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ADFC-Kampagne: Einlenken statt ausrasten - Mehr Rücksicht im Straßenverkehr

Für das kommende Jahr wünscht sich der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) weniger Verkehrstote.

1999 kamen laut Statistischem Bundesamt allein 317 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr ums Leben. Mit mehr gegenseitiger Rücksichtnahme und einer gezielten Förderung des Radverkehrs erhöht sich die Sicherheit auf den Straßen. Darauf wies der ADFC im Rahmen seiner jährlichen Verkehrssicherheitskampagne hin.

Einprägsame Hinweise, die fast jeder schon mal in der Fahrschule gehört hat, ruft der ADFC in seinem neuen Faltblatt "14 Tipps" in Erinnerung. Autofahrer sollten beispielsweise darauf achten, dass sie beim Überholen von Radlern einen ausreichenden seitlichen Abstand von möglichst zwei Metern einhalten. Der ADFC rät Beifahrern, beim Öffnen der Autotür immer nach hinten zu schauen. Radler sollten rechtzeitig klingeln, wenn sie sich Fußgängern nähern.

Eine kostengünstige Möglichkeit, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, stellen beispielsweise Radfahr- oder Schutzstreifen dar. Diese sind direkt auf der Fahrbahn abmarkiert und bieten oft mehr Sicherheit als Radwege. Radler fahren hier nicht versteckt hinter parkenden Autos oder Büschen, sondern werden von Autofahrern beim Heranfahren an die Kreuzung oder beim Warten gut gesehen.

Zur Kampagne "Einlenken statt ausrasten" hat der ADFC in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen ein neues Faltblatt herausgegeben, das die 14 wichtigsten Tipps für Radler und Autofahrer zum sicheren Fahren im Straßenverkehr präsentiert. Das Faltblatt kann gegen Einsendung von 1,10 DM in Briefmarken beim ADFC, Stichwort "VSK", Postfach 107 747, 28 077 Bremen bestellt werden.

(Quelle: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club - ADFC -, Bremen)


NZV 2/2001

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