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„Kettenbefristung“ und Rechtsmissbrauch

 


Die Befristung eines Arbeitsvertrags kann trotz Vorliegens eines Sachgrunds auf Grund der besonderen Umstände des Einzelfalls ausnahmsweise rechtsmissbräuchlich und daher unwirksam sein. Für das Vorliegen eines Rechtsmissbrauchs können insbesondere eine sehr lange Gesamtdauer oder eine außergewöhnlich hohe Anzahl von aufeinander folgenden befristeten Arbeitsverträgen mit demselben Arbeitgeber sprechen.

 



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