Digitalfunk BOS sichert Kommunikation der Einsatzkräfte


In der Antwort (BT-Drs. 19/3915) auf eine Kleine Anfrage informierte die Bundesregierung über den abhörsicheren Digitalfunk BOS, den Behörden und Rettungskräfte benutzen. BOS sei das bundesweit einheitliche digitale Sprech- und Datenfunksystem für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungskräften sowie Katastrophen- und Zivilschutzbehörden von Bund, Ländern und Kommunen.

Mit derzeit mehr als 4.600 Basisstationen würden rd. 99% der Fläche Deutschlands abgedeckt. Es handele sich um das weltweit größte und zuverlässigste Digitalfunknetz seiner Art. Die Zahl der registrierten BOS-Nutzer steige an. Derzeit seien es mehr als 800.000 Nutzer, darunter rd. 517.000 aus nichtpolizeilichen Organisationen. Pro Monat würden mit dem BOS-Digitalfunk mehr als 50 Mio. Funksprüche abgewickelt und etwa 300 Mio. Kurznachrichten versendet. Neben einer sicheren Sprachkommunikation gewährleiste das BOS-System auch eine schmalbandige Datenkommunikation, die es etwa ermögliche, Rettungsdienste zu alarmieren.

 

Die FDP-Fraktion will darüber hinaus mit einer Kleinen Anfrage (BT-Drs. 19/3955) zum BOS-Digitalfunk über Schwächen des  System Auskunft erhalten. In manchen Einsatzlagen zeigten sich Probleme, über die die Abgeordneten mehr erfahren wollen.