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Beitrag zum Klimaschutz: Eco-Driving erhält großen Zuspruch

Die "Eco-Driving Initiative" des Deutschen Verkehrssicherheitsrates, des Automobilhersteller Ford und des Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände hat - in der kurzen Zeit seit ihrem Start - großen Zulauf erhalten.

Der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen betonte, dass die Initiative ein aktiver Beitrag zur Klimaverbesserung sei. Das "Eco-Driving - managed by DVR" stelle eine gelungene Kooperation eines Industrieunternehmens mit einer Verkehrssicherheitsorganisation da.

"Das Fahrtraining zielt auf einen umweltverträglichen und ökonomischen Fahrstil ab und trägt darüber hinaus zu einer gelassenen Fahrweise bei," erklärte DVRPräsident Prof. Manfred Bandmann. Damit leiste das Programm einen wichtigen Beitrag auch zur Unfallprävention. Es wird den Teilnehmern bundesweit von 140 speziell geschulten Trainern in Theorie und Praxis vermittelt.

Rolf Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Ford-Werke AG, hob hervor, dass jeder Autofahrer tatsächlich seinen Kraftstoffverbrauch mit der Teilnahme an einem Eco-Driving Kurs um bis zu 25% reduzieren könne. "Mit dem Eco-Fahrstil ist man cleverer und effizienter, aber nicht langsamer unterwegs", so Zimmermann. Der Fahrstil sei ein weiterer Baustein zu einer "neuen Fahrkultur im Rahmen einer nachhaltigen Mobilität".

Die Eco-Driving Kurse dauern vier Stunden für Privat- und acht Stunden für Berufskraftfahrer. Sie finden unter Anleitung speziell geschulter Trainer im realen Straßenverkehr statt.

(Quelle: Deutscher Verkehrssicherheitsrat, Bonn)


NZV 1/2001

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