DAV

Neue Fachanwaltschaft „Sportrecht“ beschlossen


Die Satzungs­ver­sammlung bei der Bundes­rechts­an­walts­kammer hat die Einführung einer neuen Fachan­walt­schaft „Sport­recht“ beschlossen. Dies ist insbe­sondere ein großer Erfolg für die Anwältinnen und Anwälte der Arbeits­ge­mein­schaft Sport­recht im Deutschen Anwalt­verein (DAV), die sich seit Jahren für die Einführung stark gemacht haben.

 

Die DAV-Arbeits­ge­mein­schaft Sport­recht, die „Mutter“ des Fachan­walts, wurde bereits 1999 gegründet. Das Sport­recht hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant zu einer eigenen Materie entwi­ckelt. Es gibt zahlreiche Schnitt­stellen zu anderen Rechts­ge­bieten, z.B. zum Arbeits­recht, etwa bei Spieler­transfers, zum Europa­recht, etwa bei Inves­ti­tionen in einen Bundes­li­gaclub, zum Haftungs­recht, etwa bei Skiunfällen, zum Medien­recht, etwa bei der Fernseh­ver­wertung, zum Steuer­recht, etwa bei der Stadion-Hospi­tality, bis hin zum Zollrecht, etwa wenn gefälschte Trikots beschlag­nahmt werden sollen.

Das Haupt­ar­gument unter den Mitgliedern der Satzungs­ver­sammlung für die Einführung war demen­spre­chend die Vielfalt recht­licher Frage­stel­lungen im Profi- und Breiten­sport, auch in Bezug auf das Zusam­men­spiel zwischen Gesetzen und Verbands­regeln: Dies sei durch die bishe­rigen Fachan­walt­schaften nur unzurei­chend abgebildet. Die Mitglieder der Satzungs­ver­sammlung stimmten mit deutlicher Mehrheit für die Einführung der neuen, nunmehr 24. Fachan­walt­schaft.


Pressemitteilung des DAV v. 26.11.2018