Versenden eines Dokuments aus dem beck.de Angebot:


Die statistische Realität des Bauprozesses

 


Die Rechtsordnung bestimmt, „dass, wer sein Recht gegen widerstrebende menschliche Wesen durchführen will, sei es nun gegen Handlungsfähige oder Handlungsunfähige, sich nur des Prozesses bedienen darf, mit anderen Worten entgegengesetzten Willen oder den lässigen Willen nur mit Hilfe des Gerichts besiegen darf. Das ist ein Grundgesetz aller Kulturnationen der heutigen Welt. Der Prozess erweist sich auf diese Art als große Wohltat, aber auf der anderen Seite ist die Rechtsordnung verpflichtet, ihn so einzurichten, dass eine möglichst baldige und ausgiebige Verwirklichung des Rechts zu erzielen ist“. Diese gewichtigen Worte stammen von Franz von Holtzendorff, und sie sind nachzulesen in seiner Einleitung zur Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung, Bd. II, Leipzig/Berlin 1904. In kleine baurechtliche Münze umgewandelt, ist von dieser idealistischen Sichtweise wenig geblieben: Bauprozesse sind der schlechteste Weg der Konflikterledigung, trotzdem nimmt ihre Anzahl immer weiter zu – so das landläufige moderne Lamento. Die statistische Realität des Bauprozesses sieht womöglich noch anders aus. Dem möchten wir zu Beginn des neuen NZBau-Jahres nachgehen.                                                                                                                                                                  Unser Autor Schröder widmet sich dieser Aufgabe ab S. 1.

 



Mit * gekennzeichnete Felder werden für den Versand gebraucht

 

Datenschutzerklärung: Die von Ihnen angegebenen email-Adressen werden nur zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert. Die Absenderadresse dient dazu, den Adressaten über den Absender zu informieren.