vermögensgegenstände und
Finanzanlagen ergänzten Anlagennachweis zu entnehmen. Die bereits abgeschriebenen Anschaf-
fungs- bzw. Herstellungskosten werden nach dem Bruttoprinzip mit einbezogen, soweit nicht Ver-
einfachungen gemäß Artikel 24 Abs. 6 EGHGB in Anspruch genommen wurden.
Anlagennachweis für das Jahr 2003
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bilanzposten Entwicklung der Anschaffungswerte Entwicklung der Abschreibungen Restbuch-
Anfangsstand Zugang Umbuchung* Endstand Anfangsstand Abschrei- Umbuchung* Endstand werte
Korrektur** bungen des Korrektur** 31. 12.2003
Abgang Geschäfts- Entnahme
jahres für Abgänge
noch: Anlagennachweis EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
+
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1 2 3 4/5 6 7 8/10 9/11 12 13
+
I. Immaterielle Vermögensgegenstände und dafür geleistete
Anzahlungen...................................................................... - 10 998,97** - 10 998,97**
4 488 726,51 764 671,21 55 771,77 5 186 626,98 3 216 129,96 518 074,20 55 764,77 3 667 440,42 1 519 186,56
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden
Grundstücken................................................................... + 1,54*
- 147 070,11** - 600 600,59**
315 892 002,49 484 945,89 18 007,07 316 211 872,74 112 344 576,57 8 266 135,66 14 520,07 119 995 591,57 196 216 281,17
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden
Grundstücken......................................... 15 011 992,28 0,00 - 274 717,69** 14 737 274,59 7 640 650,16 474 040,00 - 274 717,69** 7 839 972,47 6 897 302,12
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten... 235 642,77 0,00 0,00 235 642,77 0,00 0,00 0,00 0,00 235 642,77
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
+ 1,00*
+ 1 892 967,94** + 1 605 672,98**
4. Technische Anlagen.................................... 48 987 056,35 268 201,63 5 298 984,81 45 849 242,11 38 504 220,00 1 428 608,25 5 287 325,12 36 251 176,11 9 598 066,00
+ 200 000,00
5. Einrichtungen und Ausstattungen.................................................. - 151 855,88** - 151 855,88**
168 623 246,44 10 271 781,28 11 259 041,92 167 684 129,92 130 697 795,18 11 988 111,10 11 144 367,33 131 389 683,07 36 294 446,85
- 200 000,00*
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau........................................ - 740 823,31**
12 053 930,11 10 733 147,51 535 150,88 21 311 103,43 0,00 20 677,45 20 677,45 0,00 21 311 103,43
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2,54*
+ 578 500,95** + 578 498,82**
560 803 870,44 21 758 076,31 17 111 184,68 566 029 265,56 289 187 241,91 22 177 572,46 16 466 889,97 295 476 423,22 270 552 842,34
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen.................... 192 231,31 0,00 0,00 192 231,31 5 799,49 0,00 0,00 5 799,49 186 431,82
2. Beteiligungen......................................... 285 839,27 5 000,00 0,00 290 839,27 0,00 0,00 0,00 0,00 290 839,27
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen............... 20 105,18 0,00 20 105,18 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht........................... 126 931,99 0,00 0,00 126 931,99 0,00 0,00 0,00 0,0 126 931,99
5. Sonstige Finanzanlagen................................. 2 616,26 14,73 11,29 2 619,70 0,00 0,00 0,00 0,00 2 619,70
6. Rückdeckungsansprüche............................... 4 841 362,00 823 264,00 0,00 5 664 626,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5 664 626,00
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
5 469 086,01 828 278,73 20 116,47 6 277 248,27 5 799,49 0,00 0,00 5 799,49 6 271 448,78
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
2,54*
+ 578 500,95** + 578 498,82**
570 761 682,96 23 351 026,25 17 131 301,15 577 559 911,55 292 409 171,36 22 695 646,66 16 466 889,97 299 216 426,87 278 343 477,68
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
In den Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht sind Fördermittelansprüche für in
früheren Jahren bereits abgeschlossene Baumaßnahmen enthalten, die den Weisungen des Landes
Rheinland-Pfalz entsprechend durch von der Gesellschaft unmittelbar aufgenommene, nach § 2
Nr. 3b i. V. m. §9KHG geförderte Bankdarlehen zwischenfinanziert wurden.
