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Die baurechtliche Rechtsprechung des BGH zur Schadensberechnung auf fiktiver Basis am Beispiel der nicht angefallenen Umsatzsteuer

Ab S. 131 beschäftigt sich dann Popescu mit der baurechtlichen Rechtsprechung des BGH zur Schadensberechnung auf fiktiver Basis am Beispiel der nicht angefallenen Umsatzsteuer.

So verneinte der BGH (NZBau 2010, 690) die Ersatzfähigkeit der Umsatzsteuer im Rahmen des Schadensersatzanspruchs „statt der Leistung“ für noch nicht beseitigte Mängel an einem Bauwerk. Popescu untersucht, ob die Entscheidung eine Änderung der baurechtlichen Judikatur zur „fiktiven“ Schadensabrechnung insbesondere für jene Fälle zur Folge haben könnte, bei denen der BGH dem Besteller eine Dispositionsfreiheit postuliert hat und ihm den vollen Schadensersatz in Höhe der fiktiven Mängelbeseitigungskosten gewährt, obwohl es ihm etwa an einer konkreten äquivalenten Vermögenseinbuße fehlt – etwa, weil er das Bauwerk vor der Mängelbeseitigung wieder veräußert hat.



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