Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz


Der Freistaat Bayern baut seine Zentralstelle gegen Cyberkriminalität (ZCB) personell und strukturell aus. Dies soll u.a. helfen, Nutzer von Kryptowährungen zu „deanonymisieren" oder Cyberangriffe auf Unternehmen abzuwehren.

Bis Ende des Jahres 2018 sollen 13 Staatsanwälte bei dem Bamberger Zentrum arbeiten. Dazu sollen mehr Stellen für Rechtspfleger sowie IT-Forensiker und unterstützende Kräfte kommen. Die bayerische Justiz hatte als Ziel ausgegeben, dass die Ermittlungseinheit bis Herbst 2018 um 24 Fachkräfte wachsen soll. Ab sofort sind die dortigen Fahnder laut dem Justizministerium auch für bestimmte Verfahren aus dem Bereich der Wirtschafts-Cyberkriminalität zuständig. Der Fokus liege dabei insbesondere auf der strafrechtlichen Bekämpfung von Cyberangriffen auf Unternehmen, Behörden und zentrale Infrastruktureinrichtungen.