Der Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung stellt einen bilanziellen Korrekturposten zum
Eigenkapital dar. Er soll Abschreibungen auf das Vermögen ausgleichen, welches vor Inkrafttreten
des KHG (1972) zur unmittelbaren stationären Krankenversorgung beschafft wurde und den för-
derungsfähigen Investitionen nach dem KHG entspricht. Aus handelsrechtlicher Sicht besitzt er
nicht die Eigenschaft eines Vermögensgegenstandes.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen 70 Versorgungsver-
pflichtungen (inklusive drei Mitarbeiter der Neunkirchener Einrichtungen). Darüber hinaus beste-
hen 100 vor dem 1. Januar 1987 erteilte Pensionszusagen mit einem Verpflichtungswert von
14284 013,00 EUR, deren Bilanzierung gemäß Artikel28 EGHGB unterblieb.
Die Versorgungsverpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berech-
nungen unter Ansatz eines Rechnungszinses von 6% nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Sie
sind durch Rückdeckungsversicherungsansprüche gedeckt. Der auf die gem. Art. 28 EGHGB nicht
passivierten Pensionsrückstellungen entfallende nicht aktivierte Aktivwert beläuft sich insgesamt
auf22 531 358,00 EUR.
Der Verbindlichkeitenspiegel gliedert sich wie folgt:
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Gesamtbetrag Davon mit
einer Rest-
laufzeit von
mehr als
5Jahren
EUR EUR
+
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.................. 30 137 853,68* 18 737 567,71
Erhaltene Anzahlungen..................................... 2045,17 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen............. 13989 927,02 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen....... 41400,23 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.................. 1087,81 0,00
Verbindlichkeit gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht............................... 93411,88 0,00
Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht.... 33101 886,91 0,00
Verbindlichkeiten aus sonstigen Zuwendungen zur Finanzierung
des Anlagevermögens...................................... 148 687,86 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten.................................. 17270 327,31 5 252 185,68
---------------------------------
94786 627,87 23 989 753,39
---------------------------------
*) durch Grundpfandrechte gesichert
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 3 803 TEUR auf Steuern und 6274 TEUR auf Verbindlichkeiten
im Rahmen der sozialen Sicherheit.
Die Gesellschaft hat wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen unter anderem aus Miet-,
Leasing- und Wartungsverträgen sowie aus Catering, Personalgestellung, Gebäude- und Wäsche-
reinigung. Die Verträge haben zum Teil eine unbestimmte Laufzeit. Im Geschäftsjahr 2003 beträgt
der Gesamtaufwand für die Krankenhäuser, die Heime, die Zentralverwaltung und die Zentralapotheke
rd.15 420 TEUR.
4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis im Geschäftsjahr nicht belastet. In
2003 erfolgte per saldo eine Erstattung in Höhe von 122 065,95 EUR.
Es sind außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 434 196,00 EUR angefallen, davon entfallen
432 966,46 EUR auf eine außerordentliche Abschreibung von Planungskosten einer nicht realisierten
Baumaßnahme in der Einrichtung St. Vincenz, Neunkirchen.
5 Sonstige Angaben
5.1 Geschäftsführung
Rechtsanwalt Bernd Molzberger, Neuwied
Christa Garvert, Rheinbrohl
Die Gesamtbezüge der amtierenden Geschäftsführer sowie der früheren Mitglieder der Geschäftsführung
und deren Hinterbliebenen betragen 426 452,72 EUR.
