Joachim Jahn

„Justiz in neuen Bundesländern braucht zu lange“


Zivilprozesse dauern in den neuen Bundesländern ein bis drei Monate länger als im Bundesdurchschnitt. Und das, obwohl die Richter dort sogar erheblich weniger Fälle zu bearbeiten haben als im Westen. Das ergibt sich aus geheimen Justizstatistiken, die der Fernsehjournalist Joachim Wagner exklusiv für die „Neue Juristische Wochenschrift“ (NJW) ausgewertet hat. Ein weiteres Ergebnis: Die Sozialgerichtsbarkeit ist der langsamste Gerichtszweig.

 

Aber auch an den Verwaltungs- und Finanzgerichten ist die Dauer der Verfahren nach Wagners Einschätzung in einigen Bundesländern unzumutbar lang und „rechtsstaatlich unhaltbar“. Der Beitrag mit zahlreichen konkreten Zahlen – aufgeschlüsselt nach Bundesländern und Gerichtszweigen – erscheint an diesem Donnerstag in Heft 24 der NJW. Abonnenten der App können ihn bereits jetzt abrufen.