5.2 Mitarbeiter der Gesellschaft
Im Jahr 2003 waren durchschnittlich 8 912,75 Arbeitnehmer beschäftigt. Sie verteilen sich wie folgt
(nach Kopfzahl):
Ärztlicher Dienst............................................................ 740,25
Pflegedienst................................................................. 4 117,00
Med.-Techn. Dienst.......................................................... 1 011,75
Funktionsdienst............................................................. 646,00
Klinisches Hauspersonal...................................................... 67,00
Wirtschafts- und Versorgungsdienst............................................ 1 047,75
Technischer Dienst.......................................................... 186,25
Verwaltungsdienst........................................................... 652,50
Sonderdienst................................................................ 99,50
Sonstiges Personal........................................................... 198,25
Personal der Ausbildungsstätten............................................... 55,50
Leitung Pflegeeinrichtungen................................................... 13,00
Bereichsleitung.............................................................. 5,00
Erziehungsdienst in der Jugendhilfe............................................ 73,00
-----------
8 912,75
-----------
5.3 Anteilsbesitz
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Unternehmen Kapital- Eigen- Jahres-
anteil kapital ergebnis
zum 2003
31. 12.2003
% TEUR TEUR
+
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Krankenhaus GmbH St. Goar-Oberwesel, Oberwesel**...... 55 4 767,4 - 95,3
Kinder- und Jugendhilfe "Hollenberg" GmbH, Lohmar....... 90 1 058,5 + 89,3
TransCare Service GmbH, Neuwied...................... 22,57 86,5 + 30,2
Gemeinschaftskrankenhaus St. Elisabeth/St. Petrus/
St. Johannes gGmbH, Bonn*............................. 40 16 901,0 - 1 319,8
St. Franziskus Krankenhaus GmbH, Eitorf**............... 60 303,1 - 63,7
St. Elisabeth Seniorenheim Eitorf GmbH, Eitorf*****....... 100 1 098,9 + 84,4
St. Jakobus Hospiz gGmbH, Saarbrücken.................. 25 0,0 0,0
Hospiz Emmaus gGmbH, St. Wendel...................... 50 222,8 - 21,0
hSp Gesellschaft für Personaldienstleistungen und
Informationstechnologie mbH, St. Wendel............... 100 84,3 - 9,1
Franziskus-Hospiz für Schwerstkranke Hochdahl GmbH,
Erkrath-Hochdahl*................................... 60 308,9 + 66,8
Gesellschaft für ambulante Pflegedienste mbH, St. Wendel.. 60 125,9 + 16,6
Krankenhaus Kooperation Neunkirchen, St. Wendel........ 50 + 250,0 + 0,9
MRT-Gesellschaft Völklingen GbR*...................... 0,42 1 200,0 + 71,6
Ambulantes Hospiz Neuwied GbR........................ 33,3 - 0,2 - 15,2
Ambulantes Hospiz Neustadt/W. GbR.................... 33,3 0,0 - 21,4
Ambulantes Hospiz Hermeskeil GbR****................. 50,0 0,0 0,0
Krankenhaus Seminar und Beratungsgesellschaft mbH**
Saarbrücken......................................... 12,5 47,6 + 7,6
*)es handelt sich hier um die Vorjahreswerte
**)vorläufiges Ergebnis
***)mittelbare Beteiligung
****)in die Zentralverwaltung integriert
5.4 Konzernabschluss
Die Gesellschaft gehört zum Konzern der St. Elisabeth Kranken- und Pflege GmbH, Waldbreitbach.
Waldbreitbach, im Juli2004
RA Bernd Molzberger Christa Garvert
Geschäftsführer Geschäftsführerin
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Marienhaus Kranken- und Pflegegesellschaft mbH, Waldbreitbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2003 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebe-
richt nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetz-
lichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über
den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.
Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und
über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche
Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezoge-
nen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und
Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung
der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen
Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes.
Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung
bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungs-
mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 16. Juli2004
Solidaris Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dr. Koch Dr. Drove
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Versammlungsprotokoll
Am heutigen 15. 11.2004 fand die ordentliche Gesellschafterversammlung der Marienhaus Kranken-
und Pflegegesellschaft mbH zu St. Marienhaus bei Waldbreitbach, Waldbreitbach, statt.
A. Verabschiedung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2003
Der Jahresabschluss der Marienhaus Kranken- und PflegegesellschaftmbH zu St. Marienhaus bei
Waldbreitbach, Waldbreitbach, zum 31. 12.2003 wurde mit einer Bilanzsumme in Höhe von
? 532 208 497,05 und eines Jahresüberschusses in Höhe von ? 3 293 614,59 festgestellt.
Es wird beschlossen, den Jahresüberschuss 2003 in Höhe von ? 3 293 614,59 in die Gewinnrücklagen
einzustellen.
Wir verweisen auf den Paragraphen 238 HGB Abs. 2
Ausgabe: 0063
Datum: 20050405
Jahr: 2005
ID-Nummer: 61249001



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